Fachhochschulreife

    Die Fachhochschulreife eröffnet Ihnen bessere Chancen

    Wer im Besitz der Fachhochschulreife ist, der hat eindeutig besseren Chancen, einen Beruf mit Zukunftsaussichten und guten Einkommen ergreifen zu können. Viele Schüler, die heute noch die Realschule besuchen, fragen sich gegen Ende der zehnten Klasse, wie es nun weitergehen soll. Diese Frage ist eigentlich ganz klar zu beantworten.

    Nämlich mit dem nächst höheren Schulabschluss, der Fachhochschulreife. Zwar wollen viele Jugendliche nach der zehnten Klasse direkt eine berufliche Ausbildung beginnen, doch heutzutage, wo die Ausbildungsplätze so rar gesät sind, und immer mehr Abiturienten sich auch um Ausbildungsplätze bewerben, statt zu studieren, kann man mit einem mitteldurchschnittlichen Realschulabschluss kaum noch etwas erreichen. Völlig normale Ausbildungsberufe in Betrieben und Unternehmen, wie zum Beispiel der Bankkaufmann oder die Versicherungsfachangestellte, setzen heute vielmehr die Fachhochschulreife als Minimum an Schulbildung für eine Einstellung zum Auszubildenden voraus, als das noch vor einigen Jahren der Fall gewesen ist.

    Auch Schüler mit einem sehr guten Realschulabschluss, an dem nichts auszusetzen ist, werden gegenüber den Abiturienten oder den Fachhochschulabgängern eindeutig benachteiligt. Die Fachhochschulreife kann man erhalten, wenn man nach der Realschule auf eine Fachhochschule übergeht, aber auch, wenn man berufstätig ist, und doch noch Lust bekommen hat, einen Studiengang zu absolvieren. Viele Abendschulen in der Erwachsenenbildung bieten diese gymnasiale Ausbildung an. Je nachdem wie die Lehrpläne und das System zeitlich gestaffelt sind, kann man innerhalb von vier Jahren die Fachhochschulreife neben dem Beruf nachgeholt haben.

    Schüler, die gleich nach der Realschule auf ein Gymnasium weitergehen und dazu die erforderlichen Leistungen erbringen können, haben die Fachhochschulreife nach zwei Schuljahren geschafft. Ein wichtiger Teil für den Erwerb der Fachhochschulreife ist das fachbezogene Praktikum. Je nachdem welche Fachrichtung die Fachhochschule anbietet, muss ein halbjähriges Praktikum in dieser Fachrichtung nachgewiesen werden können. Unterschiedliche Fachbereiche werden im Bereich der Fachhochschulen angeboten.

    Es gibt Fachhochschulen aus den Bereichen Technik, Wirtschaft und Verwaltung, aber auch Ernährung und Gesundheit. Das Praktikum muss in einem Unternehmen absolviert werden, dass eindeutig mit diesem Fachbereich arbeitet. Sind diese Bedingungen erfüllt, steht der Fachhochschulreife nichts mehr im Wege.

     

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