Sägekette schärfen funktioniert auch in Eigenregie
Mit einer stumpfen Säge zu arbeiten, ist nicht nur äußerst mühsam, sondern kann im Zweifelsfalle auch gefährlich sein. Mit dem richtigen Werkzeug und etwas Geschick können auch Laien eine Sägekette schärfen.

Die erste Methode besteht im manuellen feilen. Eine Arbeitsweise, die einige nicht zu unterschätzende Vorteile bietet. So ist das manuelle Sägeketten schärfen beispielsweise mit relativ wenig Aufwand durchführbar, da lediglich eine Feile und ein sogenanntes Feilenheft benötigt werden, die günstig im Baumarkt erhältlich sind. Der Nachteil dieser Methode liegt allerdings darin, dass man hierfür ein bisschen Übung benötigt. Denn um die Zähne der Säge optimal zu schärfen, muss jeder einzelne Schneidezahn der Kette in genau dem richtigen Winkel bearbeitet werden. Außerdem muss man darauf achten, dass die Zähne gleichmäßig abgefeilt werden, da das Werkzeug sonst beim späteren Einsatz einen leichten Links- oder Rechtsdrall bekommt. Viele Laien benutzen deswegen ein sogenanntes Schärfgitter, das an die Kette gehalten wird und dafür sorgt, dass die Winkel stimmen.
Die zweite Möglichkeit zum Schärfen einer Säge ist weniger kraftaufwendig, allerdings auch etwas teurer – der Einsatz eines „Schärfgerätes“. Bei diesen Geräten, die es in verschiedenen Ausführungen und Preisklassen gibt, geschieht das Schleifen der Sägezähne elektrisch mithilfe von Schleifscheiben. Allerdings bietet sich die Anschaffung eines solchen Gerätes nur dann an, wenn wöchentlich mehrere Ketten geschliffen werden.
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