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Jagdurlaub – auf Reisen gute Beute machen

Der Jagdurlaub ist eine gute Möglichkeit, den Aspekt der Erholung und des Erkundens anderer Regionen mit dem eigenen Hobby unter einen Hut bringen zu können.

Wenn man einen Überblick über die Möglichkeiten zum Jagdurlaub haben möchte, dann wird man allein schon in Deutschland an sehr vielen Stellen fündig. Man kann sich in vielen Regionen sogar entscheiden, ob man seine Pirsch von einem luxuriösen Hotel oder von einer rustikalen Jagdhütte aus starten möchte. Das ist in sehr vielen Bundesländern möglich.

Besonders begehrt beim Jagdurlaub sind natürlich je nach Zielgruppe entweder die Mittelgebirge mit ihren ausgedehnten Wäldern, in denen man nach Haarwild Ausschau halten und so manchen zum Abschuss freigegeben Hirsch erlegen kann, aber auch die riesigen Heideflächen, auf denen im Büchsenlicht des Mondes auf Hasen, Füchse und andere kleinere Tiere anlegen kann.

Wer einen Jagdurlaub buchen möchte, der sollte natürlich auch die gesetzlich festgelegten Jagdzeiten für die einzelnen Tierarten kennen. Rehböcke dürfen beispielweise in den meisten Regionen nur von Mitte Mai bis Mitte Oktober bejagt werden. Weibliche Rehe und die niedlichen Rehkitze dürfen nur von September bis Januar geschossen werden. Für Schwarzwild gelten andere Zeiträume, in denen sich ein Urlaub mit Jagd in Deutschland lohnen würde. Ausgewachsenen Keiler und Bachen dürfen nur von Mitte Juni bis Ende Januar ins Visier genommen werden. Lediglich die Frischlinge dürfen das ganze Jahr hindurch geschossen werden.

Der Jagdurlaub lässt sich ganz individuell gestalten. Wer es lieber ganz ruhig mag, der kann sich allein auf Spurensuche begeben und die Stille auf einem Hochsitz genießen. Wer es eher quirlig mag und sich gut im Sattel eines Pferdes halten kann, der findet vielerorts Angebote, bei denen er an großen Treibjagden teilnehmen kann. Die besondere Herausforderung ist hier die Parforcejagd, bei der es auf hohe Geschwindigkeiten zu Pferde ankommt. Die Wälder in einigen deutschen Jagdgebieten sind eigens dazu in Reih und Glied angepflanzt worden und werden regelmäßig von Unterholz und Gestrüpp befreit, damit sie den Jägern so wenig wie möglich Widerstand entgegen zu setzen haben. Solche ausgedehnten und gut gepflegten Jagdgebiete findet man beispielsweise im östlichen Mitteldeutschland in der Dübener Heide.

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