Heckfahrradträger – Sicherheit beim Fahrrad-Transport
Jede noch so schöne Fahrradtour beginnt erstmal zu Hause. Und wer nicht gerade Natur pur direkt vor der Haustür hat, muss erst mal die Räder zum Startpunkt transportieren. Hier eignet sich ein Heckfahrradträger.
Wer kennt nicht die Unsicherheit, die man verspürt, wenn man auf der Autobahn einem Auto folgt, das Fahrräder auf dem Dach transportiert? Irgendwo ist ständig der bange Gedanke im Hinterkopf: „Was ist, wenn sich jetzt eines der Räder löst und mir in die Windschutzscheibe fliegt?“ So ungewöhnlich ist die Idee nicht, denn das passiert häufiger als man denkt. Mit einem Heckfahrradträger ist man da schon auf der sichereren Seite. Das liegt nicht nur an den unterschiedlichen Halterungen zum Befestigen der Zweiräder, sondern vor allem auch daran, dass sie nicht wie auf dem Dach, dem Fahrt- und Gegenwind ausgesetzt sind. Doch auch Heckfahrradträger gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und Qualitäten. Von rund 250 bis 500 Euro reicht die Preisspanne der zu empfehlenden Träger, die sich auch nach der Anzahl der zu transportierenden Fahrräder richtet. Bei den meisten Modellen können bis zu vier Räder mitgenommen werden. Neben der „Fahrtauglichkeit“ – also wie verhält sich das Gepäckstück beispielsweise bei einer Vollbremsung von 100 Stundenkilometern oder bei extremen Kurven – sind die Fragen der Montage und der Handhabung des Fahrradträgers wichtige Kriterien beim Kauf. Außerdem spielen das Gewicht und die Art und Weise, wie die Halterung montiert wird, eine wesentliche Rolle. In erster Linie sollten aber Käufer darauf achten, dass der Heckfahrradträger optimal zum Wagen passt. Sind sämtliche Halterungen auch mit der Heckklappe des Fahrzeugs kompatibel? Lässt sich der Träger ohne Kratzer montieren? Die erste Montage dauert häufig etwas länger als die Folgenden, da beim ersten Mal zusätzlich die Befestigungssysteme auf die anzubringenden Fahrräder eingestellt werden müssen. Danach sollte sie nicht mehr als zehn Minuten in Anspruch nehmen. Daher ist es ratsam, sich vor dem Kauf – wenn möglich – die Montageanleitung durchzulesen. Hier ist dann meist der Aufwand schon im vorhinein zu erkennen. Weitere gute Tipps geben auch die Testergebnisse in den einschlägigen Fachzeitschriften der Automobilindustrie und verschiedene Anwender-Foren im Internet. Ist der „richtige“ Gepäckträger erst einmal gefunden, dann steht einer ausgiebigen Radtour durch die malerischen Flecken Deutschlands endlich nichts mehr im Wege.
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