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Win Rar macht Dateien handlich

Win Rar ist ein Programm, das Dateien komprimieren, also ohne Qualitätsverlust verkleinern kann. Insbesondere beim Archivieren und zum Schaffen von Platz auf überquellenden Festplatten ist dies sehr gefragt.

Wer kennt es nicht: Da wollte man dies und jenes noch auf die CD brennen, doch der Platz reicht nicht. Hätte der runde Kringel doch 720 statt der 700 Megabyte. In dieser Situation verschaffen nur Programme, wie Win Rar Abhilfe. Sie können, ob man es nun glaubt, oder nicht eine Datei verkleinern. Meistens kann man zumindest 20 Prozent der ursprünglichen Größe einsparen und das Projekt doch noch brennen. Doch die Platzersparnis hat ihren Preis: Man muss die Datei erst wieder entpacken, bevor sie genutzt werden kann. Also im Falle der gebrannten CD erst auf die Festplatte Kopieren und dann mit Win Rar oder einem anderen, sogenannten Archivierungsprogramm entpacken. Wie der Name des packenden Programms schon sagt, heißen gepackte, also verkleinerte, aber nicht direkt nutzbare Dateien "Archiv".

Je nach Dateityp und Zufall lassen sich insbesondere Office-Dokumente auf weniger als ein Zehntel der Ursprungsgröße Schrumpfen. Am häufigsten kommen Komprimierverfahren im Internet zum Einsatz: Wegen der beschränkten Geschwindigkeit, im Fachlatein Bandbreite genannt und des teuren Datenverkehrs, der auch als sogenannter Traffic bekannt ist, werden Packverfahren flächendeckend angewandt.

Win Rar und die meisten anderen Packer haben eine Reihe von Optionen. Die wichtigste ist der Komprimierungsgrad, welcher bestimmt, wie stark die Datei verkleinert wird. Je höher der Komprimierungsgrad, desto mehr Zeit nimmt der Pack- und Endpackvorgang in Anspruch. Ferner kann der in Windows eingebaute Packer nur Dateien bis zu einem bestimmten Komprimierungsgrad wieder entpacken, sodass der Empfänger nichts mit einer extrem stark geschrumpften Datei anfangen kann, wenn er kein Win Rar und keinen anderen hoch entwickelten Komprimierer installiert hat.

Es ist auch keine gute Idee, ab sofort alle Dateien, nur noch Komprimiert zu versenden. Es mag zwar sein, dass man weniger Bandbreite verbraucht und schneller sendet, doch können zum Beispiel Empfänger mit mobilen Geräten keine gepackten Dateien, sei es als E-Mail-Anhang, oder Internet-Download, lesen. Es fehlt die entsprechende Software und Prozessorleistung.

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