Elektronisches Geld: Das neue Geld Geschäft
E-Geld ist das neueste aller Geldarten. Wann man vom elektronischen Geld spricht, welche verschiedenen Zahlungssysteme sich durchgesetzt haben und welche Anforderungen an das neue Geld Geschäft gestellt werden.
Elektronisches Geld, kurz E-Geld genannt, ist die neueste Form des Geldes. Definiert wird E-Geld über eine Richtlinie der Europäischen Gemeinschaft. Das elektronische Geld Geschäft kann heute in Kartengeld und Netzgeld unterteilt werden. Das E-Geld als Kartengeld wird zur Bezahlung von kleinen Beträgen eingesetzt und mit einer GeldKarte abgewickelt. Die GeldKarte kann dabei bis zu maximal 200 Euro über einen Automaten aufgeladen werden. Akzeptiert werden GeldKarten unter anderem in Parkhäusern, an vielen Automaten der öffentlichen Verkehrsbetriebe und am Zigarettenautomaten.
Als Netzgeld wird hingegen E-Geld definiert, das besonders in Webshops genutzt wird. Netzgeld wird hier oft als Ergänzung zu den klassischen Onlineshop-Bezahlmethoden wie Kreditkarte, Lastschrift, Rechnung und Nachnahme angeboten. Das bekannteste Netzgeld ist PayPal. Das PayPal-Konto muss zunächst durch eine Überweisung mit einem Geldeingang bestückt werden und übermittelt dieses Guthaben dann für Zahlungen als digitales Geld an den Empfänger. In Deutschland konnte sich der Bezahldienst PayPal bisher nicht durchsetzen – wohl auch wegen der hohen Gebühren für gewerbliche Verkäufer. Nützlich ist das neue PayPal E-Geld allerdings für Interneteinkäufe im außereuropäischen Ausland. Hier agiert das Netzgeld als Alternative zur Kreditkarte.
Die neuen elektronischen Zahlungssysteme werden für eine bestmögliche Fälschungssicherheit konzipiert. Für Neukunden sind umfangreiche Anmeldeverfahren zwar zunächst umständlich, machen aber eine bestmögliche Sicherheit beim späteren Bezahlvorgang möglich. Eine größtmögliche Sicherheit ist auch für den professionellen E-Commerce-Warenhandel unabdingbar.
Das elektronische Geld Geschäft kann je nach System on- und offline erfolgen. Möglich sind anonymisierte Zahlungen und Zahlungsgeschäfte über einen fest gelegten Nutzeraccount (z.B. PayPal). Micropayment-Dienste machen auch die Begleichung kleinster Summen möglich – wie etwa im Parkhaus. GeldKarten und vergleichbare Zahlkarten müssen vor dem Zahlvorgang zunächst aufgeladen werden während besonders Mobile Payment für sofortige Bezahlverfahren steht. Einige Versandhändler bieten ihren Kunden auch an, später mit dem E-Geld zu bezahlen. Diese Systeme ähneln einer Kreditkarte.
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