Neu auf wallstreet:online?
Jetzt registrieren | Login
x
Benutzername:

Passwort:

Angemeldet bleiben
Passwort vergessen?
Seite 1 von 291

windsor AG

Diskussionsstatistik
eröffnet am 17.12.05 13:47:36
von
neuster Beitrag 25.05.12 17:49:44
von

Anzahl Beiträge: 2.906
Aufrufe gesamt: 247.424
Aufrufe heute: 89
Diskussionsnr.: 1.027.184

WINDSOR AG O.N.

Chart
WKN: 619070
ISIN: DE0006190705
Symbol: WIR
1,53
 
+1,80 %
+0,027
Xetra (EUR), 25.05.12 | 17:19
Beitrag schreiben
Beliebteste Beiträge
Ansicht

[ Seite: 123289290291neuster Beitrag ]

Avatar
schrieb am 17.12.05 13:47:36
Beitrag Nr.1 
(19.322.431)
Antwort
Zitat
nachdem ich durch einen zeiungsartikel auf das IPO der firma aufmerksam geworden bin, habe ich mich mal ein bisschen umgesehn.

die firma schreibt über sich selber:

Die Windsor AG wurde 1993 gegründet.

Die Faszination Immobilie ist der zentrale Gedanke der Geschäftstätigkeit der Windsor AG.

Unser Konzept stellt die Aspekte Chancen, Rendite und Fungibilität der Immobilienanlage in den Vordergrund. Argumente für den Erwerb einer Immobilie sind

ihre gute Lage
hohe laufende Renditen
ein konkretes Wertsteigerungspotential
Mit Gründung hat sich das Unternehmen auf Entwicklung, Sanierung und Verkauf von hochwertigen Altbauten spezialisiert. Der Ankauf sowie die Sanierung und der Weiterverkauf der hochwertig sanierten Objekte wird auch zukünftig ein Geschäftszweig der Windsor AG sein.

Die Windsor AG will sich zukünftig aber auch als bestandshaltende Gesellschaft etablieren, die Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung erzielt.

Das immobilienwirtschaftliche Konzept ist in diesem Bereich ausgerichtet auf Anlageobjekte mit hoher Absicherung des Mietertrages durch mittel- und langfristige Mietverträge, die durch bonitätsmäßig einwandfreie Mieter abgesichert sind.

Soweit durch das ständige aktive Management Wertschöpfungspotentiale entstehen, werden diese über einen Verkauf der Bestandsimmobilien realisiert (Buy and Sell Strategie).

Deshalb werden die Anlageobjekte laufend qualitativ verbessert. In kurzen Zeitabständen wird das Immobilienportfolio auf solche konkreten Wertsteigerungen überprüft. Dabei ist auch von Bedeutung ob die einzelnen Immobilien dem strategischen Grundkonzept entsprechen und ob durch Portfolio-Veränderungen die Eigenkapitalrendite des Unternehmens gesteigert werden kann.

Die Investitionen in lukrative Bestandsimmobilien werden u.a. durch die Hereinnahme von Genussschein-kapital finanziert. Dabei liegt der Anlageschwerpunkt auf dem Erwerb von renditestarken kleineren Anlageobjekten, die einen hohen Wiederverkaufswert haben. Dabei konzentriert die Windsor AG ihre Aktivitäten derzeit auf den innerstädtischen Bereich von Berlin, nach Einschätzung der Gesellschaft einem Markt mit langfristigem Entwicklungspotential in Deutschland.

Als Bestandsimmobilien werden vorrangig Objekte an entwicklungsfähigen Standorten mit guter und sehr guter Infrastruktur in das Portfolio aufgenommen. Vorzugsweise werden hier Wohnimmobilien mit guter Bausubstanz und attraktiver Fassade erworben.

Umsatzerlöse werden durch den Verkaufserlös der Immobilien, Mieteinnahmen noch nicht verkaufter Wohnungen sowie die Sanierung und Verwaltung der Wohnungen erzielt.

Die Gesellschaft ist beim Einkauf von Anlageobjekten diszipliniert und äußerst preissensitiv.

Dieser klare strategische Ansatz, welcher stets neu überprüft und gegebenenfalls der aktuellen Marktsituation neu angepasst wird, ist Grundlage einer langfristigen und kontinuierlichen Wertsteigerung der Windsor AG.

Die Windsor AG investiert vornehmlich in Wohnhäuser in zentraler Lage von Berlin.

Die Konzentration auf ein Immobiliensegment und die geographische Fokussierung auf den Berliner Immobilienmarkt führt im Unternehmen zu entsprechenden Kernkompetenzen. Es wird besonders Wert gelegt auf die Einhaltung interner hoher Qualitätsstandards.

Dabei ist die Gesellschaft in der Lage alle Wertschöpfungsstufen, wie Einkauf, Entwicklung, Verwaltung und Bewirtschaftung sowie Verkauf selbständig zu erschließen und abzuwickeln. Die Windsor AG verwaltet einen renditeorientiert erworbenen Immobilienbestand durch eigenes Personal professionell.

2002 2003 2004
Umsatzerlöse 2.500 6.000 10.150
Operatives Ergebnis 2.339 1.168 2.880
Jahresüberschuss 2.357 1.211 2.905
Eigenkapital 6.619 7.830 10.735

man sieht, der jahresüberschuss wird jedes jahr dem eigenkapital zugeführt.

das eigenkapital von ca. 10,7 mio€ steht fremkapital von ca. 100T€ gegenüber.

die firma hat einen genusschein im volumen von 500.000 stück zu 100€ ausgegeben um die laufenden geschäfte zu finanzieren.diese genussscheine bis mind. 2011 und werden mit ca 8% verzinst

Hauptaktionär ist die GCI management, die ca 90% der aktien hält

unter www.windsor-ag.com gibts mehr infos zur gesellschaft
Avatar
schrieb am 17.12.05 15:25:07
Beitrag Nr.2 
(19.323.115)
Antwort
Zitat
was haltet ihr denn von der überlegung, in solche werte zu investieren?
die eigenheimzulage fällt ja weg. dann werden wohl viele bausparverträge enden und das geld möchte ausgegeben werden. würdet ihr unter den umständen, dass die EHZ wegfällt, nicht lieber zur miete in eine schöne durchmodernisierte wohnung ziehen?

heutzutage müssen die leute ja sowieso mobiler sein und binden sich nicht so gerne ein haus ans bein.
also sollte doch noch erhebliches potenzial bestehen...
Avatar
schrieb am 18.12.05 17:13:14
Beitrag Nr.3 
(19.328.907)
Antwort
Zitat
EUROamS von heute: "Die Gewinner des Debakels (bei Immofonds) sind Immo-Aktien" Das Interesse an deutschen Immobilienaktien ist nach Einschätzung von HSBC Trinkhaus&Burghardt groß, insbesondere durch die im europäischjen Vergleich günstigen deutschen Immobilien. Es werden die Aktiengesellschaften im Immobilienbereich Deutschlands aufgeführt, die Windsor AG ist als noch sehr junges Unternehmen nicht dabei. Es wird erwartet6, daß aufgrund der Vorgänge bei8 der DB eine Umschichtung von Immobilienfonds in Immo-Aktien erfolgt.
Avatar
schrieb am 18.12.05 17:42:12
Beitrag Nr.4 
(19.329.159)
Antwort
Zitat
Bei Windsor muß man sich ernsthaft fragen, warum eine Gesellschaft zu 8% Fremdkapital in Form von Genussrechten aufnimmt, wo man für Hypokredite 3,5% Zinsen zahlt. Windsor muß also rd. 9% Kapitalkosten erwirtschaften, bevor die Aktienanleger überhaupt profitieren. Ferner war Windsor bis Mitte 2005 eigentlich nur ein Mantel mit einem Übergangs-Vorstand, der 7,25 Mio Euro Cash zu 6% bei der Mutter angelegt hat (also 2% unter der Verzinsung der Genußrechte) und glaub ich 2 Immobilien besaß. Das EK betrug rd. 10 Mio Euro und dazu kamen noch rd. 5 Mio. Euro aus dem Listing/IPO.

Warum ich für eine solche Gesellschaft 6,30 Euro/Aktie (56 Mio Euro Cap) bezahlen soll, ist mir ein Rätsel. Würde da immer so ungefähr den Buchwert ansetzen. Schaut Euch nur mal die alte Givag (Real Immobilien AG) an. Die haben rd. 12 Mio Aktien, mehr als 1 Euro Cash pro Aktie, notieren irgendwo bei 0,70 Euro und haben ein sehr vergleichbares Geschäftsmodell - warum also in die teure Windsor investieren?

Art
Avatar
schrieb am 19.12.05 14:46:51
Beitrag Nr.5 
(19.336.594)
Antwort
Zitat
Hi Art!

Ich bin da anderer Ansicht. Genussscheine sind kein Fremd- sondern Eigenkapital. Durch die Mischung von 20% Eigenkapital verzinst mit 8% und 80% Fremdkapital verzinst mit 4% kommst Du auf eine Durchschnittsverzinsung von nur 4,8%. Bei Renditen auf dem Berliner Markt zwischen 8% bis 11% ist das leicht herein zuholen und ein Bombengeschäft.

Winsor war bislang keine Bestandsgesellschaft sondern hat Immobilien en Bloc gekauft, saniert und weiter veräußert. Daraus erklärt sich warum die Gesellschaft im Sommer nur 2 Immobilien hatte und Barliquidität ertragreich bei der Mutter angelegt hat. Damit hat Windsor aber gezeigt, daß sie Immobilien erfolgreich veräußern kann und keine faulen Eier unter die Neuaktionäre bringt.

Warum Du zu 6,30 € kaufen sollst? Weil Du sie nie billiger bekommen wirst! Wie man lesen kann, hat sich Windsor in den letzten Wochen günstig auf dem Berliner Markt eingedeckt (ca. 22.000 m²). Unter Umständen kann die Gesellschaft pro m² innerhalb von 1,5 Jahren 7 Mio. € Ertrag daraus generieren. Wenn das so weiter geht, wird sich Windsor bald verdoppeln. IVG und Euroshop haben KGVs von ca. 20. Windsor derzeit ein KGV von nur 8 bei starkem Wachstum. Ich habe ziemliche viele Aktien gekauft und würde es Dir auch raten.

Carl
Avatar
schrieb am 19.12.05 19:12:45
Beitrag Nr.6 (19.341.265)
Moderiert
!
Dieser Beitrag wurde moderiert. Grund: Beschwerde durch Firma liegt bei w:o vor
Avatar
schrieb am 19.12.05 20:00:24
Beitrag Nr.7 
(19.342.108)
Antwort
Zitat
Hi Art,

Jetzt hab´ ich die Magnum mal durchgegoogelt und ganz was anderes rausgefunden: Die sitzt nicht in der Jägerstraße 60 und nicht an der selben Adresse wie Windsor. Ich hab nur den Genussscheinprospekt gelesen, den man sich bei www.windsor-ag.de runterladen kann. Dort steht die Genussscheinbesicherung ganz klar drin. Genussscheine emitieren derzeit viele.

Entscheidend ist doch, dass die Banken Genussscheine als Eigenkapital betrachten, nicht wie dies nach IFRS zu bilanzieren ist. 4,8% Kapitalkosten find´ ich ich wirklich nicht hoch, bei teilw. 11% Rendite am Berliner Immomarkt ;-) Brauchst nur mal bei ´nem Makler ins Schaufenster kucken. :laugh:

Carl
Avatar
schrieb am 19.12.05 20:08:22
Beitrag Nr.8 (19.342.238)
Moderiert
!
Dieser Beitrag wurde moderiert.
Avatar
schrieb am 19.12.05 20:40:31
Beitrag Nr.9 
(19.342.697)
Antwort
Zitat
Ja sowas, aber ich hab ja Gott sei Dank Windsor Aktien gekauft. Mein privates Kurziel bis Dezember 2006 sind mind. 12 €.

Man darf das nicht zu statisch sehen. Windsor sucht und findet klare Opportunities im Markt und nimmt auch mal gute Gewinne mit. Die Gesellschaft hat langjährige Erfahrung auf dem Berliner Markt. Das wird eine erfolgreiche Aktie. :):p
Avatar
schrieb am 06.01.06 14:05:25
Beitrag Nr.10 
(19.567.431)
Antwort
Zitat
Carlchen, vielleicht wird das Kursziel auch 12 Cent sein. :eek:

[ Seite: 123289290291neuster Beitrag ]

Beitrag zu dieser Diskussion schreiben
Investoren, die diesen Wert beobachten,
informieren sich auch über:
WertpapierPerf. in %
0,00
+0,90
+0,41
-0,67
0,00
+12,83
+0,05
-1,67
-1,99
+23,22