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Cannabis Report: Atlanta entkriminalisiert Cannabis
Foto: Eric Limon - 123rf Stockfoto

Cannabis Report Atlanta entkriminalisiert Cannabis

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Nachrichtenquelle: Shareribs
05.10.2017, 16:34  |  2376   |   
Atlanta 05.10.2017 - Immer mehr Städte in den USA wollen die Ressourcen von Strafverfolgungsbehörden besser nutzen und entkriminalisieren Cannabis. Atlanta, Georgia ist die jüngste dieser Städte. Die Zustimmung für den Schritt war hoch.

In den USA ist der Besitz von Cannabis teilweise immer noch mit drakonischen Strafen bewährt. Immer öfter aber ist die Politik nicht mehr bereit, Konsumenten, die lediglich im Besitz von Cannabis sind, Gefängnisstrafen aufzubrummen. Während eine Legalisierung von Cannabis Sache der Bundesstaaten ist, der Bund könnte dies auch, weigert sich aber vehement, gehen die Städte den Schritt der Entkriminalisierung.

Am Montag hat der Stadtrat von Atlanta, Georgia mit 15 zu null Stimmen beschlossen, den Besitz von bis zu einer Unze Cannabis mit einer Geldstrafe von lediglich 75 USD zu bestrafen. Damit will man sich auch von der bisher kontroversen Festnahmepolitik in der Stadt lossagen. Wie das Racial Justice Action Center im berichtete, waren 92 Prozent der wegen Cannabis-Besitzes festgenommenen Bürger schwarz.

Den Kritikern dürfte der Schritt Atlantas aber nicht weit genug gehen. Die neuen Strafregeln gelten nur bei einer Festnahme durch städtische Polizeikräfte. Weiterhin ist nur der erste Arrest mit verhältnismäßig geringen Strafen bewährt, bei einer Wiederholung werden die Strafen höher und auch Gefängnisstrafen sind weiterhin möglich, da Georgia weit von der Legalisierung von Cannabis entfernt ist.

Atlanta folgt mit dem jüngsten Schritt dem Beispiel anderer Städte, wie Pittsburgh, PA, und Kansas City, KS, welche die Strafen für den Besitz von Cannabis in den vergangenen beiden Jahren deutlich reduziert haben. Auch Nashville und Memphis, TN, wollte man den Besitz von Cannabis entkriminalisieren, scheiterte damit aber an einem Gesetz des Bundesstaates, der solche Alleingänge verhindert.




In Kanada steht im kommenden Jahr die vollständige Legalisierung von Cannabis an. Bereits heute ist medizinischer Cannabis legalisiert und kann von Ärzten verschrieben werden. Das Land schert damit aus der Reihe der wichtigsten Industrienationen aus, die sich dem „War on Drugs“ verschrieben haben. Mit der vollständigen Legalisierung sehen Experten aber auch die Möglichkeit massiver Engpässe bei der Versorgung von Cannabis, schließlich wurden in Kanada bislang lediglich 50 Lizenzen zum Anbau von Cannabis vergeben.

Der kanadische Produzent Invictus MD Strategies Corp (WKN A2AF61) besitzt zwei dieser Lizenzen sowie zwei finanzierte und lizensierte Anlagen in zwei kanadischen Provinzen und ist deshalb prädestiniert, vom erwarteten Nachfrageboom zu profitieren. Invictus MD zeichnet sich dadurch aus, dass man als erster lizensierter Produzent von medizinischen Cannabis im vergangenen Jahr eine Dividende ausgeschüttet hat. Das Unternehmen ist kürzlich von der CSE an die TSX.V gewechselt und wurde im Juni in den Horizons Medical Marijuana Life Sciences ETF aufgenommen.

Invictus MD meldete jüngst, dass der Bau einer Mehrzweck-Produktionshalle bei der 100-Prozent-Tochter Acreage Pharms gut vorankomme. Die Fassade der Halle dürfte demnach Anfang November fertiggestellt, die Inneneinreichtung könnte bis Ende Januar 2018 erfolgen. Bislang war die Anlage für 27.800 Quadratfuß geplant, nun soll die Fläche bei 32.000 Quadratfuß, knapp 3.000 m², liegen. In der Anlage sollen neun Wachstumsräume mit einer Fläche von je 1.600 Quadratfuß entstehen und damit eine Ernte alle zwei Wochen ermöglichen. Mit den jetzt erfolgten Anpassungen will das Unternehmen ab Februar 2018 eine jährliche Produktionskapazität von 5.000 Kilogramm Cannabis erreichen. Die deutsche Übersetzung der gesamten Mitteilung finden Sie hier: goo.gl/Z77AiS

Im Rahmen des Berichtes für das Geschäftsquartal bis Ende Juli 2017 teilte Invictus MD mit, dass der Kassenbestand bei rund 28 Mio. CAD liegt, weiterhin verfüge das Unternehmen über 30,75 Mio. CAD an Arbeitskapital. Die Mittel des Kassenbestands sollen für den Ausbau der Produktionskapazitäten auf 15.000 kg pro Jahr verwendet werden, wie CEO Dan Kriznic weiter mitteilte. Die Übersetzung der Orignialmeldung finden Sie hier: goo.gl/GEp1AB

Mehr zu Invictus MD Strategies Corp lesen Sie hier: goo.gl/YxaDjs



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