DAX-0,94 % EUR/USD-0,45 % Gold-0,29 % Öl (Brent)-2,26 %
Kryptowährungen & ICOs
IDCM: Große Kryptobörse kündigt Ausgabe von Security Token und neue Handelsplattform an

IDCM, nach Handelsvolumen - mit 135 Millionen US-Dollar pro Tag - unter den 20 größten Börsen der Welt, hat eine neue Security-Token-Handelsplattform gelaunched. Laut einer Ankündigung von ICORating, vom 27. November 2018, werden Security Token(STO) …

Wertpapier: BTC zu USD, ETC zu USD, ETH zu EUR
Bitcoin Hype - Reich in 12 Monaten - Peter McCormack einmal Bitcoin Millionär und zurück

Hey Bitcoin Fans, Willkommen zur Bitcoin-Informant Show Nr. 510. Heute geht's um folgende Themen: Bitcoin Hype - Reich in 12 Monaten - Peter McCormack einmal Bitcoin Millionär und zurück . Sonnige Grüsse Dennis …

Wertpapier: BTC zu USD

Themen: Bitcoin
Cryptos with Block66: Der Bitcoin taumelt in Richtung der 3.000 USD. Wird er fallen?

Der Donnerstag hat den Bitcoin den 3.000 USD ein ordentliches Stück näher gebracht. Alles spricht für weitere deutliche Verluste.

Wertpapier: BTC zu USD, BTC zu EUR, LTC zu EUR, XRP zu USD, ETH zu EUR, IOT zu USD

Wichtigste Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung

CoinMarktkap. in €Preis in €Volumen 24h in €Perf 1hPerf 24h
Bitcoin (BTC)49.536.204.3292.843,153.829.625.320-0,75 %-3,08 %
XRP (XRP)10.353.546.6380,252976267.716.102-0,52 %-4,44 %
Ethereum (ETH)7.686.472.96974,052221.482.858.061-0,89 %-2,81 %
Tether (USDT)1.648.564.2900,8880332.373.860.863+0,12 %+0,12 %
Stellar (XLM)1.629.457.9310,08506963.114.562-1,14 %-9,54 %
EOS (EOS)1.426.569.4261,574154523.307.860-0,78 %-4,20 %
Bitcoin Cash (BCH)1.217.404.78869,5247290.801.046-1,89 %-15,46 %
Litecoin (LTC)1.211.706.47120,34072278.336.359+0,01 %-3,30 %
Bitcoin SV (BSV)1.104.966.06063,1042858.703.895-4,61 %-13,20 %
TRON (TRX)742.283.3250,01116949.197.446-0,71 %-3,24 %

Währungsrechner

Nutzen Sie den Währungsrechner um den aktuellen Wechselkurse von 140 Fiat Währungen und rund 100 Kryptowährungen zu berechnen. Mit der Auswahl eines Datums können Sie auf historische Wechselkurse zurückgreifen.

Die wichtigsten Blockchain Wertpapiere

WertpapierKursAbsolutPerf. %Zeit
14,981-0,105-0,7022:35:45
19,924-0,193-0,9622:35:46
3,840-0,080-2,0422:00:01
0,0900,0000,0018:59:19
13,13-0,02-0,1722:38:15
3.388,81-18,72-0,5501:14:56
128,10-3,16-2,4122:38:16
0,021-0,000-1,4321:56:55
2,271+0,009+0,4022:29:54
0,0480,0000,0022:26:14
sentifi.com

Meist besprochene Kryptowährungen

Etwas läuft falsch mit dem Content Ökosystem

Das Content Ökosystem ist kaputt! Was nach einer kühnen Behauptung klingt, ist in Wirklichkeit der Status quo im Jahr 2018. Aber was ist das Content Ökosystem? Warum ist es kaputt? Und warum betrifft dies vor allem die Produzenten von Inhalten? Was …

Girokonto & Bitcoin-Wallet: Bitwala: Startschuss für Deutschlands erstes Blockchain-Konto

Das erste deutsche Girokonto mit integriertem Bitcoin Wallet geht an den Start.

Wertpapier: EUR/USD, BTC zu USD
Das kleine Krypto ABC

Was sind Kryptowährungen?


Kryptowährungen, auch virtuelle Währung, Kryptogeld, Digital- oder Internetwährung genannt, sind neuartige Assets und nichtstaatliche* Ersatzwährungen. Fast alle werden durch kryptographische Verfahren und Konsens-Algorithmen abgesichert, haben eine begrenzte Geldmenge, existieren nur virtuell und wollen ein von Banken und Staaten unabhängiges und dezentrales Zahlungs- und Wertaufbewahrungsmittel sein.

Die erste Kryptowährung war der Bitcoin. Seine Funktionsweise wurde erstmals 2008 in einem unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto veröffentlichten Dokument beschrieben. Heute gibt es über 1900 virtuelle Währungen und täglich kommen neue hinzu (Stand: 30.08.2018, CoinMarketCap). Um die Sicherheit und Dezentralität zu gewährleisten, verwenden die meisten Kryptowährungen die Blockchain-Technologie (siehe Punkt 2). Diese ist ein auf vielen Computern gespeichertes und sich chronologisch linear erweiterndes Buchführungssystem, in dem Transaktionen transparent und fälschungssicher gespeichert werden. Eine Ausnahme bildet beispielsweise die Kryptowährung IOTA, die statt der Blockchain "Tangle" verwendet. Anders als bei Fiat-Währungen (US-Dollar, Euro usw.) ist die Geldmenge vieler Kryptowährungen durch einen Algorithmus limitiert. Weiterhin sind die meisten virtuellen Währungen nicht an gesetzliche Zahlungsmittel geknüpft. Der Stable Coin Tether kann hier als Ausnahme genannt werden, denn er soll durch US-Dollars gedeckt sein.

*= Der venezolanische Petro wird manchmal als erste staatliche Kryptowährung gesehen, allerdings streiten Experten darüber, ob es sich um eine echte virtuelle Währung handelt.

Altcoins

Alle Kryptowährungen, bis auf Bitcoin, werden Altcoins (von engl. alternative coin) genannt. Viele Altcoins basieren auf dem Open Source-Software-Protokoll des Bitcoins, wurden jedoch mit neuen Funktionen versehen (siehe Punkt 4 „Was ist ein Fork?“). Beispiele sind Bitcoin Cash und Bitcoin Gold. Allerdings gibt es auch Altcoins, die auf einem völligen neuen Softwareprotokoll beruhen z. B. Ethereum, Ripple oder Waves.

Was ist eine Blockchain?


Eine Blockchain ist eine dezentral verwaltete und sich chronologisch linear erweiternde Datenbank, in der Transaktionen transparent und fälschungssicher gespeichert werden. Die IT-Fachzeitschrift „Manage IT“ definiert die Technologie wie folgt: „Blockchains sind spezielle Datenbanken, die Transaktionsdaten ohne eine zentrale Kontroll-Instanz, ohne die Notwendigkeit gegenseitigen Vertrauens und mit vollkommener Transparenz verwalten können.“

Die Dezentralität der Blockchain bedeutet, dass ihr Datensatz nicht auf einem zentralen Server, sondern auf vielen Computern synchron gespeichert wird. Dadurch kann ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet werden, denn fällt einer der Computer durch einen Defekt oder Hackerangriff aus, sind die Daten der Blockchain weiterhin auf vielen anderen Rechnern gespeichert.
Die Transaktionsdaten einer Blockchain werden in Blöcken in einer sequenziell angeordneten Kette (engl.: chain) gespeichert – daher auch der Name Blockchain. Damit die Daten der Blockchain nicht gefälscht werden können, ist jeder neue Block mit dem vorherigen Block verknüpft, indem er die Prüfsumme, auch Hashwert genannt, des vorherigen Blocks und der gesamten Blockchain enthält.
Ein Problem der Blockchain besteht darin, dass, je mehr Transaktionen getätigt werden, umso länger wird die Blockchain und umso langsamer wird das System. Die Technologie von "Tangle" versucht dieses Problem zu beheben: Jede Transaktion erweitert das System, allerdings gibt es eine Vielzahl von Strängen, die sich zu einer Art Netzstruktur, dem "Tangle", verbinden.
In unserem Krypto Guide findet man weitere umfangreiche Informationen zum Thema Blockchain.

Was bedeutet Krypto-Mining?


Unter Krypto-Mining versteht man die Überprüfung und Verifizierung von Transkationen innerhalb einer Blockchain. Sogenannte Miner sind quasi die dezentralen Buchalter der Blockchain und stellen ihre Rechenleistung für das Blockchain-Netzwerk zur Verfügung. Dafür werden sie bezahlt, bei virtuellen Währungen meist in Kryptowährungen.

Während in herkömmlichen und zentralisierten Zahlungssystemen die Überprüfung und Verifizierung von Transaktionen auf einem zentralisierten Treuhandmodell basiert, übernehmen bei Blockchain-basierten Zahlungssystemen eine Vielzahl von Minern diese Aufgabe. Sobald die Mehrheit der Miner eine Transaktion validiert hat, gilt sie als bestätigt. Es wurde Konsens erreicht. Deshalb gilt: Je mehr Miner es gibt, desto stabiler und sicherer ist ein Blockchain-Netzwerk und umso weniger anfällig ist es für Hacker-Angriffe wie z. B. die gefürchtete „51-Prozent-Attacke“.
Grundsätzlich unterscheidet man beim Krypto-Mining zwischen Usern, Minern und Full Nodes. User nutzen das Blockchain-Netzwerk um Zahlungen zu tätigen und/oder zu empfangen. Miner Verifizierung Transkationen und stellen Konsens her. Full Nodes (zu Deutsch: Knotenpunkte) speichern die gesamte Blockchain und ihre Regeln und stellen dadurch die vollständige Dezentralisierung sicher. Außerdem erhalten sie Transaktionsdaten von anderen Usern, überprüfen sie und leiten sie anschließend an Miner weiter.
Aber nicht alle Kryptowährungen sind minebar. Tether und Steem sind Beispiele dafür.

Was ist ein Fork?


Ein Fork (engl. für Gabelung) bedeutet, dass der Quellcode einer bestehenden Blockchain modifiziert wird. Man unterscheidet zwischen Soft- und Hard-Forks. Als Soft Fork wird ein kleineres Update der Blockchain bezeichnet. Die alten Regeln der Blockchain haben weiterhin Bestand und das Update ist abwärtskompatibel.

Eine Aufspaltung der Blockchain erfolgt deshalb normalerweise nicht. Nutzer, die das Update nicht durchführen, sind weiterhin Teil des Blockchain-Netzwerks.
Hard Forks kommen seltener vor, denn sie beinhalten große und grundlegende Veränderungen im Softwareprotokoll einer Blockchain. Hard Forks sind NICHT abwärtskompatibel, dadurch kann es zu einer Aufspaltung der Blockchain kommen, wenn nicht alle Teilnehmer das neue Protokoll akzeptieren. Bitcoin Cash und Bitcoin Gold sind z. B. durch eine solche Abspaltung (Hard Fork) von Bitcoin entstanden.

Bitcoin Cash entstand, da sich die Bitcoin-Community nicht auf eine Erhöhung des Blockgrößen-Limits von 1 MB auf 8 MB beim Bitcoin einigen konnte, die mehr Transaktionen pro Zeiteinheit zulässt. Ein Teil der Community war für die Änderung, ein anderer Teil nicht. Deshalb kam es zu einem Hard Fork und Bitcoin Cash spaltete sich von Bitcoin ab.

Was ist eine Krypto-Wallet?


Eine Krypto-Wallet ist eine spezielle Zugangssoftware, die zur Teilnahme an einem auf der Blockchain-Technologie basierendem System benötigt wird. Krypto-Wallets ermöglichen das Senden und Empfangen von Kryptowährungen und werden deshalb oftmals auch als digitale Portemonnaies bezeichnet.

Außerdem ist mit ihnen die Verwahrung von privaten und öffentlichen Krypo-Keys (Schlüsseln) möglich.
Der öffentliche Schlüssel von Kryptowährungen ist vergleichbar mit der IBAN beim konventionellen Banking. Er ist für jeden, der an der Blockchain teilnimmt, sichtbar. Der private Schlüssel ist vergleichbar mit dem TAN beim Online-Banking. Mit ihm werden Transaktionen persönlich signiert. Verliert man den privaten Key, sind keine Transaktionen mehr möglich, deshalb ist eine sichere Aufbewahrung sehr wichtig.
Es gibt verschiedene Arten von Wallets, die unterschiedliche Kryptowährungen unterstützen. In unserem Krypto Guide werden die wichtigsten Wallets (Hardware Wallet, Paper Wallet, Desktop Wallet und Web Wallet) vorgestellt. Dabei wird auch auf die unterschiedlichen Sicherheits-Niveaus der jeweiligen Wallets eingegangen.

Wie kauft man Kryptowährungen?


Am einfachsten und komfortabelsten ist der Kauf von Kryptowährungen über eine zentralisierte Krypto-Börse (engl. für Börse: exchange) wie z. B. Coinbase. Hier können Käufer mit Kreditkarte oder per SEPA-Überweisung virtuelle Währungen zum aktuellen Kurs kaufen.

Außerdem ist auch das Verwahren von Kryptowährungen möglich, was jedoch die Gefahr von Hackerangriffen mit sich bringt. Bei Drittanbietern wie Coinbase hat man keinen direkten Zugriff auf seinen Private Key, was von vielen Kryto-Fans als großer Nachteil angesehen wird.

Da es unseriöse Krypto-Börsen gibt, ist eine umfassende Überprüfung des Anbieters unabdingbar. Auch muss bedacht werden, dass nicht alle Krypto-Börsen jede Kryptowährung anbieten. Manche Kryptowährungen können nicht mit Fiat-Währungen (Euro, US-Dollar etc.) gekauft werden, sondern nur mit anderen virtuellen Währungen. Krypto-Handelsplätze bzw. Tauschplattformen ermöglichen den direkten Handel zwischen Käufer und Verkäufer. Sie fungieren als ein Art Online-Marktplatz für Kryptowährungen. Bitcoin.de ist eine der bekanntesten Bitcoin-Marktplätze im deutschsprachigen Raum.

Eine weitere Möglichkeit, um virtuelle Währungen zu kaufen, sind Krypto-Wechselstuben, die sehr ähnlich wie konventionelle Wechselstuben funktionieren. Im Unterschied zu vielen Krypto-Börsen ist bei Wechselstuben das Verwahren von Kryptowährungen nicht möglich. Wie bei Krypto-Börsen ist bei Umtausch-Services für elektronische Währungen eine Überprüfung des Anbieters wichtig.
Die vielleicht innovativste Möglichkeit, um Kryptowährungen zu kaufen, stellen dezentralisierte Krypto-Börsen dar, denn für echte Bitcoin-Puristen passen zentralisierte Handelsplätze und Kryptowährungen nicht zusammen. Schließlich war es ein Ziel von Blockchain-basierten Digitalwährungen, Mittelsmänner (Finanzintermediäre) überflüssig zu machen. Außerdem sind zentrale Handelsplätze anfällig für Hackerangriffe.

Dezentralisierte Krypto-Börsen ermöglichen einen echten Peer-to-Peer (P2P) Handel ohne Zwischenhändler oder Mittelsmänner. Vorteil sind geringere bzw. keine Gebühren sowie eine höhere Sicherheit. Noch ist die Anzahl an dezentralisierten Krypto-Börsen überschaubar. In Zukunft könnte sich dies jedoch ändern. Ein Beispiel für eine dezentralisierte Krypto-Börse ist Bisq.
In vielen Ländern stellen Bitcoin-Automaten eine beliebte Möglichkeit dar, um mit Bargeld oder per Kredit- bzw. EC-Karte Kryptowährungen zu kaufen. Weltweit gibt es mehr als 1.250 Bitcoin-Automaten. In Kanada wurde bereits 2013 der erste Bitcoin-Automat aufgestellt. In den folgenden Ländern stehen diese Automaten ebenfalls: Schweiz, Österreich, USA, Frankreich, Großbritannien, Südkorea und China. In Deutschland gibt es bisher keine Bitcoin-Automaten.
Der außerbörsliche Handel (OTC-Handel) stellt eine weitere wichtige Möglichkeit dar, um Kryptowährungen zu Handeln.
In unserem Krypto Guide findet man auf den Seiten 20-24 weitere umfangreiche Informationen wie man in Kryptowährungen investieren kann.

Wie entsteht der Kurswert einer Kryptowährung?


Der Kurswert der meisten Kryptowährungen wird, wie bei konventionellen Assets auch, allein durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Steigt die Nachfrage nach einer virtuellen Währung schneller als das vorhandene Angebot, steigen die Preise.

Und umgekehrt: Gibt es mehr Verkäufer als Käufer, sinkt der Kurs der jeweiligen Kryptowährung.
Grundsätzlich sollte man beachten, dass Kryptowährungen meist deutlich volatiler als konventionelle Währungen und auch viele Wertpapiere sind. Es besteht deshalb ein hohes Wertverlustrisiko durch Kursschwankungen. Umgekehrt können aber auch hohe Gewinne eingefahren werden. Der Bitcoin stieg beispielsweise von rund 100 US-Dollar im Sommer 2013 auf fast 20.000 US-Dollar Ende 2017, um dann wieder auf rund 6.000 US-Dollar Anfang September 2018 zu fallen.
Die Volatilität vieler Kryptowähungen hängt auch mit der Limitierung der Geldmenge von virtuellen Währungen zusammen. Die Zahl der Bitcoins ist beispielsweise algorithmisch auf 21 Millionen begrenzt. Steigt der die Nachfrage nach Bitcoins stark an, kann die Anzahl nicht einfach erhöht werden, wodurch es zu extremen Preissteigerungen kommt. Bei der Volatilität spielen jedoch auch andere Faktoren wie z. B. fehlende Regulierung, mangelndes Vertrauen und Preis-Spekulation eine Rolle.
Eine Ausnahme sind Stable Coins (siehe Punkt 12). Sie sind an andere wertstabile Assets wie z. B. Edelmetalle und Fiatwährungen gebunden. Dadurch sind sie weniger volatil und wertstabiler als viele Kryptowährungen.

Welche Krypto-Finanzprodukte gibt es?


Mittlerweile müssen Bitcoins-Fans nicht zwingend die Kryptowährung kaufen, um vom Krypto-Boom zu profitieren. So gibt es eine Vielzahl von Krypto-Finanzprodukten und andere indirekte Investitionsmöglichkeiten.

Aktien

Investiert werden kann auch in Aktien von Unternehmen, die ihren Umsatz über Dienstleistungen und Produkte rund um das Thema Blockchain und Kryptowährungen generieren. Hersteller von Grafikchips, die für das Krypto-Mining benötigt werden, wären hier beispielsweise zu nennen. Oder Unternehmen, die Blockchain Plattformen anbieten. Allerdings ist ein wachsames Auge gefragt, denn nicht alle Unternehmen, die das Wort "Krypto" oder "Blockchain" im Firmennamen stehen haben, sind in dem Bereich wirklich unternehmerisch tätig. Eine umfassende Recherche ist damit unabdingbar. Als Quellen können Unternehmensberichte, Analysen, Artikel und historische Chartverläufe der einzelnen Unternehmen dienen. Auch das Nachfragen beim Broker kann aufschlussreiche Empfehlungen und Tipps geben.

ICOs

Eine weitere Möglichkeit in Kryptowährungen zu investieren sind ICOs. Wie unter Punkt 9 erklärt, können ICOs als Crowdfunding mit Kryptowährungen verstanden werden. Wichtig ist, sich genau das Whitepaper des ICOs, für welches man Interesse hegt anzuschauen. Welches Produkt oder welche Dienstleistung sollen finanziert werden? Durch Investitionen in das entsprechende Projekt, über Bitcoins oder Ethereum erhält man im Gegenzug den Token der Unternehmung. Auch hier ist eine umfassende Analyse unablässig, welche Ziele werden verfolgt, über welchen Zeitraum und wie wird der ICO bewertet. Zum einem gibt es ICOs, die eine öffentliche Bitcoin Adresse verwenden. Investoren sind damit einsichtlich. Andere ICOs nutzen vorhandene Krypto Protokolle und geben auf dieser Basis ihren Token heraus. Während des frühen Projektstarts zu investieren kann Sinn machen, da Rabatte und Bonusse in diesem Stadium des ICOs gegeben werden. Somit ist die Wertsteigerung des investierten Tokens höher. Ein Wallet (Punkt 5) ist notwendig um in ICOs zu investieren.

CFDs

Wie auch bei allen anderen CFDs, handelt sich es bei Krypto-CFDs um Differenzkontrakte, die einen Hebel beinhalten. Rendite wird erwirtschaftet, indem die Kursveränderung zum Basiswert, aufgrund des Hebels überproportional ausfällt. Bei Krypto-CFDs stellt der Basiswert die Kryptowährung dar. Es wird nicht physisch die Kryptowährung gehalten, sondern man partizipiert an der Wertentwicklung. Es ist auch möglich an einem CFD teilzuhaben, der keine Hebel hat, so ist gewährleistet, dass man jederzeit Ihr Geld zurückbekommt. Der Handel ist über die Eröffnung eines Depotkontos oder über einen Broker möglich, diese können auch auf Kryptowährungen spezialisiert sein.

Zertifikate

Mittlerweile müssen Bitcoin-Fans nicht zwingend die Kryptowährung kaufen, sondern können Partizipationszertifikate erwerben. Diese können relativ einfach über einen CFD-Broker gehandelt werden. Voraussetzung ist ein Wertpapierdepot. Das Zertifikat bildet die Performance des Bitcoins nach. Anleger partizipieren an Kursgewinnen und Kursverlusten nahezu 1:1. Voraussetzung ist ein Wertpapierdepot.

Fonds

Die Idee von Krypto-Fonds ist, klassische Anlageformen und Kryptowährungen zusammenzubringen. Dabei folgen Krypto-Fonds der gleichen Logik wie alle anderen Finanz Fonds auch – viele Anleger legen einen Teil ihres Vermögens in einen Topf um gemeinsam in verschiedene Vermögenswerte zu investieren um daraus, langfristig, Rendite zu schlagen. Der Fond bietet die Möglichkeit, das Vermögen breit zu streuen, (Diversifikationseffekt) weil der Fonds unterschiedliche Finanzprodukte enthält, um ein möglichst geringes Risiko einzugehen. Im Falle von Krypto-Fonds sind Finanzprodukte aus dem Bereich Kryptowährungen zusammengefasst. Allerdings sind die bisherigen Krypto-Fonds weniger für die breite Masse geeignet, denn je nach Fonds kann das Mindestinvestment bei 10.000 Euro liegen. Alle Krypto-Fonds müssen von den jeweiligen Finanzaufsichtsbehörden genehmigt werden. Es handelt sich um AIF (alternative Investmentfonds), die auf europäischem Recht basieren. Fonds können beim Broker erfragt werden oder über Krypto-Börsen. Bei der Auswahl des Vermittlers sollten die unterschiedlichen Gebühren, für das Managen der Fonds nicht außer Acht gelassen werden. Zudem sollte bedacht werden, dass es sich um Portfolios handelt, die aktiv gemanagt werden, sodass auf regelmäßig Zusammensetzung geprüft wird.

Futures

Seit Anfang 2018 ist es möglich, in Bitcoin Futures zu investieren. Es wird also auf den Fall oder das Steigen des Bitcoin gewettet. Zu beachten sind Gebühren, die seitens der Börse anfallen. Futures können an entsprechenden Börsen gehandelt werden.

Was sind ICOs?


ICO ist die Abkürzung für „Initial Coin Offering“ in Anlehnung an IPO (engl. Börsengang). Wie IPOs sind auch ICOs eine Form der Unternehmensfinanzierung. Während Anleger bei regulären Börsengängen über Aktien Unternehmensanteile erwerben, erhalten Investoren von ICOs digitale Token, die das zukünftige Anrecht auf eine Dienstleistung oder ein Produkt gewähren.

Eine Unternehmensbeteiligung besteht meistens nicht. ICO-Anleger spekulieren meist darauf, dass der Wert ihrer Token in Zukunft steigen wird.

Aus Anlegersicht bieten ICOs hohe Renditechancen. Sie sind jedoch auch deutlich riskanter als ein IPO, da ICOs fast keinen gesetzlichen Regularien unterliegen. Aktien-Anleger hingegen halten einen Teil des Unternehmens und haben Besitz- und Informationsansprüche, die in einem juristisch relevanten Anlegerprospekt festgehalten sind. Beim ICO erhält der Investor in der Regel keine verbrieften Besitz- oder Informationsansprüche.

Die meisten ICOs finden über die Internetseiten der ausgebenden Unternehmen statt. Anleger kaufen hier Token meist für Krypto- oder Fiatwährungen, die sich in ihrem Besitz befinden. Die erworbenen Token können später meist über Krypto-Börsen (Exchanges) gehandelt werden.

Beim Kauf eines Token in der ICO-Phase sollten Anleger die Funktion der Token genau verstehen und sich die finanzielle und rechtliche Struktur der Token genau ansehen. ICOs sind vor allem eine Investment-Chance für risikobewusste Anleger, da die Ausfallquote von ICOs noch sehr hoch ist.

Was sind Dead-Coins?


Kryptowährungen entstehen im Rahmen eines ICOs (Initial Coin Offering). Es ist eine alternative Möglichkeit zu klassischen Crowdfunding-Methoden, um Fremdkapital für eine neues Geschäftsmodell zu akquirieren.

Wie bei jeder Gründung, ist die Zukunft des Projekts ungewiss. Schon heute sind Hunderte von Coins tot, was bedeutet, dass die Projekte, die dahinterstecken, Betrügereien, ein “Witz” waren oder sich nicht verwirklicht haben. Als "e;tot"e; gilt ein Projekt per Definition, wenn mindestens eine der folgenden Eigenschaften zutrifft:

  • das Projekt wurde offiziell aufgegeben
  • die Website ist nicht aktiv
  • Probleme mit dem Wallet
  • nachgewiesener Betrug
  • keine Social-Media-Aktivitäten, kaum Handelsvolumen oder, wenn die Entwickler zu anderen Projekten abwandern

Es gibt die Website Dead Coins, die alle Kryptowährungen auflistet, die in diese Kategorien fallen. Bisher hat sie 911 digitale Token identifiziert, die sie für tot hält (Stand: 13.09.2018). Diese Münzen sind wertlos und werden bei weniger als 1 Cent gehandelt.

Krypto-Regulierung


Kryptowährungen und ICOs sind weitestgehend unregulierte Finanzprodukte. Die fehlende Regulierung ist auch Teil des Selbstverständnisses vieler Krypto-Assets, denn sie wollten von Staaten und (Zentral-) Banken unabhängig sein. Schließlich war die Finanzkrise von 2007 primär von (regulierten) Banken verursacht worden.

Die einzige Regulierung vieler Krypto-Assets stellen Konsens-Algorithmen wie die Blockchain dar.
Die Krypto-Regulierung unterscheidet sich jedoch auch je nach Land. Während China massiv gegen Kryptowährung und ICOs vorgeht, haben sich Finanzaufsichtsbehörden in Europa bisher zurückgehalten. In einem Interview mit wallstreet:online äußerte sich die die deutsche Finanzaufsicht BaFin zu Bitcoin und Kryptowährungen.

Stable Coins


Kryptowährungen, die an ein wertstabiles Asset wie Edelmetalle oder Fiatwährungen gebunden sind, nennt man Stable Coins. Sie sind meistens weniger volatil als andere Kryptowährungen.

Stable Coins sind meist an den Kurs von Fiatwährungen wie den US-Dollar gebunden. Insofern hängt der Wert des Stable Coins von der Kursentwicklung der zugrunde liegenden Währung ab. Ein Beispiel ist der angeblich an den US-Dollar gebundene Tether.

Vorteil für Anleger ist, dass der Kurs von Stable Coins - wie der englische Name schon andeutet - stabiler ist als der von anderen Kryptowährungen. Stable Coin-Besitzer können die Vorteile der Blockchain-Welt wie den Krypto-Zahlungsverkehr oder den -Börsenhandel nutzen.

Ein weiterer konkreter Vorteil von Stable Coins ist, dass Anleger Gewinne realisieren können, bevor sich der Kurs wieder zu schnell bzw. zu volatil ändert. Anleger können zum Beispiel auch eine relativ kursstabile Cash-Position in Krypto-Währungen aufbauen, um genug Liquidität für den Krypto-Handel auf Vorrat zu halten. Von Fiatwährungen gedeckte Stable Coins wie Thether gelten auch als vermeintlich „sicherer“ Anleger-Hafen, wenn zum Beispiel Hard Forks für unruhigere Zeiten sorgen.

Neben den von herkömmlichen Fiatwährungen gedeckten Stable Coins gibt es von Kryptowährungen gedeckte Stable Coins wie zum Beispiel den Dai-Token von MakerDao, die durch Ether von Ethereums gedeckt sind. So bildet Dai-Token wie Ether den US-Dollar ab, Anleger werden hier - so das Versprechen – stets in Kryptowährungen ausgezahlt. Darüber hinaus existieren Stable Coins mit algorithmischer Deckung, hybride und alternative Stable Coins und auch von (Edel-)Metallen gedeckte Stabel Coins.

Quellenangaben:
https://decentralbox.com
https://www.lynxbroker.de
https://t3n.de/news/blockchain-aktien-851854/
https://www.finanzen.net/ratgeber/kryptowaehrung/bitcoin-kaufen
http://www.dasinvestment.com/einzeln-vorgestellt-sechs-krypto-fonds-im-detail/?page=6#pagebrowser-bildstrecke
https://cointrend.de/bitcoin-futures/
https://coin-update.de/
Für detaillierte Erläuterungen und Infografiken zum Thema Kryptowährungen, jetzt für den kostenlosen Krypto Guide registrieren.

Aktivste Nutzer zu Kryptowährungen

NutzerBeiträge
BTC12321
Paxton1413
GuentherFranz10
crackz7
Kaltfront5

Zukünftige ICOs

CoinStartEnde
Cannabium (CNAB)11.01.201919.02.2019
Lynked.World (LYNK)20.01.201910.02.2019
RAWG (RAWG)01.03.201915.03.2019

Laufende ICOs

CoinStartEnde
Ternion (TRN)29.06.201831.12.2018
CargoCoin (CRGO)16.04.201801.01.2019
LAPO (LAX)16.07.201815.01.2019
Pallium (PLMT)01.04.201801.05.2019