euch auch allen alles Gute im neuen Jahr!
@werthaltig @ungierig
Vielen Dank für eure Erfahrungsberichte Richtung Immobilien.
Diese bestätigen meine Befürchtungen. Ich bin da grundsätzlich
bei euch und konzentriere mich auch lieber auf Aktien.
Immobilien sind leider ein politischer Spielball, vor allem, wenn
diese im Privatbesitz sind.
Zur Erklärung, was ich vorhatte bzw. mir schon seit Jahren im
Kopf herumschwirrt:
Ich hatte schon immer mal die Idee, einen Teil des Vermögens in
eine Firma einzubringen. Das ist zwar aufwändig und beides hat
seine Vor- und Nachteile. Mich persönlich interessiert das
einfach, auch in strategischer Hinsicht.
Im Grunde geht es darum:
- Eine Holding GmbH sowie eine operative
GmbH zu gründen
- Ich bin dann Geschäftsführer von der
Holding GmbH und meine Holding wird dann Geschäftsführer von der
operativen GmbH
was macht die operative GmbH?
- am einfachsten wäre Immobilien zu
vermieten. Mit relativ wenig Eigenkapital bekommt man einen
relativ großen Kredit und durch die Mieteinnahmen kommt auch
schon relativ schnell einiges rüber.
- die Gewinne der operativen GmbH werden
dann auf die Holding übertragen (man zahlt nur sehr wenig Steuer
auf den Gewinn --> Mieteinnahmen)
- Die Einnahmen aus der operativen GmbH
werden dann in der Holding GmbH angelegt und als Geschäftsführer
kann man sich monatlich ein Gehalt auszahlen lassen bzw. die
Holding kann mir als Gesellschafter einen großzügigen, günstigen
Kredit geben.
Funktioniert natürlich erst, wenn die Immobilien abbezahlt sind,
soll in der Kürze nur ein kleiner Überblick meines Vorhabens
sein.
Aufgrund eurer Beiträge, habe ich mein Vorhaben vorübergehend
wieder auf Eis gelegt. Ich hab´s in dieser Hinsicht nicht eilig.
Bitte nicht falsch verstehen: Mir geht es primär nicht um
"Steuern sparen", sondern eher um die Haftung abzugrenzen und
nicht alles in Privatbesitz zu haben. Die Holding wäre auch nur
eine Zwischenlösung. Um es weiterzuspinnen: Gründung einer
Familienstiftung in die dann die Holding eingebracht wird. Als
Stiftungsvater kannst Du dann weiterrühren bzw. Gewinne monatlich
auszahlen lassen und als Nachfolger benennst Du Deine Kinder und
hast dann auch keinen Streß mit Erbe. Und das Vermögen bleibt
(eher) bestehen, weil (ohne Stiftung) oftmals spätestens in der
2. Nachfolgegeneration nichts mehr vom ursprünglichen und hart
erarbeiteten Vermögen übrigbleibt. Aber alles Geschmackssache.
Was ich aber damit meine ist: @werthaltig
Wenn Du die Immos in eine Firma packen würdest, würdest Du von
der Stadt auch ein solches Schreiben bekommen? Ich würde wetten,
eher nein.
Oder umgekehrt: Wenn die Stadt Immofirmen mit solchen Anschreiben
attackieren würden, dann würden im Handumdrehen zig Anwälte auf
der Matte stehen und Berlin hätte sämtliche Klagen am Hals.
Privateigentümer können oder wollen sich eine langwierige
Auseinandersetzung mit der Stadt eher nicht leisten.
Was ich damit sagen will: Willst Du Dich wirklich rausdrängen
lassen? Es wäre doch schade und vermutlich finanziell gesehen
ungünstig, wenn Du die Immos verkaufen müsstest, oder?
Für die Kommunen ist es einfach, herauszufinden, welche Immos
sich in Privatbesitz befinden. Einen Blick bzw. Klick ins
Grundbuch, und schon ist eine detaillierte Eigentumsverhältnisse
aller Immobilien auswertbar. Ein Schelm...
Ich würde an Deiner Stelle herausfinden wollen, ob solche
Schreiben nur an Privateigentümer gegangen sind oder auch an
Firmen und mir dann eine entsprechende Strategie zurechtlegen. 🤔