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Anlegerverlag Aumann: Neu im TecDAX – was hat der Chart zu bieten?

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
19.03.2018, 10:26  |  641   |   |   

Mit dem heutigen Montag gehört die Aumann AG (ISIN: DE000A2DAM03) zum TecDAX. Das Unternehmen ist ein Anlagenbauer mit Kernkundschaft in der Automobilindustrie und erst seit einem Jahr an der Börse notiert. Dieses eine Jahr hatte für die Anleger allerdings schon allerhand zu bieten. Vom ersten Börsenkurs bei 48,20 am 24. März letzten Jahres schaffte die Aktie eine knappe Verdoppelung: Am 17. Oktober erreichte das Papier sein bisheriges Rekord-Verlaufshoch bei 95,48 Euro. Seither geht es allerdings abwärts. Ein Versuch, sich Ende Februar nach oben abzusetzen, wurde abgefangen. Und die Ankündigung, dass Aumann in den TecDAX aufsteigen werde, konnte Anfang März nicht für eine Rallye sorgen. Am Freitag machte die Aktie zwar einen kleinen Satz nach oben, der wird aber heute, am ersten Tag im TecDAX, gerade abverkauft.

Grundsätzlich ist Aumann interessant, weil deren Spezialgebiet die Elektromobilität ist. Umsatz und Gewinn dürften in 2018 kräftig steigen. Eine offene Flanke kann indes die Muttergesellschaft MBB sein. Da könnten ggf. weitere Aktien aus deren Bestand an den Markt kommen. Dass Aumann Ende Februar aus dem Anstieg heraus plötzlich wegsackte, lag daran, dass MBB Aktien zu 61 Euro zu platzierte – das drückte den zuvor noch bei 67,30 Euro liegenden Kurs sofort. Diese Abgaben mit „Rabatt“ kennen wir von Covestro, bei der Mutter Bayer ihre Aktienpakete Stück für Stück bei Großinvestoren und meist mit Abschlägen zum letzten Kurs untergebracht hatte. Dort allerdings hatte man sich an diese Situation bald gewöhnt, nachdem es anfangs zu vergleichbaren Rücksetzern gekommen war.

Sich aber alleine auf ein interessantes Umsatz- und Gewinnpotenzial zu stützen, erscheint in diesem Umfeld ein wenig zu gewagt. Da sollte die Charttechnik passen, sprich bullish daherkommen. Drei Hürden stehen dafür derzeit im Weg, die „wegmüssen“: die 20-Tage-Linie bei 62,14 Euro, ein kurzfristiger Widerstand bei 63 Euro und die Oktober-Abwärtstrendlinie bei 67,20 Euro. Gelingt Aumann der Sprung über diese Hürden, wäre ein Long-Trade einen Gedanken wert … vorher sollte man da eher vorsichtig sein.

 

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