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WelSparen-Studie zum Investitionsverhalten Fast jeder ETF-Anleger will erneut investieren

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Nachrichtenquelle: WeltSparen
15.08.2018, 11:05  |  865   |   

Wen einmal das ETF-Fieber gepackt hat, den lässt es nicht mehr los: 88 % aller ETF-Anleger wollen innerhalb eines Jahres erneut investieren, so das Ergebnis einer Studie von WeltSparen. Doch bislang investieren Privatanleger immer noch lieber in Einzelaktien, obwohl das Risiko im Vergleich zu ETF-Investitionen viel höher ist.

Wer bereits Erfahrungen mit Exchange Traded Funds (ETF) sammeln konnte, ist den börsengehandelten Indexfonds weiterhin wohlgesonnen. Fast die Hälfte aller ETF-Anleger (48 %) einer repräsentativen Studie von WeltSparen zufolge plant, in den nächsten 3 Monaten weitere Investitionen zu tätigen. 17 % möchten in den nächsten 6 Monaten weitere ETF-Investitionen vornehmen. Weitere 20 % haben dies innerhalb eines Jahres vor und 3 % möchten in den nächsten 9 Monaten investieren. Damit planen 88 % aller ETF-Investoren, innerhalb eines Jahres weitere Investitionen vorzunehmen.

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Doch noch immer investieren 70 % der Deutschen nicht am Finanzmarkt. Als Grund dafür gibt fast die Hälfte an (46 %), trotz brummender Wirtschaft kein Geld für Investitionen übrig zu haben.

Immerhin können sich 22 % aller Nicht-Investoren vorstellen, monatlich bis zu 100 EUR zu investieren. Jeder Zehnte (10 %) könnte sogar bis zu 250 EUR investieren. Nur 4 % der Befragten, die bisher nicht investieren, könnten bis zu 500 EUR jeden Monat für Kapitalanlagen zur Seite legen. Weitere 5 % würden lieber einmalig investieren.

Die Gruppe der Privatanleger wurde nach ihren Anlageklassen befragt. 13 % aller Befragten besitzen Aktien. 11 % investieren in aktiv gemanagte Investmentfonds. Nur 5 % legen ihr Geld in Exchange Traded Funds (ETF) an (siehe Grafik 1). Aus Risikoperspektive ist das erstaunlich: Denn Einzelaktien bergen ein ungleich höheres Risiko als die breit diversifizierten Investmentfonds.

Eine Ursache für das geringe Interesse an ETFs könnten Wissenslücken sein. Denn auf die Frage, warum sich so viele Privatanleger gegen ETFs entscheiden, kann mehr als jeder dritte (37 %) keine konkrete Antwort geben. Weitere 6 % geben an, zu wenig Kenntnisse über ETFs zu besitzen. Obwohl ETFs wesentlich günstiger sind als aktiv gemanagte Fonds, sind sie für fast jeden fünften Privatanleger (17 %) immer noch zu teuer. Ebenfalls 17 % ist die Rendite von ETFs zu gering. Jeder Fünfte (20 %) findet die Abwicklung zu kompliziert (siehe Grafik 2, unten).

Anleger setzen auf Balance im Portfolio

 

Ein ausgeglichenes Risiko-Rendite-Verhältnis ist für fast die Hälfte aller Investoren (44 %) am wichtigsten. Mehr als ein Viertel (27 %) gibt Sicherheit als das wichtigste Kriterium bei der Geldanlage an. Fast jeder Fünfte (18 %) setzt den Fokus auf die Rendite. Nur knapp jeder Zehnte (9 %) möchte täglich über seine Investition verfügen können.

Privatanleger nennen als wichtigsten Grund für Investitionen den Aufbau einer soliden Altersvorsorge (54 %) und gleich danach finanzielle Unabhängigkeit (42 %). Erst an dritter Stelle (20 %) steht die Vorsorge für Kinder und Enkelkinder. 13 % möchten sich einen langersehnten Lebenstraum erfüllen.

Eine weitere interessante Auswertung zum Thema finden Sie im WeltSparen-Magazin:

Privatanleger investieren abseits traditioneller Geschlechterrollen

 

Über die Studie

 

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2.074 Personen zwischen dem 29.06.2018 und 02.07.2018 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Über WeltSparen

 

Die Plattform WeltSparen.de bietet exklusiven Zugang zu attraktiven und einlagengesicherten Tages- und Festgeldern aus ganz Europa sowie zu global diversifizierten und kostengünstigen ETF-Portfolios. Mit nur einer Online-Anmeldung können Kunden alle Anlagen abschließen und verwalten. Betreiber von WeltSparen ist die Berliner Raisin GmbH. Seit 2013 haben sich über 130.000 Kunden auf WeltSparen registriert und Spareinlagen im Wert von über 7 Milliarden Euro bei 49 Partnerbanken in über 30 Ländern Europas angelegt.



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