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Forex-Report Stimmung der Wirtschaft in China zieht an – Freihandel: Ein Vergleich!

Gastautor: Folker Hellmeyer
01.04.2019, 10:46  |  954   |   |   

Der Euro eröffnet heute gegenüber dem USD bei 1.1238 (07:27 Uhr), nachdem der Tiefstkurs der letzten 24 Handelsstunden bei 1.1210 im europäischen Geschäft markiert wurde. Der USD stellt sich gegenüber dem JPY auf 111.02. In der Folge notiert EUR-JPY bei 124.78. EUR-CHF oszilliert bei 1.1188.

Nachdem China maßgeblich wegen exogener Belastungen in den letzten Monaten kritisch im Brennpunkt stand, erfreuen die aktuellen Sentiment-Daten, die uns aus Peking erreichen. Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe Chinas legte per März von zuvor 49,2 auf 50,5 Punkte zu (Prognose 49,5) und markierte den höchsten Stand seit September 2018. Der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor stieg per März von zuvor 54,3 auf 54,8 Zähler und markierte den höchsten Wert seit September 2018. In der Folge nahm der Composite Index Chinas per März von 52,4 auf 54,0 Punkte zu.

1" class="hidden-xs visible-sm-block visible-md-block visible-lg-block" > Auch hier wurde der höchste Wert seit 09/2018 erreicht.

Offensichtlich wirken die Maßnahmen in einem Volumen von mehr als 600 Mrd. USD, die China in den letzten 9 Monaten als Reaktion auf die Handelsattacke der USA verfügt hat (US-Zölle belasten den US-Standort maßgeblich!).

Aus dem restlichen Asien erreichen uns bei wenigen Ausnahmen gleichfalls erfrischend positive Entwicklungen bei den Einkaufsmanagerindices des verarbeitenden Gewerbes, von Japan zu Korea bis Indonesien und Thailand als auch Vietnam und Taiwan. Nur Malaysia und die Philippinen verzeichneten Dynamikverluste.

Russland lieferte einen besonders starken positiven Akzent. Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe zog per März von 50,1 auf 52,8 Punkte an und markierte den höchsten Wert seit Januar 2017!

Die Zukunft der Weltwirtschaft liegt im Osten!

Kanzlerin Merkel zum Thema US-Handelsabkommen:

Bundeskanzlerin Merkel drängt die EU zu einem Verhandlungsmandat für Handelsgespräche mit den USA. Sie hofft auf eine Einigung in dieser Frage. 

O-Ton: „Wir müssen natürlich auch unsere Handelsbeziehungen mit den Vereinigten Staaten entwickeln. Wir wollen hier niedrigere Zölle, wir wollen ein gutes Abkommen."

Wir bei SOLVECON-INVEST mögen Freihandelsabkommen, weil Globalisierung und Freihandel die Weltarmut dynamisch verringerten, den Potentialwachstumspfad der Weltwirtschaft erhöhten und unserem Standort Kontinentaleuropa mit Exportstärke guttun. Entsprechend ist der Ansatz, ein Freihandelsabkommen mit den USA auf die Beine zu stellen, Ziel führend und richtig.

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