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Ölpreise legen zu
Foto: Georg Henrik Lehnerer - 123rf Stockfoto

Ölpreise legen zu

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
23.09.2019, 08:03  |  5270   |   |   

SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Montag gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 65,00 US-Dollar. Das waren 72 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) erhöhte sich um 61 Cent auf 58,70 Dollar.

Am Markt bleiben die Spannungen in der ölreichen Region am Persischen Golf das bestimmende Thema. Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif hatte am Wochenende erneut versichert, der Iran sei trotz gegenteiliger Vorwürfe der US-Regierung nicht der Urheber der Angriffe auf Ölanlagen vom 14. September. Der Iran würde eine unabhängige Untersuchung der Angriffe unter Führung der Vereinten Nationen unterstützen, erklärte er. Dies würde Teherans Unschuld beweisen.

Zuvor hatte Irans Präsident Hassan Ruhani eine Initiative für Sicherheit und Frieden in der Straße von Hormus angekündigt. Mit der "Koalition der Hoffnung" will der Iran allein mit einer Koalition der Golfstaaten für die Sicherheit der kommerziellen Schifffahrt sorgen. Etwa zeitgleich kamen aber auch erneut schärfere Töne aus dem Iran. Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) hatten am Samstag für den Fall eines Angriffs mit einem "Krieg ohne Grenzen" gedroht./jkr/fba

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2 Kommentare

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Kommentare

Wenn man die letzten Jahre so verfolgt, so Frage ich mich, wird hier versucht auf andere Energieen auszuweichen. Der Ölvorrat auf der Erde wird bald aufgebraucht sein, alle Anzeichen hierzu sind schlüssig.
E Auto, Wasserstoff, Kunststoffartikel, Bio Sprit. Und der Verbraucher bekommt dies alles durch die Medien und Greta Thunberg übermittelt unter dem Deckmantel Umweltschutz. Nö nö, für mich steht fest, das Öl wird knapp.
Gerne lasse ich mich vom Gegenteil überzeugen. Bin gespannt wo der Ölpreis in 2 Jahren steht und welche Energieform sich durchsetzt um das Benzin zu ersetzen.
M.K.
• Der britische Premierminister Johnson hat Fracking im Vereinigten Königreich mit sofortiger Wirkung aussetzen lassen.
• Als Bürgermeister von London kam Johnson aus dem Schwärem für die Technologie nicht heraus.
• Umweltschützer fürchten durch Fracking eine Verunreinigung des Trinkwassers.
Als Boris Johnson noch Bürgermeister von London war, kam er gar nicht mehr aus dem Schwärmen heraus. Fracking sei eine "glorreiche Neuigkeit für die Menschheit", schrieb er einst in seiner Telegraph-Kolumne. Diese günstige Form der Energiegewinnung sei "wie durch ein Wunder" über Großbritannien gekommen, endlich scheine es eine "Antwort auf die Gebete der Nation" zu geben. Mittlerweile ist Johnson Premierminister und will davon nichts mehr wissen. Am Wochenende vollzog er eine abrupte Kehrtwende: Johnson ließ bis auf Weiteres ein Fracking-Verbot verhängen. Und zwar mit sofortiger Wirkung.

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