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Serviceware bietet starkes Wachstum Jetzt KAUFEN nach Kurshalbierung seit dem Börsengang?

Gastautor: Volker Glaser
14.10.2019, 00:06  |  1740   |   |   

Im April 2018 feierte Serviceware ihr Börsendebüt. Die Aktie wurde zum Preis von 24 Euro emittiert. Aus dem IPO erzielte das in Bad Camberg ansässige Unternehmen einen Erlös für die Gesellschaft von rund 60 Mio. Euro brutto. Zunächst entwickelt sich die Aktie an der Börse noch recht erfreulich. In der Spitze kostete die Aktie mehr als 26 Euro. Im Q4 2018 folgte dann jedoch aufgrund der turbulenten Börsenbedingungen ein Absturz, von dem sich die Aktie bis heute nicht mehr erholen konnte.

Aktuell handelt das Papier auf einem Rekordtief von 13.30 Euro. Wir hatten bisher nicht über die Aktie berichtet; sehen aber auf diesem Niveau eine ideale Kaufchance. Zum Hintergrundgespräch haben wir einen optimistischen Finanzvorstand, Harald Popp angetroffen. Zusammen mit seinem Vorstandskollegen, CEO Dirk K. Martin, kontrolliert Popp mehr als 60 % der Anteile. Die schwache Kursentwicklung missfällt dem Finanzchef natürlich. Dieser nimmt‘s aber professionell. „Wir konzentrieren uns in erster Linie auf die Entwicklung des operativen Geschäfts.“ Dem wird die Aktie früher oder später folgen. Seit dem IPO liefert das Unternehmen wie versprochen. Der Emissionserlös diente zur Wachstumsfinanzierung durch Akquisitionen, der weiteren Internationalisierung sowie dem Ausbau des Vertriebs zur verstärkten Adressierung von Großunternehmen. Exakt das setzt der Vorstand um. In 2018 und auch in 2019 präsentierte Popp schon jeweils einen Zukauf. Auch größere Kunden hat die Gesellschaft bereits gewonnen. In diesem Jahr unter anderem ein Unternehmen aus einer Branche, der es gerade nicht sehr gut geht. „Mit unseren Softwarelösungen zur Digitalisierung und Automatisierung von Serviceprozessen können Firmen viel Geld sparen. Das ist in etwas schwierigen Zeiten immer ein sehr gutes Argument.“ Serviceware betreibt ein weitgehend krisensicheres Geschäft. Eine harte Rezession würde natürlich nicht spurlos an der Gesellschaft vorübergehen. Aber davon sieht Popp die Firma weit entfernt. „Unser Geschäft entwickelt sich weiterhin sehr positiv. Wir können keine Abschwächung der Nachfrage erkennen.“ Übrigens hat das Unternehmen auch während der Finanzkrise vor gut 10 Jahren Geld verdient. „Wir waren auch schon vor unserem Börsengang über einen Zeitraum von 20 Jahren ein erfolgreiches Unternehmen. Der Börsengang diente dazu, unser Wachstum zu beschleunigen. Die Marktanteile für Anbieter von Softwarelösungen für den Enterprise-Service-Management-Markt werden jetzt verteilt. Daher investieren wir heute massiv, um Kunden zu gewinnen, die derartige Lösungen zwingend brauchen. Danach ist die Kundenbindung extrem hoch. Wir wollen Gas geben, um in eine neue Dimension zu wachsen. Daher nehmen wir in Kauf, dass wir temporär etwas weniger Geld verdienen“, erklärt der CFO.

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