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Parlamentarischer Abend Hamburger Netzbetreiber fordern integrierte Energiepolitik für Metropolen (FOTO)

Nachrichtenagentur: news aktuell
14.11.2019, 22:40  |  357   |   |   
Berlin (ots) -

- Querverweis: Bildmaterial ist abrufbar unter
https://www.presseportal.de/pm/138533/4440324 -

- Hamburger Energienetze fordern politische Unterstützung ein
- Nur als Verbund ermöglichen die Netze das Erreichen der
Klimaziele
- Planung und Regulierung sind zeitnah neu und spezifisch zu
gestalten

Ein Parlamentarischer Abend mit Energieexperten aus Politik, Regulierung und
Wirtschaft unterstrich gestern den politischen Handlungsbedarf für die
Klimazielerreichung: Nach Ansicht der Energienetzbetreiber Stromnetz Hamburg
GmbH und Gasnetz Hamburg GmbH können industriell geprägte Metropolen wie Hamburg
die ambitionierten Klimaziele für 2050 mit einer Treibhausgas-Senkung um bis zu
95 Prozent nur über eine intelligente Sektorenkopplung erreichen. Dafür müssen
die Energie- und Klima-Politik und dazugehörige Ordnungsrahmen neu und stärker
integriert gestaltet werden als sie es heute sind.

Metropolen mit hohem Energiebedarf für Wirtschaft, Mobilität und Haushalte
brauchen aus Sicht der beiden Unternehmen integrativere Strategien beim
Klimaschutz als ländliche Gebiete. Doch die Netze für CO2-freie Energie in Form
von Strom, Gas und Wärme müssen hier wie dort heute noch separate Effizienz- und
Regulierungspfade einhalten. Statt der Planung als Solitäre fordern die beiden
Netzbetreiber integrierte politische Strategien. Um mittel- und langfristig alle
Sektoren auf fossilfreie Energie umzustellen, sei ein neues übergreifendes
Denken und Handeln erforderlich. "Bislang wird noch zu sehr in kleinteiligen
Klimamaßnahmen oder entlang der Wendepolitiken gedacht - doch nur ein
integriertes Energiesystem kann das Klima wirksam schützen", betonte Christian
Heine, kaufmännischer Geschäftsführer von Gasnetz Hamburg. Metropolen spielten
beim Aufbau solcher Systeme aufgrund struktureller Dichte und hoher
industrieller Energiebedarfe eine besondere Rolle. "Eine effektive und
skalierbare Sektorenkopplung ist in städtischen Strukturen erheblich komplexer
als in ländlichen Strukturen", konstatierte Karin Pfäffle, Geschäftsführerin von
Stromnetz Hamburg.

Gasnetz Hamburg und Stromnetz Hamburg hatten zum Parlamentarischen Abend in die
Hamburger Vertretung in Berlin geladen, um Politiker und Beamte der
Bundesregierung über die Rolle der Energienetze bei der urbanen Energiewende in
Metropolregionen zu informieren. In Städten wie Hamburg müssten bereits heute
Lösungen für CO2-neutralen Verkehr, klimaschonende Wärme und Industrieproduktion
übergreifend in vorausschauenden Planungen einfließen, um die hohe industrielle
Wertschöpfung und die Attraktivität der Städte langfristig zu erhalten.
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