Plansecur 2020 letzte Chance für Rente mit 63 ohne Abschlag / Was kaum einer weiß: Renteneintrittsalter wird jedes Jahr um zwei Monate nach hinten geschoben

Nachrichtenagentur: news aktuell
23.07.2020, 12:45  |  4509   |   |   
Kassel (ots) - Abschlagsfrei mit 63 Jahren in Rente gehen, das war eines der
Wahlversprechen im Jahr 2014. Doch 2020 ist der letzte Jahrgang, der tatsächlich
noch abschlagsfrei im Alter von 63 Jahren in Rente gehen kann, warnt die
Finanzberatungsgruppe Plansecur. Was nämlich viele nicht wissen: Seit
Inkrafttreten dieser Regelung wird das Eintrittsalter jedes Jahr um zwei Monate
nach hinten verschoben. 2019 war bereits das erste Jahr, in dem das
Renteneintrittsalter näher am 64. als am 63. Geburtstag lag. Der Jahrgang 1956
konnte also erst mit 63 Jahren und acht Monaten in Rente gehen. 2020 verschiebt
sich diese Grenze auf zehn Monate und 2021 liegt sie mit zwölf Monaten bereits
im darauffolgenden Jahr, also erst mit 64. "Wer zum entsprechenden Jahrgang
gehört, ist gut beraten, rechtzeitig alle erforderlichen Schritte einzuleiten",
erklärt Plansecur-Geschäftsführer Johannes Sczepan.

Durch die Zwei-Monats-Regelung verschiebt sich das abschlagsfreie
Renteneintrittsalter künftig immer weiter nach hinten, rechnet Plansecur vor,
für alle Jahrgänge ab 1958 auf 64 Jahre, für alle Jahrgänge ab 1964 auf 65
Jahre. Was ebenfalls häufig übersehen wird: Bei den "eigentlich" für die
abschlagsfreie Rente nötigen 45 Jahren Arbeitszeit können auch andere Zeiten
angerechnet werden. Dazu gehören die Erziehung eines Kindes bis zum zehnten
Lebensjahr, ein freiwilliges soziales Jahr, mit der nicht-erwerbsmäßigen Pflege
eines Angehörigen verbrachte Zeiten, Minijobs mit Beitragszahlung und
Lebensabschnitte, in denen Kurzarbeiter-, Schlechtwetter- oder Insolvenzgeld
floss. Und auch wer sich freiwillig in der gesetzlichen Rentenversicherung
versichert hat, kann von der Rente mit 63 profitieren, wenn er mindestens 18
Jahre Pflichtbeiträge gezahlt hat.

"Losgelöst von Renteneintrittsalter will der Ruhestand gut geplant sein", meint
Johannes Sczepan, Geschäftsführer der Finanzberatungsgruppe Plansecur. So stellt
sich für viele angehende Ruheständler beispielsweise die Frage, ob man sich eine
fällige Lebensversicherung auf einmal auszahlen lassen sollte oder besser als
monatliche Rente bis ans Lebensende. "Eine frühzeitige Beratung lange bevor man
in den Ruhestand geht lohnt sich immer", sagt Plansecur-Chef Johannes Sczepan.

Plansecur (http://www.plansecur.de) ist eine konzernunabhängige
Unternehmensgruppe für Finanzplanung und Vermittlung, die Wert auf hohe ethische
Grundsätze legt. Die Gruppe gehört mehrheitlich ihren Beratern, die am
Unternehmen beteiligt sind; daher unterliegen sie keinen Absatz- oder
Provisionsvorgaben. Kundenberatungen erfolgen über den Einzelberater hinaus
anonymisiert in einem Expertenteam, um höchste Beratungsqualität zu
gewährleisten. Plansecur hat das "Vordenker Forum" ins Leben gerufen, das
Menschen auszeichnet, die maßgeblich an der Zukunft unserer Gesellschaft
mitwirken. Preisträger sind Norbert Walter (2008), Bischof Wolfgang Huber
(2009), Paul Kirchhoff (2011), Jean-Claude Juncker (2014), Nicola
Leibinger-Kammüller (2015), Frank-Jürgen Weise (2016), der Sachverständigenrat
zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Situation ("Wirtschaftsweisen",
2018) und Bassam Tibi (2019).

Pressekontakt:


Weitere Informationen: Plansecur, Druseltalstraße 150, 34131 Kassel,
Tel. +49(0)561/9355-0, E-Mail: info@plansecur.de,
Web: http://www.plansecur.de und http://www.facebook.com/plansecur

Presse: euromarcom public relations, Tel. +49(0)611/973150,
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OTS: Plansecur KG


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