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Daimler und Intel liefern überzeugende Zahlen

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Gastautor: Julius Weiß
23.04.2021, 12:10  |  595   |   
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Nachdem am gestrigen Tag Intel die Zahlen für das erste Quartal präsentierte, folgte der Stuttgarter Konzern Daimler am heutigen Morgen.

Daimler veröffentlichte am heutigen Morgen, den 23. April 2021 die Zahlen für das erste Quartal im Jahr 2021. Hierbei konnte das Stuttgarter Unternehmen in nahezu allen Bereichen glänzen und die Kennzahlen des Vorjahresniveaus übertreffen. Insgesamt setzte Daimler 728.600 Pkw und Nutzfahrzeuge weltweit ab. Im Vorjahr waren es lediglich 644.300 gewesen. Im Zuge dessen beläuft sich der Umsatz für das erste Quartal auf 41 Mrd. Euro. Auch in dieser Disziplin schaffte es das börsennotierte Unternehmen, das Vorjahresniveau deutlich zu schlagen – mit rund 3 Mrd. Euro mehr als im Vorjahr. Die starken Umsatzzahlen sind vor allem auf das Chinageschäft im Segment Mercedes-Benz Cars & Vans zurückzuführen, was aus dem Konzernzwischenlagebericht des Stuttgarter Unternehmens hervorgeht. Auch in den Kennzahlen Konzern-EBIT und Konzernergebnis konnte der Automobilhersteller überzeugende Zahlen präsentieren. So wurden aus 617 Millionen Euro im ersten Quartal 2020 rund 5,75 Mrd. Euro Konzern-EBIT im ersten Quartal 2021. Das Verhältnis des Konzernergebnisses lieferte ein ähnliches Bild. 168 Millionen Euro im Jahr 2020 standen in diesem Fall 4,37 Mrd. Euro im Jahr 2021 gegenüber. Für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2021 erwartet Daimler eine Normalisierung des wirtschaftlichen Umfelds in den wichtigsten Märkten und geht somit auch von steigenden Absatz-, Umsatz- und EBIT-Zahlen im Verhältnis zum Vorjahresniveau aus.


 

Auch der US-amerikanische Halbleiterhersteller Intel präsentierte die Zahlen für das erste Quartal 2021. Diese wurden im Gegensatz zu Daimler jedoch bereits am gestrigen Tag, den 22. April 2021 veröffentlicht. Intel CEO Pat Gelsinger präsentierte die Quartalszahlen mit einem vielversprechenden Ergebnis. Hierbei war unter anderem der Anstieg im Bereich Prozessoren für Notebooks mitverantwortlich. Dieser konnte den deutlichen Rückgang im Geschäft mit Rechenzentren kompensieren. Insgesamt blieb der Quartalsumsatz für das im Silicon Valley ansässige Unternehmen im Jahresvergleich mit 19,7 Milliarden US-Dollar fast unverändert. Bezogen auf das Nettoergebnis musste das amerikanische Unternehmen einen Rückgang veröffentlichen. Hierbei stehen 5,7 Milliarden US-Dollar im ersten Quartal 2020 einem Betrag von 3,4 Milliarden US-Dollar im ersten Quartal 2021 gegenüber, womit der Gewinn rund 40 % fiel. Diesbezüglich ist jedoch aufzuführen, dass die Umstrukturierungskosten von knapp 2,2 Milliarden US-Dollar eine signifikante Rolle spielten. Der Gewinn je Aktie verhielt sich somit ähnlich und fiel von 1,31 US-Dollar auf 0,82 US-Dollar.

 

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Quelle: HSBC


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Gastautor

Julius Weiß
Zertifikate-Experte, HSBC
www.hsbc-zertifikate.de

Bereits in der Schulzeit entdeckte Julius Weiß seine Leidenschaft für die Welt der Kapitalmärkte. Direkt nach seinem 18. Geburtstag durfte er erste Trading-Erfahrungen mit Standard-Optionsscheinen auf Indizes und Währungspaare sammeln.

Nach seinem Abitur begann er ein duales Studium bei der HSBC und konnte durch Praxiseinsätze in insgesamt zwölf Abteilungen der Bank seine Kenntnisse über finanzwirtschaftliche Thematiken vertiefen. Während dieser Zeit fokussierte er sich mehr und mehr auf Kapitalmarktprodukte. Nun vermittelt er sein Börsen- und Tradingwissen regelmäßig in Webinaren sowie über Vorträge auf Anlegermessen. Zudem beantwortet er sowohl für institutionelle als auch für private Marktteilnehmer alle Fragen rund um das Produktangebot von HSBC.

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