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PEH-EMPIRE-CEO im Interview Martin Stürner: "Künstliche Intelligenz für ein besseres Fondsmanagement"

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Im Interview mit Fondsdiscount.de erklärt Martin Stürner, CEO & Fondsmanager von PEH Empire, wie sich der auf KI basierende Fonds von der Konkurrenz abhebt und es schafft, auch in Krisensituationen gut zu reagieren.

Die Zuhilfenahme von künstlicher Intelligenz (KI) dürfte inzwischen beim Fondsmanagement nichts Besonderes mehr sein. Was machen Sie besser als andere?

Stürner: Zurzeit existieren beim Fondsmanagement nur wenige "echte" KI-gemanagte Strategien. Diese weisen unterschiedliche Ansätze auf und haben aus Sicht des jeweiligen Managements auch ihre Berechtigung. Mit unserer eigenen KI haben wir einen Erfahrungsvorsprung, da diese bereits seit mehr als fünf Jahren prognose- und emotionsfrei ausgezeichnete Ergebnisse liefert. Daher sind wir weiterhin von unserer Systematik überzeugt, die täglich Millionen von Daten nach qualitativen und quantitativen Methoden analysiert und auswertet.

Wir vertrauen den Signalen von Makro-, Mikro- und Sentiment-Scores, die uns dabei helfen, schnell und angemessen auf das Marktgeschehen zu reagieren. Es ist jedoch nicht die KI allein, die einen Fonds wie den PEH EMPIRE (WKN: 988006 / ISIN: LU0086120648) ausmacht. Entscheidend ist das erfolgreiche Zusammenspiel des aktiven Managements und der KI, um die Aktienquote und die Portfolio-Zusammenstellung flexibel und optimal zu steuern.

Die Strategie des Fonds wurde 2016 umgestellt. Was hat sich geändert und wie zufrieden sind Sie mit den letzten 6 Jahren seit Umstellung auf KI?

Stürner: Bis 2016 hat ein externer Berater auf Basis eines neuronalen Netzes den PEH EMPIRE gemanagt. Dies hat zwar in Abwärtsphasen sehr gut funktioniert, aber der Wiedereinstieg war nicht dynamisch genug. Ein wichtiger Einflussfaktor war in diesem neuronalen Netz die Zinsentwicklung. Durch die Beeinflussung des Marktzinses durch die Notenbanken hatte sich die Aussagekraft verringert. Wir haben schon vor mehr als sechs Jahren eine eigene Systematik für unsere institutionellen Kunden entwickelt und erfolgreich eingesetzt.

Diese erheblich besser agierende KI wurde dann im PEH EMPIRE implementiert. Wir sind nun sehr zufrieden mit der Performance, gerade in Krisenzeiten. Aufgrund des aktiven Einsatzes von Derivaten und Futures fallen Wertverluste daher wesentlich geringer aus. Der maximale Drawdown in den letzten drei Jahren liegt bei 14 Prozent. Zum Vergleich: Beim MSCI sind es 30 Prozent und beim Dax sogar 40 Prozent. Der PEH EMPIRE überzeugt somit auch langfristig und hat sich gerade in den schwierigen Phasen bewährt.

Wie managen Sie bzw. die Algorithmen den aktuellen Ukraine-/Russland-Konflikt bzw. - Stresstest?

Stürner: Wir beobachten natürlich sehr genau die aktuelle Lage in der Ukraine. Unsere KI hat bereits schon vor dem Konflikt die Aktienquote sukzessive angepasst. Diese liegt aktuell bei 35 Prozent. Daher sind wir gut abgesichert und außerdem nicht in Unternehmen investiert, die in Russland Geschäfte betreiben.

Wie bewerten Sie Ihre Portfolio-Performance rückblickend auf den Corona-Schock im Jahr 2020 – und den anschließenden, starken Turnaround der Aktienmärkte?

Stürner: Wir sind in den Corona-Schock mit 100 Prozent Aktienquote geraten. Diese wurde aufgrund der Sentimentindikatoren nach zwei Wochen bereits auf 30 Prozent vermindert. Die Erhöhung der Aktienquote Ende März 2020 haben uns die Sentimentindikatoren ebenfalls sehr gut angezeigt. Dadurch konnten wir die Verluste stark eingrenzen, haben nur ein Drittel der Abwärtsbewegung mitgemacht und die Aufwärtsbewegung mitgenommen. Wir sind rückblickend sehr zufrieden mit dem Track Record seit 2020 und haben auch diesen Crash gut überstanden.

Dank unserer KI konnten wir schnell auf das Marktgeschehen reagieren, die Aktienquoten entsprechend anpassen und flexibel steuern. Im Jahr 2021 hatte der PEH EMPIRE einige All-Time-Highs zu verzeichnen und eine Wertentwicklung von Plus neun Prozent bei einem sehr guten Chance-Risiko Profil erzielt.

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Kann der PEH EMPIRE über einen längeren Zeitraum mit vergleichbaren, bekannten Fonds mithalten, etwa mit den Flaggschiffen von Flossbach, Carmignac & Co?

Stürner: Wir können nicht nur mithalten, sondern behaupten uns ausgezeichnet in unserer Peergroup. Über einen längeren Zeitraum hat sich der PEH EMPIRE sogar besser entwickelt als rund 70 Prozent der Vergleichsgruppe. Besonders stolz sind wir auf die ununterbrochen positive Wertentwicklung in den vergangenen fünf Kalenderjahren, welche die Stabilität unseres Mischfonds auch in schwierigen Zeiten beweist.

Bei Ihnen läuft die Allokation computerbasiert ab. Welchen „menschlichen“ Part steuern Sie als Fondsmanager bei?

Stürner: Die Grundlage der KI ist ein Mensch, da die zugrundeliegenden Algorithmen unserer KI von Menschen entwickelt wurden. Auch die permanente Optimierung und Weiterentwicklung nehmen wir im Team vor. Die PEH Scores beeinflussen die Aktienauswahl wie auch die Gewichtung. Durch die KI können wir heute unzählige Daten in einem Ausmaß analysieren, welches die menschlichen Fähigkeiten weit übersteigt. Wir greifen zwar nicht in die Entscheidungen unseres KI-gestützten Scorings ein, aber wir reagieren auf die Signale aus den Scores und die Umsetzung der Ergebnisse erfolgt durch das Fondsmanagement. Mensch und Maschine arbeiten somit immer als Team.

Wer hat das KI-System, das Sie nutzen, entwickelt?

Stürner: Wir haben die zugrundeliegenden Algorithmen selbst intern entwickelt. Unsere IT-Experten optimieren unser KI-System nach Vorgaben und Abstimmung mit dem Fondsmanagement immer weiter. Wir arbeiten somit permanent daran, unsere Systematik zu überprüfen und weiter zu entwickeln.

Eine persönliche Prognose Ihrerseits: Wer werden die Gewinner des Jahres am Aktienmarkt sein?

Stürner: Von Prognosen halte ich nicht viel, da wir ja mit unserer KI erfolgreich prognosefrei arbeiten. Wir verlassen uns ausschließlich auf Fakten und Daten. Dennoch eine Einschätzung: Die Entwicklung der internationalen Aktienmärkte wird zukünftig nicht mehr ausschließlich von der Liquiditätssteuerung der Notenbanken beeinflusst. In der aktuellen Übergangsphase von Wachstums- zu Gewinnorientierung wird noch nicht vollständig zwischen profitablen und nicht profitablen Unternehmen differenziert.

Im weiteren Verlauf des Börsenjahres werden sich jedoch Unternehmen mit wettbewerbsfähigen Geschäftsmodellen besser entwickeln als der Gesamtmarkt. Unternehmen, die auf absehbare Zeit keine Earnings haben, wird es vermutlich besonders hart treffen. Daher sehen wir dieses Jahr ein ideales Umfeld für Stockpicker, denn aktive Ansätze sind gefragt. Mit dem PEH EMPIRE investieren wir in Aktien, die nach dem PEH Score das beste Chance-Risikoverhältnis ausweisen – und werden somit selbst zu den Gewinnern gehören.

 


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Nachrichtenquelle: FondsDISCOUNT
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