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New Mobility Report Ford und Volvo fordern EU-weites Aus für Verbrenner ab 2035; Batterie-Recycling in Europa startet

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Brüssel 17.05.2022 - Ford und Volvo, sowie etliche andere Unternehmen aus der Branche haben die EU in einem offenen Brief aufgefordert, für das Ende von Autos mit Verbrennungsmotoren bis zum Jahr 2035 zu sorgen.

Einige europäische Länder, darunter Großbritannien, haben bereits das Ende von Autos mit Verbrennungsmotor eingeleitet. In der EU tut man sich mit entsprechenden Gesetzen schwer, nicht zuletzt, da Deutschland - wie so oft in letzter Zeit - bremst.

Die europäische Ford-Tochter, Volvo und viele andere Unternehmen haben nun in einem offenen Brief an die EU die dortigen Parlamentarier und Ministerien aufgefordert, ein geplantes Gesetz der EU-Kommission zu unterstützen. Dort plant gegenwärtig einen Rahmen, der es ermöglichen soll, den Verkauf von Verbrennern in Autos und Lieferwagen ab 2035 zu stoppen. Darüber hinaus sollen verpflichtende Ziele für den Ausbau der Ladeinfrastruktur vereinbart werden. Weiterhin soll sichergestellt werden, dass existierende Verbrenner bis 2050 stillgelegt werden, um die Null-Emissionspläne der EU zu erreichen.

Viele Unternehmen in der Branche haben bereits freiwillig das Ende des Verbrenners eingeleitet und eigene Zeitpläne festgelegt. Ein gesetzlicher Rahmen fehlt bislang jedoch, weshalb diejenigen Unternehmen, die den Weg vollständig gehen wollen, Wettbewerbsrisiken fürchten.

Fords Europachef Stuart Rowley sagte, dass sein Unternehmen anstrebe, 2035 emissionsfrei zu sein. Ein wesentlicher Aspekt dieses Ziels sei aber ein verbindlicher Rahmen für die Ladeinfrastruktur, um den wachsenden Bedarf zu bedienen.

Im Juni wird im EU-Parlament eine erste Entscheidung zu dem Gesetz erwartet. Angesichts der gegenwärtigen Diskussion über die Abhängigkeit der EU von Energieimporten erhält die Debatte eine weitere Dimension.

Batterie-Recycling in Europa startet

In Norwegen wurde am Sonntag der Betrieb der bislang größten Anlage für Batterie-Recycling in Europa aufgenommen. Die Anlage der Firma Hdrovolt, ein Joint Venture zwischen Northvolt und dem norwegischen Aluminiumproduzenten Norsk Hydro, steht in Fredrikstad und soll Kapazitäten für das Recycling von 12.000 Tonnen Batterien haben. Dies entspricht rund 25.000 Batteriepacks und soll für den norwegischen Markt ausreichend sein.

Norsk Hydro plant derzeit die Recycling-Kapazitäten für Batterien bis 2025 auf 70.000 Tonnen auszuweiten, bis zum Jahr 2030 sollen es 300.000 Tonnen werden.

Das Recycling von Batterien galt bislang als großer Unsicherheitsfaktor für die Branche, da dem enormen Einsatz wichtiger Rohstoffe bislang keine ernstzunehmenden Kapazitäten für die Wiederverwendung gegenüber standen.


Die Entwicklung an den Rohstoffmärkten kennt in den vergangenen Monaten nur eine Richtung. Etliche Faktoren sorgen für eine Knappheit von Metallen und anderen Elementen, die für den Umbau der Energieinfrastruktur, aber auch den Individualverkehr erforderlich sind. Unternehmen wie Tesla, Volkswagen, Ford und General Motors investieren Dutzende Milliarden in den Umbau ihrer Unternehmen, in die Schaffung von Produktionskapazitäten von Batterien und E-Komponenten.

Befördert wird der Trend von der großzügigen Förderpolitik in den vielen Ländern. In den USA sollen in den nächsten Jahren fünf Milliarden US-Dollar in den Aufbau eines Ladenetzes für E-Autos fließen, drei Milliarden US-Dollar sind für den Aufbau einer eigenen Lieferkette vorgesehen. In Deutschland wird der Verkauf von E-Autos und Wallboxen gefördert und in Norwegen hat die Subventionspolitik dazu geführt, dass Verbrenner kaum noch gekauft werden.

Für Batteriehersteller ist es deshalb wichtig, die Effizienz der verwendeten Kathoden zu steigern. Nano One Materials Corp. (WKN: A14QDY) hat ein patentiertes Verfahren zur kostengünstigen Herstellung von Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batterie-Kathodenmaterialien entwickelt. Die so hergestellten Kathoden können in E-Autos, Energiespeichern aber auch in Elektronikgeräten verwendet werden. Nano One Materials Corp. hat sich in den USA, Kanada, China, Japan, Korea und Taiwan insgesamt 16 Patente sichern können, darunter auch ein langlebiger und kobaltfreier Batterierohstoff. Eine Reihe von Autoherstellern hat bereits großes Interesse an den Entwicklungen von Nano One Materials. So hat man im Dezember 2019 über Fortschritte bei der gemeinsamen Entwicklungsarbeit mit der chinesischen Pulead bei der Entwicklung und Optimierung der Produktion von Lithium-Eisen-Phosphat-(LFO)-Kathodenmaterial, berichtet. Pulead ist einer führenden Kathodenhersteller in China und hat dort einen Marktanteil von 15 Prozent. Neben Pulead gehören Volkswagen und die französische Saint Gobain zu den strategischen Partnern von Nano One Materials.

Nano Ones M2CAM(Metall-zu-Kathodenmaterial)-Technologie stößt offenbar auf großes Interesse. Das Unternehmen teilte mit, dass man eine Reihe von Gesprächen mit Bergbaukonzernen führe, die an der Reduktion der CO2-Emissionen interessiert sind. Darüber hinaus kooperiert das Unternehmen mit Erstausrüstern der Autobranche. Nano One Materials hat für M2CAM Patente angemeldet und teilte mit, dass vorläufige Testergebnisse eine um bis zu fünf Prozent höhere Batteriekapazität zeigten als Kathodenmaterialien, wie sie gegenwärtig hergestellt werden.


Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=uo2JlPL4j-0

In den vergangenen Monaten hat Nano One einige wichtige Fortschritte in der Unternehmens- aber auch der Produktentwicklung verzeichnet. Dazu zählt unter anderem ein Entwicklungsprojekt für Batteriekathoden, das in eine Absichtserklärung mit einem Autobauer mündete. Im Rahmen dessen sollen kobaltfreie, manganreiche Batterien mit Hilfe von Nano Ones One-Pot-Verfahren entwickelt werden. Lesen Sie mehr dazu hier: https://bit.ly/3kSK43l

In diesem Zusammenhang hat das Unternehmen im Oktober 2021 bekanntgegeben, mit Euro Manganese Anwendungen für hochreines Mangan in Kathodenmaterialien zu entwickeln. https://bit.ly/2Yd5mzK

In den vergangenen Monaten Nano One Materials zudem das Bestreben betont, den ökologischen Fußabdruck der Batterieproduktion reduzieren zu wollen. Eine von Hatch durchgeführte Studie zeigte, dass Nano Ones M2CAM-Technologie den Abfall von Natriumsulfat in der Batterieproduktion vollständig vermeiden kann. Auch der Wasserverbrauch soll gesenkt werden können. Laut Hatch wirke sich zudem das M2CAM-Verfahren günstig auf Kosten und Effizienz aus. https://bit.ly/3tVxxkI

Nano One Materials hat kürzlich ein Update zu den Entwicklungen in den vergangenen Monaten veröffentlicht. So teilte der Executive Chair Paul Matysek mit, dass man Kapital investiere „…, um mit einem Weltklasseteam, einer bahnbrechenden patentierten Technologie und globalen Kooperationspartnern Veränderungen und die Kommerzialisierung voranzutreiben.“ Weiterhin wurde mitgeteilt, dass der Kassenbestand bei mehr als 50 Mio. CAD liege, das Unternehmen auf staatliche Unterstützung zurückgreifen könne und die Runway bei mehreren Jahren liege.

Zudem wachse die Zahl der Kooperationspartner weiter. Bereits heute gehörten dazu zehn Autobauer, Batterielieferanten, aber auch Bergbauunternehmen. Die Zahl der Mitarbeiter wurde auf mehr als 60 gesteigert, die Produktionsanlagen wurden verdreifacht. Überdies betonte das Unternehmen, dass man hinsichtlich des ökologischen Fußabdrucks branchenführen sei und zur Reduzierung von C02-, Wasser- und Umweltbelastung in der Batterieproduktion beitrage. Die One-Pot-Plattform-Technologie ermögliche günstigere NMC-, LFP- und LNMO-Kathoden. Bloomberg New Energy Finance geht davon aus, dass der Markt für Li-Ionen Batterien bis 2035 auf 4.800 GWh anwächst. Dabei sollen unter anderem 22 Prozent auf LFP-Kathoden und 16 Prozent auf LNMO-Kathoden entfallen. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3smPlnD

Nano One Materials gab am 3. März bekannt, dass man im Rahmen des National Research Council of Canada Industrial Research Assistance Programs 404.000 CAD in Form von Beratungsleistungen und Fördermitteln erhalten wird. Die Mittel dienen der Unterstützung eines Forschungs- und Entwicklungsprojektes für die M2CAM-Technologie von Nano One Materials. Der Cheftechniker von Nano One Materials, Dr. Stephen Campbell, sagte, dass das Projekt die Kostenoptimierung des One-Pot Verfahrens für die Herstellung von kathodenaktiven Materialien vorantreiben werde. Dies gelte vor allem hinsichtlich der Verwendung von Metallrohstoffen. Erneut betonte das Unternehmen, dass die globalen Lieferketten, wenn die etablierten Methoden ökonomisch und ökologisch auf ein höheres Niveau gebracht werden. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3pCveQB

Die enormen Preisanstiege bei Nickel und die problematische Gewinnung von Kobalt haben LFP-Batterien unter anderem für Tesla interessant gemacht. Diese Lithium-Eisen-Phosphat-Batterien kommen ohne diese Rohstoffe aus und dürften künftig bei vielen Herstellern zum Einsatz kommen. Laut Bloomberg New Energy Finance wies der Markt 2021 ein Volumen von 81 GWh auf, 2030 könnten es 1.633 und 2035 1.070 GWh sein, die erforderlich werden, um den massiv steigenden Bedarf an E-Autos zu decken. Nano One Materials hat aufgrund dieser Entwicklung auf die jüngsten Personalien im Unternehmen verwiesen. Denis Geoffroy ist Leiter der Kommerzialisierung, Dr. Yuan Gao ist Berater für Kathodentechnologie. Mit seinem patentierten One-Pot-Verfahren und der M2CAM-Technologie lassen sich Kathodenmaterialien für LFP-, NMC- und LNMO-Batterien direkt aus sulfatfreien Formen von Batteriemetallen gewinnen. Der COO von Nano One, Alex Holmes, sagte, dass man sich darüber freue, über die entsprechendes Personal und Know How in British Columbia und Quebec zu verfügen. Holmes verwies zudem auf die Unterstützung der Regierung und die positiven Marktprognosen, die die Weiterentwicklung eines Ökosystems für Kathodenmaterialien ermöglichen. Die gesamte Mitteilung von Nano One lesen Sie hier: https://bit.ly/3qA4Sit

Nano One Materials hat kürzlich seine Planungen für das zweite Quartal konkretisiert. Das Unternehmen teilte mit, dass die Tochtergesellschaft Nano One Materials Québec gegründet wurde, um die Kommerzialisierung voranzutreiben. Weiterhin wurde mitgeteilt, dass in Burnaby, British Columbia derzeit einige Kilogramm Kathodenmaterialien mithilfe des One-Pot-Verfahrens produziert werden. Die Kapazität der Anlage liegt bei einer Tonne pro Jahr. Angesichts der wachsenden Liste der Kooperationspartner, wozu mehr als fünfzehn Autobauer, Batterielieferanten, Kathodenhersteller und Bergbauunternehmen sollen die Produktionskapazitäten auf 100 Tonnen pro Jahr steigen. Dazu wurde bereits mit der Detailplanung begonnen, sowie die eine Vorplanung einer kommerziellen Demonstrationsanlage mit einer Kapazität von mehreren tausend Tonnen im Jahr.

Nano One Materials teilte zudem mit, dass das taiwanesische Patent I753429 für niob-beschichtete Kathodenmaterialien erteilt wurde. In den USA wird in Kürze die Erteilung des Patents 11,329,284 für das One-Pot-Verfahren erwartet. Abseits dessen sind weitere 47 Patente in mehreren Ländern angemeldet, eine Erteilung wird erwartet. Adam Johnson von Nano One teilte überdies mit, dass die Nano Ones Strategie und Technologien dazu beitragen können, die nordamerikanischen Lieferketten zu differenzieren, indem die Komplexität und die Kosten reduziert werden. Johnson bezog sich in seiner Aussage auf die Planungen der Regierungen in Ottawa und Washington D.C., den Ausbau der Lieferketten für E-Autos in beiden Ländern zu forcieren. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3P7TzJ1

Nano One Materials hat ein Update zur Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2021 vorgelegt. Darin wurde unter anderem auf die Geschäftsmöglichkeiten einer lokalisierten und diversifizierten Lieferkette in Nordamerika, Indien und Europa verwiesen, die die bisherige Abhängigkeit von chinesischen Lieferanten von LFP-Produkten beenden soll. Nano Ones One-Pot-Verfahren ist günstiger und einfacher als chinesische Zwischenprodukte und somit attraktiv für Abnehmer in Europa und den USA.

Weiterhin hob Nano One die Erteilung von Fördermitteln für die M2CAM-Technologie hervor. Mehr als 400.000 CAD wurden gewährt, um die Kostenoptimierung des One-Pot-Verfahrens voranzutreiben.

Mitte Februar meldete Nano One den Abschluss einer ersten Phase eines Entwicklungsvertrages mit dem Niob-Produzenten CBMM. Nano One konnte darin nachweisen, dass eine Niob-Beschichtung auf einkristallinem NMC-Kathodenmaterial eine Schutzschicht bildet, die die Haltbarkeit erhöht.

Hinsichtlich der Finanzlage teilte Nano One mit, dass die Bruttoausgaben für Forschung auf rund 1,7 Mio. CAD erhöht wurden, nach 800.000 CAD im Vorquartal. 3,9 Mio. CAD wurden zur Förderung strategischer und operativer Aktivitäten ausgegeben. Das Gesamtvermögen lag per Ende März bei 51,4 Mio. CAD, die Verbindlichkeiten hingegen bei lediglich 1,4 Mio. CAD.

Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3l60eFZ

Nano One Materials Corp. (WKN: A14QDY) bietet in einer Phase des Wandels eine Technologie, die eben diesen Wandel beschleunigen und wirtschaftlich, sowie ökologisch nachhaltiger machen dürfte. Das Unternehmen bewegt sich einem Markt, der in einigen Jahren ein Volumen von 23 Mrd. USD erreichen könnte. Die Knappheit bei Rohstoffen für Batterien macht deutlich, wie wichtig es ist, Technologien zu entwickeln, die den Ressourceneinsatz optimiert. Die Bewertung von Nano One Materials liegt derweil nur bei rund 220 Mio. CAD. Angesichts der immensen Bewertungen, die in diesem Sektor mittlerweile üblich scheinen, ist Nano One vergleichsweise günstig bewertet.


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Nachrichtenquelle: Shareribs
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