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Anlegerverlag: K+S: Das sieht nicht gut aus
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Anlegerverlag K+S: Das sieht nicht gut aus

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
17.02.2017, 10:23  |  616   |   |   

So langsam müssten bei der K+S-Aktie (ISIN DE000KSAG888) wieder Käufe auftauchen, sonst wäre das positive Szenario, das durch die Verteidigung der Zone 22,30/22,40 Euro, noch oberhalb der mittelfristigen Aufwärtstrendlinie, entstanden ist, hinüber. Diese Aufwärtstrendlinie hat das letzte Zwischentief jetzt erreicht, was hieße:

Ein Bruch dieser Linie würde eine doppelte Unterstützung brechen und die Aktie vorerst in „Bärenfutter“ verwandeln. Da es aktuell keine neuen Nachrichten von Unternehmensseite gibt, regiert bei K+S die Charttechnik und die eher kurzfristig agierenden Anleger. Und da sehen wir, dass die bearishe Seite zuletzt einen wichtigen Punktsieg errungen hat, den sie mit dem Bruch der mittelfristigen Aufwärtstrendlinie „vergolden“ könnte:

 

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Der Anstieg, der der Verteidigung der Supportzone 22,30/22,40 Euro folgte, wurde genau auf Höhe der 20-Tage-Linie abgefangen. Wir hatten vor einigen Tagen ja schon betont: Da muss die Aktie drüber, sonst bleibt das Eis dünn. Und genau dort stoppte die Gegenbewegung, an der Linie, deren Überwinden daraus einen neuen Aufwärtsimpuls gemacht hätte. Aktuell wird K+S in die wichtige Zone 22,90/23,00 Euro gedrückt, bis zum Bereich 22,30/22,40 Euro ist also nicht mehr viel Luft. Was tun?

Es würde sich anbieten abzuwarten, wie die charttechnische Entscheidung ausfallen wird. Noch können die Bullen ja Zeichen setzen: Gelingt es, die aktuell bei 23,37 Euro verlaufende 20-Tage-Linie mit Schlusskursen über 23,55 Euro ausreichend deutlich zu überwinden, ist die Gefahr eines erneuten Abwärtsschubes erst einmal gebannt und kleine Zukäufe Long eine Überlegung wert. Aber:

Falls K+S unter 22,30 Euro schließen sollte, wäre der Weg nach unten aus charttechnischer Sicht bis in die Zone 20/20,50 Euro frei – eine Distanz, die man auf der Long-Seite nur mitmachen sollte, wenn man gezielt längerfristig agiert. Trader hätten da dann ihre Chance auf der Short-Seite und im Fall von Kursen unter 20 Euro dann eine Basis, ein solches Engagement auszubauen … immer vorausgesetzt, die bullishe Seite tritt jetzt nicht rechtzeitig zur Gegenwehr an!

Wertpapier
K+S


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Die Lösung Steiners: Genügend Dividende ausschütten. Für leerverkaufte Aktien müssen Hedge Funds selber Dividende zahlen. 18 % also 36.000.000 x 1,15 = 41.400.000 Euro und dann haben sie keinen roten Heller verdient.

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