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Cannabis Report: Uni Guelph veröffentlicht Arbeit zum Cannabis-Anbau
Foto: Eric Limon - 123rf Stockfoto

Cannabis Report Uni Guelph veröffentlicht Arbeit zum Cannabis-Anbau

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Nachrichtenquelle: Shareribs
18.10.2017, 20:23  |  5868   |   
Guelph 18.10.17 - Die University of Guelph in der kanadischen Provinz Ontario hat ihre erste Forschungsarbeit zum Anbau von Cannabis veröffentlicht. Bislang gab es auf diesem Gebiet so gut wie keine Forschung.

Mit der Legalisierung von Cannabis in Kanada wächst der Bedarf an wissenschaftlichen Erkenntnissen. Dies hat die University of Guelph zum Anlass genommen, Forschung auf dem Gebiet des Anbaus von Cannabis in geschlossenen Räumen aufzunehmen. Der Fakultätsleiter für ökologischen Gartenbau sagte, dass Guelph führend bei der Forschung auf diesem Gebiet sei. Man verfüge über neueste Technologies und Expertise und sei deshalb prädestiniert dafür, die Ausbildung für Mitarbeiter in der rasant wachsenden Branche anzubieten.

In der Vergangenheit hat die Universität bereits Studien für den Anbau von medizinischem Cannabis durchgeführt. Nun aber geht man davon aus, dass der Bedarf an neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen wachsen werde.

Die jüngst veröffentlichte Studie beschäftigt sich mit der Entwicklung der Pflanze während der vegetativen Phase. Dabei wurde die optimale Menge an Dünger bestimmt und Rezepturen für zwei Substrate entwickelt, die einen Anbau ohne Nährboden ermöglichen.

In weiteren Arbeiten will sich die Universität mit Düngemittelgraden und Wachstumssubstraten beschäftigen, sowie die Beleuchtung und Bewässerung von Cannabis-Pflanzen.

Kanada nimmt damit einen Spitzenplatz bei der Forschung um Cannabis ein. Während das Land die Legalisierung vorbereitet und an einer Regulierung arbeitet, kommt man in den USA nur sehr langsam voran. Dort wird derzeit über die Anzahl derjenigen Unternehmen gestritten, die Cannabis an diejenigen Stellen vertreiben dürfen, denen eine Forschung an der Pflanze erlaubt ist. Auch dies gestaltet sich schwierig, da Cannabis in den USA als Substanz der Stufe 1 eingeordnet ist, laut der es gegenwärtig keinen akzeptierten medizinischen Nutzen gibt. Einzelne Bundesstaaten und viele Patienten dort sehen das freilich anders.




In Kanada steht im kommenden Jahr die vollständige Legalisierung von Cannabis an. Bereits heute ist medizinischer Cannabis legalisiert und kann von Ärzten verschrieben werden. Das Land schert damit aus der Reihe der wichtigsten Industrienationen aus, die sich dem „War on Drugs“ verschrieben haben. Mit der vollständigen Legalisierung sehen Experten aber auch die Möglichkeit massiver Engpässe bei der Versorgung von Cannabis, schließlich wurden in Kanada bislang lediglich 50 Lizenzen zum Anbau von Cannabis vergeben.

Der kanadische Produzent Invictus MD Strategies Corp (WKN A2AF61) besitzt zwei dieser Lizenzen sowie zwei finanzierte und lizensierte Anlagen in zwei kanadischen Provinzen und ist deshalb prädestiniert, vom erwarteten Nachfrageboom zu profitieren. Invictus MD zeichnet sich dadurch aus, dass man als erster lizensierter Produzent von medizinischen Cannabis im vergangenen Jahr eine Dividende ausgeschüttet hat. Das Unternehmen ist kürzlich von der CSE an die TSX.V gewechselt und wurde im Juni in den Horizons Medical Marijuana Life Sciences ETF aufgenommen.

Invictus MD meldete jüngst, dass der Bau einer Mehrzweck-Produktionshalle bei der 100-Prozent-Tochter Acreage Pharms gut vorankomme. Die Fassade der Halle dürfte demnach Anfang November fertiggestellt, die Inneneinreichtung könnte bis Ende Januar 2018 erfolgen. Bislang war die Anlage für 27.800 Quadratfuß geplant, nun soll die Fläche bei 32.000 Quadratfuß, knapp 3.000 m², liegen. In der Anlage sollen neun Wachstumsräume mit einer Fläche von je 1.600 Quadratfuß entstehen und damit eine Ernte alle zwei Wochen ermöglichen. Mit den jetzt erfolgten Anpassungen will das Unternehmen ab Februar 2018 eine jährliche Produktionskapazität von 5.000 Kilogramm Cannabis erreichen. Die deutsche Übersetzung der gesamten Mitteilung finden Sie hier: goo.gl/Z77AiS

Im Rahmen des Berichtes für das Geschäftsquartal bis Ende Juli 2017 teilte Invictus MD mit, dass der Kassenbestand bei rund 28 Mio. CAD liegt, weiterhin verfüge das Unternehmen über 30,75 Mio. CAD an Arbeitskapital. Die Mittel des Kassenbestands sollen für den Ausbau der Produktionskapazitäten auf 15.000 kg pro Jahr verwendet werden, wie CEO Dan Kriznic weiter mitteilte. Die Übersetzung der Orignialmeldung finden Sie hier: goo.gl/GEp1AB

Mehr zu Invictus MD Strategies Corp lesen Sie hier: goo.gl/YxaDjs



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