Die Erlöse stammen im Wesentlichen aus drei Bereichen: der Produktion von Polyethylen, Polypropylen und PVC, der Herstellung von Basischemikalien wie Ethylen, Propylen, Benzol und Chlor sowie aus internationalen Aktivitäten, insbesondere in Nordamerika, Europa und Mexiko. In Brasilien betreibt Braskem sogenannte Cracker-Anlagen, die Naphtha oder Gas als Rohstoff nutzen und daraus Vorprodukte für die Kunststoffindustrie gewinnen. Ein Teil des Portfolios umfasst biobasierte Kunststoffe auf Basis von Ethanol aus Zuckerrohr, mit denen das Unternehmen auf Nachfrage nach alternativen, CO₂-ärmeren Materialien reagiert. Die geografische Diversifikation über mehrere Produktionsstandorte und Absatzmärkte soll die Abhängigkeit vom heimischen Markt begrenzen, ändert aber nichts am grundsätzlich rohstoff- und konjunkturabhängigen Charakter der Erlösströme.
Im Wettbewerb steht Braskem global mit großen integrierten Chemie- und Petrochemiekonzernen aus Nordamerika, Europa und dem Mittleren Osten. Kostenvorteile können sich aus dem Zugang zu vergleichsweise günstigen Rohstoffen, der Nähe zu wichtigen Abnehmerindustrien sowie aus Skaleneffekten in großen Verbundstandorten ergeben. Wichtige wirtschaftliche Treiber sind die Auslastung der Anlagen, die Spanne zwischen Rohstoffkosten und Verkaufspreisen für Kunststoffe und Chemikalien sowie Wechselkursentwicklungen, da ein erheblicher Teil der Umsätze in US-Dollar erzielt wird, während ein Großteil der Kosten in brasilianischer Währung anfällt. Investoren beobachten zudem die Verschuldung, den freien Cashflow und die Investitionsquote, da die Branche kapitalintensiv ist und regelmäßige Modernisierungen sowie Umwelt- und Sicherheitsinvestitionen erfordert.
Zu den zentralen Risiken zählen die hohe Zyklik der Petrochemie, starke Schwankungen der Rohstoffpreise und mögliche Überkapazitäten im globalen Kunststoffmarkt. Hinzu kommen regulatorische Anforderungen im Umwelt- und Klimabereich, die insbesondere für kunststoffnahe Geschäftsmodelle an Bedeutung gewinnen, sowie potenzielle Haftungs- und Reputationsrisiken im Zusammenhang mit Umweltschäden oder Altlasten. Für Anleger ist die Vorzugsaktie von Braskem vor allem als Engagement in einen rohstoff- und exportorientierten Chemiewert mit ausgeprägter Konjunkturabhängigkeit einzuordnen. Sie eignet sich eher für Investoren, die die Volatilität zyklischer Margen und Währungsschwankungen akzeptieren und den Fokus auf die mittelfristige Ertragskraft, die Wettbewerbsposition im globalen Petrochemiemarkt und die Fähigkeit zur Anpassung an strengere Umweltstandards legen.
Braskem Pfd Registered (A) Aktien Kurs und Index Vergleich
Das börsennotierte Unternehmen Braskem Pfd Registered (A) ist in Brasilien gelistet. Das Unternehmen verfügt über eine Marktkapitalisierung von 552,10 Mio.EUR und seine Geschäftsaktivitäten sind vorwiegend der Branche Chemie zuzuordnen. Die Aktie verzeichnet eine Jahresperformance von +26,40 %. Die aktuelle Monatsperformance beträgt -11,48 %. Derzeit notiert die Aktie -31,00 % unter ihrem 52-Wochen Hoch und +64,58 % über ihrem 52-Wochen Tief. Der aktuelle Braskem Pfd Registered (A) Realtimekurs (21:11:41) liegt bei 1,5950€. Damit ist die Braskem Pfd Registered (A) Aktie (164640) in 24 Stunden um 0,00 % gestiegen. Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der Braskem Pfd Registered (A) Aktie (ISIN BRBRKMACNPA4) um -9,46 % verändert. Der Gewinn der Braskem Pfd Registered (A) Aktie auf 30 Tage, seit dem 11.05.2026, beträgt +0,32 %.Kursziel Braskem Pfd Registered (A) und Analysten Einschätzungen
Die Braskem Pfd Registered (A) Aktien Kurs Performance und ein Index Vergleich zeigt eine schwache Wertentwicklung über den Zeitraum von 1 Jahr mit einer Performance von -0,63 %. Die Performance ist in den letzten 52 Wochen negativ und Braskem Pfd Registered (A) notiert zurzeit -31,00 % unter dem 52-Wochen Hoch.






