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Ältere Krebspatienten Lebensqualität hängt an viel

Nachrichtenquelle: Pressetext (News)
19.12.2017, 06:05  |  857   |   |   

Birmingham (pte002/19.12.2017/06:05) - Entscheidend für die Behandlung von hartnäckigen Krebs-Symptomen sind der Umgang mit Begleiterkrankungen, die Förderung von körperlicher Bewegung in der Freizeit und die Beschäftigung mit finanziellen Herausforderungen. Diese Faktoren spielen für die gesundheitsbezogene Lebensqualität von älteren Erwachsenen eine zentrale Rolle, wie Forscher der University of Alabama http://uab.edu ermittelt haben.

Vielschichtige Problemlage

Von den 15 Mio. Personen, die 2016 mit Krebs in den USA lebten, waren 62 Prozent 65 Jahre oder älter. Dieser Anteil nimmt im Laufe der Zeit zu. Bald werden drei Viertel der Krebsüberlebenden in dieser Altersgruppe sein. Das Wissen um die wichtigsten Faktoren, die dazu beitragen, die Lebensqualität nach der ersten Behandlung zu verbessern und zu erhalten, kann daher laut den Studienautoren dabei helfen, jene Überlebenden zu identifizieren, die am stärksten gefährdet sind und das größte Risiko von negativen Auswirkungen auf die Gesundheit haben.

Maria Pisu und Gabrielle Rocque haben 1.457 Erwachsene ab 65 Jahren befragt. Die meisten Studienteilnehmer wurden zu diesem Zeitpunkt nicht gegen Krebs behandelt und hatten ihre Diagnose vor einem oder mehreren Jahren erhalten. Untersucht wurden physische, psychische, soziale und spirituelle Bereiche, die die Lebensqualität beeinflussen können. Laut den in "Cancer" veröffentlichten Ergebnissen werden die physischen und psychischen Komponenten der Lebensqualität durch Faktoren aus verschiedenen Bereichen beeinflusst.

Finanzielle Schwierigkeiten

Zu den wichtigsten Faktoren, die die physische Lebensqualität verschlechterten, gehörten schwerere Symptome bei Schmerzen, Erschöpfung und Schlafstörungen in der Woche vor der Befragung sowie andere Erkrankungen. Ebenfalls wichtig waren Faktoren im sozialen Bereich beim Bedarf an Unterstützung, wie zum Beispiel Hilfe bei Erschöpfung. Körperliche Aktivität schien einen wichtigen Beitrag zur besseren Lebensqualität zu sein. Die wichtigsten Faktoren, die mit einer schlechteren psychischen Lebensqualität in Zusammenhang standen, waren wieder die Schwere von Symptomen wie Erschöpfung und Schlafstörungen. Zu weiteren Faktoren gehörten das Bedürfnis nach emotionaler Unterstützung und finanzielle Probleme.

Laut Pisu konzentrierten sich Studien zur Lebensqualität bislang auf eine Krebserkrankung, auf den Zeitraum der Behandlung, auf bestimmte Medikamente oder Behandlungen. Da die Menschen jedoch nach der Krebsdiagnose länger leben, sei es wichtig zu verstehen, welche Bedeutung andere Faktoren unabhängig von der Krebsart oder Behandlung auf die Lebensqualität haben. Es sei überraschend gewesen, sie sehr sich finanzielle Probleme auf die Psyche der Betroffenen ausgewirkt haben. Bisher wurde davon ausgegangen, dass ältere Erwachsene davon nicht so stark betroffen sind, was inzwischen jedoch als überholt gilt.

(Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Moritz Bergmann
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[ Quelle: http://www.pressetext.com/news/20171219002 ]

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