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Anlegerverlag Deutsche Bank: Markantes Shortsignal in Reichweite

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
11.01.2018, 10:32  |  5216   |   |   

Die Analysten von Warburg Research senken heute ihr Kursziel für die Aktie der Deutschen Bank (ISIN: DE0005140008) um einen Euro auf 14,40 Euro. Das mag die Aktie zum Handelsstart drücken – aber das ist nicht der einzige Grund. Gestern hatte Bloomberg gemeldet, China denke darüber nach, die Käufe von US-Staatsanleihen einzuschränken oder gar einzufrieren. Was den Aktienmarkt an sich nervös machte, war für die Banken von Vorteil, denn käme es zu einem zügig höheren Zinsniveau an den internationalen Anleihemärkten, wäre es für Banken einfacher, bessere Margen zu erzielen. Auch, wenn das nur etwas bringen würde, wenn das auch für die Leitzinsen gälte und ein weltweiter Trend würde: Die Bankaktien stiegen. Heute nicht mehr, denn:

Es hieß aus, wie man so schön sagt, regierungsnahen Kreisen in China, dass man nicht plane, diese Käufe gezielt einzugrenzen, es gehen da immer nur um die aktuellen Notwendigkeiten und Möglichkeiten am Markt. Damit fällt diese Kauf-Motivation flach. Und was darüber hinaus als letztes zur Deutschen Bank an Nachrichtenimpulsen zu finden war, war deren Aussage, dass die neue US-Steuergesetzgebung das Geldhaus noch für 2017 1,5 Milliarden kosten werde, was heißt: kein Gewinn im vierten Quartal. Die Perspektiven bleiben damit so grau, wie sie es über das letzte Jahr hinweg waren. Und damit hätten die Bären ihre Chance, charttechnisch Fakten zu schaffen. Sehen wir hin:

Die Aktie vollendete als Reaktion auf letztere Nachricht vergangenen Freitag eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Die Hoffnung auf höhere Zinsen führte zwar dazu, dass der Kurs gestern die 200-Tage-Linie zurückeroberte, aber die wackelt zur Stunde schon wieder. Fällt sie, steht der Fokus auf der Supportzone 14,70/15,00 Euro. Deren Bruch würde den Weg nach unten erst einmal freigeben, zunächst in einen Bereich um 13,90/13,95 Euro, auf Sicht wäre da dann aber durchaus noch mehr denkbar, sofern es der Deutschen Bank nicht gelingt, die momentan ernüchternden Perspektiven durch eine klar positive Guidance für die ersten Monate 2018 überzeugend aufzuhellen.

 

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