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Dow Jones Sonderupdate Dow Jones – Überraschung ohne Überraschungseffekt, der Crash ist da!

Gastautor: Christoph Geyer
06.02.2018, 08:46  |  4293   |   |   

Nun werden sie wieder aus ihren Verstecken kommen. All die, die es haben kommen sehen. Die, die Zeichen der Zeit rechtzeitig erkannt haben wollen. Die, die mit dem Hindenburg-Omen gedroht haben. Sie haben wieder einmal Recht behalten. Die Märkte brechen gnadenlos ein. Allerdings sollte dabei beachtet werden, dass eine Gegenbewegung umso wahrscheinlicher wird, je länger der Aufwärtstrend anhält. Und wenn die Bewegung parabolisch wird, ist eine Korrektur dieser Bewegung meist nicht weit entfernt. Die Schwierigkeit liegt im Timing. Die Gegenbewegung hätte auch bereits bei 25.000 oder 24.000 Punkten einsetzen können. Nun stellte also die Marke von 26.500 Punkten den vorläufigen Wendepunkt dar. Der MACD-Indikator hatte schon vor einigen Tagen ein Verkaufssignal generiert. Aus einem solchen Signal ist zwar kein Crash abzuleiten, eine Korrektur war aber allemal zu erwarten. Auffällig ist der Bruch der verschiedenen Trendlinien, die zum Schluss viel zu steil geworden waren. Mit dem gestrigen Handel zogen die Umsätze kräftig an, was bei einer solchen Bewegung nicht verwunderlich ist. Der Index ist im Handelsverlauf bis in den Bereich der langfristigen Aufwärtstrendlinie gefallen, konnte sich dann aber zum Handelsschluss ein wenig erholen. Dies ist noch kein Zeichen dafür, dass nun direkt eine Gegenbewegung auf die Kursverluste erfolgt. Die Turbulenzen werden unweigerlich Auswirkungen auf die übrigen Weltmärkte haben. So notiert Tokio heute Morgen um rund 5% im Minus und hat damit bereits die übernächste Unterstützung erreicht. Beim DAX werden heute Kurse um 12.000 Punkte erwartet. Hier befindet sich ebenfalls ein wichtiger Unterstützungsbereich. Panik ist in solchen Situationen an den Märkten zwar üblich, aber in den vergangenen Jahrzehnten nie ein guter Ratgeber gewesen. Wenn man sich die langfristigen Charts der verschiedenen Indices ansieht, wird man nur schwer die Crashs der vergangenen Dekaden finden können. Sie verschwinden förmlich in den übergeordneten Trends. Es ist eben immer wieder üblich und nötig, dass das Pendel auch einmal in die andere Richtung ausschlägt. Nach unten geht es eben meist schneller als nach oben.

Quelle: FactSet Digital Solutions GmbH

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