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    Dow Jones Sonderupdate  4761  3 Kommentare Dow Jones – Überraschung ohne Überraschungseffekt, der Crash ist da!

    Nun werden sie wieder aus ihren Verstecken kommen. All die, die es haben kommen sehen. Die, die Zeichen der Zeit rechtzeitig erkannt haben wollen. Die, die mit dem Hindenburg-Omen gedroht haben. Sie haben wieder einmal Recht behalten. Die Märkte brechen gnadenlos ein. Allerdings sollte dabei beachtet werden, dass eine Gegenbewegung umso wahrscheinlicher wird, je länger der Aufwärtstrend anhält. Und wenn die Bewegung parabolisch wird, ist eine Korrektur dieser Bewegung meist nicht weit entfernt. Die Schwierigkeit liegt im Timing. Die Gegenbewegung hätte auch bereits bei 25.000 oder 24.000 Punkten einsetzen können. Nun stellte also die Marke von 26.500 Punkten den vorläufigen Wendepunkt dar. Der MACD-Indikator hatte schon vor einigen Tagen ein Verkaufssignal generiert. Aus einem solchen Signal ist zwar kein Crash abzuleiten, eine Korrektur war aber allemal zu erwarten. Auffällig ist der Bruch der verschiedenen Trendlinien, die zum Schluss viel zu steil geworden waren. Mit dem gestrigen Handel zogen die Umsätze kräftig an, was bei einer solchen Bewegung nicht verwunderlich ist. Der Index ist im Handelsverlauf bis in den Bereich der langfristigen Aufwärtstrendlinie gefallen, konnte sich dann aber zum Handelsschluss ein wenig erholen. Dies ist noch kein Zeichen dafür, dass nun direkt eine Gegenbewegung auf die Kursverluste erfolgt. Die Turbulenzen werden unweigerlich Auswirkungen auf die übrigen Weltmärkte haben. So notiert Tokio heute Morgen um rund 5% im Minus und hat damit bereits die übernächste Unterstützung erreicht. Beim DAX werden heute Kurse um 12.000 Punkte erwartet. Hier befindet sich ebenfalls ein wichtiger Unterstützungsbereich. Panik ist in solchen Situationen an den Märkten zwar üblich, aber in den vergangenen Jahrzehnten nie ein guter Ratgeber gewesen. Wenn man sich die langfristigen Charts der verschiedenen Indices ansieht, wird man nur schwer die Crashs der vergangenen Dekaden finden können. Sie verschwinden förmlich in den übergeordneten Trends. Es ist eben immer wieder üblich und nötig, dass das Pendel auch einmal in die andere Richtung ausschlägt. Nach unten geht es eben meist schneller als nach oben.

    Quelle: FactSet Digital Solutions GmbH

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    Christoph Geyer
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    Christoph Geyer ist seit über 40 Jahren im Börsen- und Bankgeschäft tätig und analysiert seit dieser Zeit Aktien, Märkte und Rohstoffe auf technischer Basis. Er ist Autor der Fachbücher „Einfach richtig Geldverdienen mit Technischer Analyse“ und „Einfach richtig Geldverdienen mit MoneyManagement“ erschienen im Wiley-Verlag. In der VTAD (Vereinigung Technischer Analysten Deutschland) ist er stellv. Regionalmanager in Frankfurt und Ausbilder für angehende Technische Analysten.

    Geyer hat den Abschluss für Technische Analysten (CFTe Certified Financial Technician) abgelegt. Nach den beiden 3. Rängen beim Technischen Analysten Award (für 2009 und 2010) der Börsenzeitung hat Geyer im Jahr 2011 den 1. Platz erreicht. Er ist Ausbilder und hält Vorträge und Kundenveranstaltungen. Aktuelle Termine können Sie auf seiner Homepage www.christophgeyer.de finden.

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    Verfasst von Christoph Geyer
    Dow Jones Sonderupdate Dow Jones – Überraschung ohne Überraschungseffekt, der Crash ist da! Nun werden sie wieder aus ihren Verstecken kommen. All die, die es haben kommen sehen. Die, die Zeichen der Zeit rechtzeitig erkannt haben wollen. Die, die mit dem Hindenburg-Omen gedroht haben. Sie haben wieder einmal Recht behalten. Die Märkte …

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