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Anlegerverlag Aixtron: Die Bullen kriegen den Ball nicht weg

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
02.07.2018, 13:05  |  554   |   |   

Erst am 26. Juli werden die Anleger in Bezug auf Aixtron (ISIN: DE000A1X3W00) ein wenig klarer sehen, ob sich der Weg in die schwarzen Zahlen tatsächlich konstant gestaltet und was da in etwa für 2018 beim Gewinn pro Aktie möglich sein könnte. Derzeit liegt die durchschnittliche Erwartung der Analysten um 20 Cent pro Aktie, für kommendes Jahr soll es für etwas über 30 Cent reichen. Aber der Haken ist, dass Aixtron als Maschinenbauer, der die konjunktursensible Chipindustrie als Hauptabnehmer hat, eine geringe Prognoseweite aufweist. Wackelt es bei den Halbleiterunternehmen, können Maschinenaufträge blitzschnell auf der Zeitachse nach hinten verschoben oder sogar storniert werden. Und genau das bringt die Akteure derzeit dazu, im Zweifel lieber abzuwarten, statt beherzt an ansonsten sicherlich tragfähigen Unterstützungslinien zuzugreifen.

Denn viel unberechenbarer als momentan kann die Lage kaum werden: Jederzeit können negative Nachrichten aus dem Weißen Haus auftreten. Und niemand könnte absehen, welche Branche es dann treffen würde. Das führt dazu, dass das bullishe Lager derzeit genau da, wo es kräftige Käufe bräuchte, in der Defensive festhängt. Der Chart zeigt, dass es seit dem abgewiesenen Versuch, die übergeordnete Abwärtstrendlinie Mitte Juni nach oben zu durchbrechen, zügig und vor allem ohne nennenswerte Gegenwehr abwärts ging. Das markante April-Tief bei 11,66 Euro wurde ohne nennenswerte Gegenwehr gebrochen, jetzt geht es um die Supportzone 10,34/10,70 Euro. Bislang ist auch dort von einem Aufbäumen nicht zu sehen. Und das Bären-Lager hat derzeit den Vorteil der Ungewissheit, denn:

Sollte es tatsächlich zu einer nennenswerten Abschwächung des weltweiten Wachstums und in deren Schlepptau auch der Halbleiterindustrie kommen, wäre bei Aixtron die Hoffnung auf schwarze Zahlen im Jahr 2018 schnell dahin … und bedenkt man, dass die Aktie Anfang 2017 noch bei 3,10 Euro notierte, wird deutlich, was da nach unten im „worst case“ möglich wäre. Ein Test der nächstgelegenen Unterstützungslinie bei 8,00 Euro wäre daher, wenn Aixtron die derzeit angesteuerte Zone 10,34/10,70 Euro brechen sollte, keine allzu große Überraschung.

 

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