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Tesla – Analyst erklärt sein Kursziel

Gastautor: Daniel Saurenz
10.08.2018, 06:00  |  406   |   |   

Tesla_Ladestation_2420 Dollar als Rückzugskurs von der Börse – eigentlich müsste der Kurs von Tesla dorthin laufen und die Volatilität kollabieren, richtig? Vola-Kollaps – das sieht man diese Woche beispielsweise bei Snap nach den Zahlen. Viele Investoren sind dann schockiert, wenn ihre Call-Optionsscheine an Wert verlieren obwohl die Aktie zulegt. Daniel hat in einem 25-Minuten-Gespräch mit Bianca Thomas diese Spezifität erklärt – ausgestrahlt wird dies Samstag Nachmittag. Wir verlinken es Euch. Doch zurück zu Tesla, für die wir folgende Produkte empfehlen: Capped-Bonus CQ6J3S mit…
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“Nicht 420 Dollar, sondern nur 315 Dollar ruft das Analysehaus RBC aus. Man hat die Einstufung für Tesla auf “Sector Perform” mit einem Kursziel von 315 US-Dollar belassen. Anlass der Studie sind Überlegungen des Chefs Elon Musk, den Hersteller von Elektrofahrzeugen von der Börse zu nehmen.

Analyst Joseph Spak schrieb in einer am Mittwoch vorliegenden Studie, dass durchaus außenstehende Investoren mit den nötigen Finanzierungsmitteln bereit stehen könnten. Allerdings sei es wichtig zu wissen, wer diese Anleger seien. Dann könnten die Aktionäre entscheiden, ob sie in der Aktie investiert bleiben.

Was neben Tesla in diesem Markt so los ist und wie die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aussehen, das erklärt Mark Holman von Vontobel…:

Das rasche Abflachen der US-Zinskurve wird wohl vorerst innehalten. Zuletzt schrumpfte das Gefälle zwischen den Renditen für zwei- und zehnjährige Treasuries bis auf 24 Basispunkte.

Das deutliche Abflachen begann, als die US-Notenbank Fed mit der Normalisierung ihrer Geldpolitik begann. Für das Kalenderjahr 2018 wird inzwischen mit vier Zinserhöhungen gerechnet, womit die Obergrenze des Leitzinses bis zum Jahresende bei 2,5 Prozent liegen würde. Da der sogenannte Dot Plot, der die anonymisierten Zinserwartungen der Fed-Mitglieder umfasst, für 2019 weitere vier Zinserhöhungen signalisiert, ist es durchaus möglich, dass die Zinskurve in den nächsten zwölf Monaten invertiert. Der Abstand zwischen den zweijährigen Renditen und dem Leitzins liegt gegenwärtig bei 66 Basispunkten und lag auch seit geraumer Zeit bei mindestens 50 Basispunkten – denn die Märkte erkannten, dass die US-Notenbank ihre Prognosen tatsächlich umsetzte. Sollte die Steilheit dieses kurzen Endes der Kurve anhalten, wäre bis zum Jahresende bei einem Leitzins von 2,5 Prozent eine invertierte Kurve mit zweijährigen Renditen von über 3 Prozent und zehnjährigen Renditen von weiterhin unter 3 Prozent möglich.

Es ist wohl etwas verfrüht, um von einer invertierten Kurve zu sprechen, solange wir uns mitten in einer sehr beeindruckenden Gewinnsaison befinden. Das vierteljährliche Bruttoinlandprodukt der USA wird wohl seinen Höchststand dieses Zyklus erreichen. Warum kam es also zu dieser Verflachung der Kurve?

Im Grunde sind dafür zwei Kräfte verantwortlich. Das vordere Ende ist mit jeder Zinserhöhung kontinuierlich gestiegen, während sich das lange Ende erholte. Dabei gaben die zehnjährigen Renditen von ihrem Höchststand von 3,12 Prozent im Mai auf 2,80 bis 2,90 Prozent nach und verharrten im letzten Monat auf diesem Niveau. Diese beiden entgegengesetzten Kräfte waren für das massive Abflachen der Kurve verantwortlich.

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