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Plusvisionen-Analyse Interview Publity – Thomas Olek berichtet von den eigenen Fehlern

Gastautor: Wolfgang Raum
27.11.2018, 18:29  |  300   |   |   

Interview mit Thomas Olek von publity, der im Gespräch einräumt, dass er in den vergangenen Jahren durchaus auch Fehler gemacht hat

Time is Money // Schnell ein paar Fragen an Thomas Olek von Publity (Aktien-WKN: 697250) warum der Firmengründer und Großaktionär in den vergangenen Wochen und Monaten seinen Anteil nochmals massiv aufgestockt hat, warum er am Kapitalmarkt nicht nur Freunde hat und warum die Wandelanleihe kein Thema mehr ist.

Herr Olek, nach dem heftigen Kursabsturz seit Jahresbeginn ist die Publity-Aktie in den vergangenen Wochen im schwachen Marktumfeld deutlich gestiegen. Woran liegt das?
Zunächst einmal muss man sagen, dass wir die drastischen Kursverluste längst noch nicht aufgeholt haben, aber immerhin hat sich unsere Aktie seit Mitte Oktober etwa verdoppelt. Die Gründe sind schnell erzählt, die wilden Spekulationen am Kapitalmarkt um Publity haben aufgehört und wir konnten eine Vielzahl von soliden, guten Meldungen veröffentlichen, die zeigen, dass wir operativ erfolgreich sind. Wir haben bei publity in den vergangenen Monaten einen erheblichen Kraftakt vollbracht, um unser Unternehmen fit für die Zukunft zu machen.

„Unser Unternehmen“ klingt fast ein bisschen gewagt, Sie kaufen als Großaktionär nahezu täglich massiv Publity-Aktien, haben die letzte Kapitalerhöhung überwiegend selbst gezeichnet und halten inzwischen etwa 53 Prozent des Aktienkapitals …
Aktuell sind es um genau zu sein gut 58 Prozent …

... oh, Entschuldigung. Aber warum diese Kaufwut?
Weil ich die Aktie von Publity für ein gutes Investment halte. Ich bin Vorstand, Großaktionär und Publity ist seit gut zwei Jahrzehnten mein Baby. Und wenn ich eine sehr gute Gelegenheit sehe, dann investiere ich – so wie jetzt gerade.

Es läuft also wieder bei Publity?
Vordergründig könnte man das an der Anhebung unserer Prognose Mitte November festmachen. Das wäre aber zu kurz gedacht, denn die erhöhte Prognose, die von einer Steigerung von Umsatz und Gewinn von 20 bis 30 Prozent gegenüber Vorjahr ausgeht, ist ja nur Folge einer guten operativen Entwicklung von publity und damit aufgehellter Perspektiven insgesamt. Wir haben in den vergangenen Monaten mehrere große Portfolien beziehungsweise Einzelimmobilien für unsere Kunden mit deutlichem Gewinn verkauft. An diesem Gewinn haben wir als Asset Manager sehr ordentlich partizipiert – zusätzlich zu unseren laufenden Asset Management Fees. Und wir haben die Voraussetzungen geschaffen, um auch künftig als Käufer und Verkäufer erfolgreich zu sein.

Na ja, Objekte zu verkaufen dürfte im aktuellen Marktumfeld nicht so furchtbar schwierig sein, oder?
Es geht ja nicht nur darum, einen Käufer zu finden, sondern auch bei der Preisgestaltung für unsere Kunden einen sehr guten Job zu machen. Das ist nicht banal und das haben wir geschafft. Aber wir haben ja auch nicht nur verkauft, sondern auch zahlreiche Objekte für unsere Kunden erworben. Insgesamt werden wir bis Jahresende ..........Weiter gehts auf Plusvisionen (hier klicken)


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