DAX+0,18 % EUR/USD-0,32 % Gold-0,27 % Öl (Brent)+3,51 %

Prime Standard windeln.de erwartet Break-Even Anfang 2020

Nachrichtenquelle: Nebenwerte Magazin
20.03.2019, 09:05  |  239   |   |   
Prime Standard | windeln.de erwartet Break-Even Anfang 2020

windeln.de SE (ISIN: DE000WNDL193), einer der führenden Onlinehändler für Familienprodukte in Europa und für Kunden in China,

hat die endgültigen Finanzergebnisse für das Geschäftsjahr (GJ) und vierte Quartal (Q4) 2018, nach Veröffentlichung der vorläufigen Ergebnisse am 7. Februar 2019, heute veröffentlicht. Der Konzern erzielte im GJ 2018 Umsatzerlöse von 104,8 Mio. Euro (2017: 188,3 Mio. Euro, ohne Feedo) und ein bereinigtes (ber.) EBIT von -18,5 Mio. Euro (-17,8% Marge) im Vergleich zu -21,3 Mio. Euro (-11,3% Marge) im GJ 2017. Neben der vorübergehend schwächeren Nachfrage in China in den ersten neun Monaten resultierte die Umsatzentwicklung im GJ 2018 aus den im Februar 2018 eingeleiteten Effizienz- und Profitabilitätsmaßnahmen. In Q4 2018 verzeichnete der Konzern jedoch eine Umsatzsteigerung und erwirtschaftete Umsatzerlöse in Höhe von 26,3 Mio. Euro (Q4 2017: 46,2 Mio. Euro, ohne Feedo), was einer Steigerung um 18% gegenüber dem Vorquartal und einer Verbesserung des ber. EBIT von -2,5 Mio. Euro (-9,7% Marge) in Q4 2018 entspricht (Q4 2017: -5,3 Mio. Euro, -11.4% Marge). Diese positive Entwicklung und die im März diesen Jahres erfolgreich abgeschlossene Kapitalerhöhung schaffen gute Voraussetzungen für die weitere Entwicklung der Gesellschaft. Der Konzern erwartet in 2019 ein deutliches Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr, eine weitere Verbesserung des ber. EBIT und das Erreichen des Break-Even auf Basis des ber. EBITs Anfang 2020.{loadmodule mod_custom,Sentifi Text Widget}

Umsatzwachstum in China und DACH-Region, Stabilisierung des Umsatzes bei Bebitus-Shops

Der Umsatz im China-Geschäft betrug im GJ 2018 56,7 Mio. Euro (2017: 105,6 Mio. Euro). Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf drei Faktoren in den ersten neun Monaten zurückzuführen: Preisdruck auf die Produkte durch Überbestände im ersten Quartal, vorübergehend strengere Zollkontrollen, die zu Verzögerungen bei Orders von mehreren Wochen führten, und Produktneueinführungen der größten Milchpulverlieferanten, die für September 2018 bevorstanden. Der Markt erholte sich in Q4 2018, so dass der Umsatz bei 15,8 Mio. Euro lag (Q4 2017: 27,9 Mio. Euro), was einer Steigerung von 33% gegenüber dem dritten Quartal 2018 entspricht, die auf starke Verkaufsveranstaltungen rund um Singles Day (11.11.) und Black Friday zurückzuführen ist.

Die Umsatzerlöse in der DACH-Region (Deutschland, Österreich und Schweiz) beliefen sich auf 24,2 Mio. Euro im GJ 2018 (GJ 2017 44,2 Mio. Euro) und auf 5,9 Mio. Euro in Q4 2018 nach 5,7 Mio. Euro im Vorquartal (Q4 2017: 10,0 Mio. Euro). Neben der DACH-Region war das "Restliche Europa" (RoE; Spanien, Portugal und Frankreich), das von den Bebitus-Shops abgedeckt wird, vor allem von der anhaltenden Fokussierung auf die Verbesserung der Margen und der Profitabilität des Geschäfts betroffen. RoE erwirtschaftete im GJ 2018 einen Umsatz von 23,9 Mio. Euro (GJ 2017: 38,5 Mio. Euro, ohne Feedo) und in Q4 2018 4,5 Mio. Euro (Q4 2017: 8,3 Mio. Euro, ohne Feedo).

Verbesserter Deckungsbeitrag und weitere Kostensenkungen führen zu besserem operativen Ergebnis in 2018; reduzierter Cash-Burn in Q4 2018

Die im Februar 2018 initiierten Effizienz- und Profitabilitätsmaßnahmen spiegeln sich auch in den vorläufigen Zahlen für Q4 2018 wider. Der operative Deckungsbeitrag (Differenz aus Rohertrag und Aufwendungen für ber. Marketing- und Fulfillmentkosten) betrug im GJ 2018 3,9 Mio. Euro (3,8% des Umsatzes) und in Q4 2018 2,3 Mio. Euro (8,7% des Umsatzes). Das entspricht einer deutlichen Verbesserung gegenüber Q3 2018 um 1,9 Mio. Euro und liegt trotz geringerer Umsatzbasis nur leicht unter dem Niveau von 2,8 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Dazu trägt eine gesteigerte Rohertragsmarge von 27,7% in Q4 2018 (Q4 2017: 25,8%) bei, die aus einem höheren Umsatzanteil aus China, der Optimierung des Sortiments und nachträglich verbesserten Einkaufskonditionen resultiert. Die ber. sonstigen Vertriebs- und Verwaltungskosten (VVG-Kosten) haben sich weiter reduziert und lagen in Q4 2018 mit -4,8 Mio. Euro (Q4 2017: -8,1 Mio. Euro) und im GJ 2018 mit -22,5 Mio. Euro (-21,6% des Umsatzes) deutlich unter dem Vorjahr (GJ 2017: -32,3 Mio. Euro; -17,1% des Umsatzes).{loadmodule mod_custom,Nebenwerte - Anzeige in Artikel}

Für das Geschäftsjahr 2018 weist windeln.de ein verbessertes ber. EBIT von -18,5 Mio. Euro gegenüber - 21,3 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum aus. Gegenüber der Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen vom 7. Februar 2019 hat sich das ber. EBIT aus fortzuführenden Geschäftsbereichen um -0,1 Mio. Euro bzw. -0,2% verändert, da im Rahmen des Jahresabschlusses zusätzliche Kostenabgrenzungen gebildet wurden. In Q4 verbesserte sich das ber. EBIT auf -2,5 Mio. EUR nach -5,3 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum und -4,9 Mio. EUR in Q3 2018.

Seite 1 von 3
Wertpapier
windeln.de


0 Kommentare

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer