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Cannabis Report: Tilray (TLRY) erwartet baldige Profitabilität, Cowen skeptisch für Cronos (CRON)
Foto: Eric Limon - 123rf Stockfoto

Cannabis Report Tilray (TLRY) erwartet baldige Profitabilität, Cowen skeptisch für Cronos (CRON)

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Nachrichtenquelle: Shareribs
05.09.2019, 17:22  |  1318   |   
Toronto 05.09.2019 - Eine Analystin von Cowen hat kürzlich die Kursziele für Tilray und die Cronos Group gesenkt und teilte mit, dass es Gegenwind im Sektor gebe. Bei Tilray rechnete der CEO damit, bald schwarze Zahlen zu schreiben.

Vivien Azer von Cowen & Co hat in dieser Woche das Kursziel für die Aktie von Tilray deutlich gesenkt. Grund für den Schritt sei das schwierige Umfeld auf dem kanadischen Markt mit zu wenigen Läden, Lieferengpässen und der Mangel an neuen Produkten. Tilray, so Azer, sei in diesem Umfeld besonders anfällig für Angebotsengpässe, da das Unternehmen übermäßig stark von Lieferanten abhängig sei. Das Kursziel wurde von 150 auf 60 USD gesenkt.

Das Rating für die Aktie blieb derweil bei „outperform“, da die Analystin das proaktive Vorgehen zur Bekämpfung der Kapazitätsengpässe begrüßt. Auch der Schritt auf den CBD-Markt in den USA und das wachsende internationale Geschäft wird positiv gewertet. Bis 2025, so Azer, werde der kanadische Markt auf ein Volumen von 12 Mrd. USD anwachsen. Das zurückgekommene Kursniveau bei Tilray sieht die Analystin auch als günstige Gelegenheit beim Einstieg in Tilray.

Ebenfalls gesenkt wurde das Kursziel für die Cronos Group. Die Reduktion von 21 auf 17 USD fiel aber nicht ganz so drastisch aus. Auch für Cronos sieht die Analystin ähnliche Probleme wie für Tilray.

Der CEO von Tilray sagte gegenüber Yahoo Finances The First Trade, dass man in Kanada im nächsten oder übernächsten Quartal schwarze Zahlen schreiben könne. In Europa, also Portugal und Deutschland, soll dies in den nächsten zwei bis drei Quartalen erreicht werden. Bei anderen Ländern könnte es etwas länger dauern.

Hinsichtlich der Spekulationen über einen Konzerngewinn sagte CEO Kennedy, dass man sich in einer Wachstumsbranche befinde und man sich auf die langfristigen Möglichkeiten konzentrieren wolle. Es gebe eine Reihe von Gewinntreibern wie Cannabisgetränke, die mit AB InBev auf den Markt gebracht werden sollen. Auch habe sich die Angebotslage verbessert, da man Verträge mit mehreren unabhängigen Lieferanten habe.



Getränke mit Cannabisgehalt gelten in der Brauereibranche als der nächste große Umsatzbringer. Die Unternehmen müssen angesichts wegbrechender Verkäufe von Bier neue Produkte entwickeln, um neue Kundengruppen gewinnen zu können. In den USA hat Constellation Brands Milliarden in den Cannabisproduzenten Canopy Growth investiert und auch in Kanada bahnt sich eine ähnliche Entwicklung an.

In Deutschland könnte XPhyto Therapeutics Corp. (A2PPTN) vor diesem Hintergrund zu einem strategischen Fit für hiesige Brauereien geben. Die Brauereigruppe Oettinger hat kürzlich ein Biermischgetränk mit Cannabis auf den Markt gebracht und dürfte damit nur den Beginn dieses neuen Marktes darstellen.

XPhyto Therapeutics verfügt über beste Voraussetzungen, zu einem namhaften Player in Deutschland zu werden. Bunker Pflanzenextrakte GmbH, welche als deutschlandweit einziges Unternehmen über eine Sondergenehmigung des BfArm zu Anbau und Gewinnung von Cannabis zu wissenschaftlichen Zwecken verfügt, ist eine 100%ige Tochtergesellschaft von XPhyto. Das Unternehmen will in einem Atomschutzbunker an bis zu 70 verschiedenen Sorten Cannabis sativa und Cannabis indica forschen, darf aber auch eigene Cannabisöle gewinnen und hieraus kommerzielle Anwendungen entwickeln.

Um die erforderliche politische Unterstützung hat sich das Unternehmen bereits gekümmert. XPhyto CEO Hugh Rogers hat ein exklusives Forschungs- und Entwicklungsabkommen mit der biochemischen Fakultät der TU München abgeschlossen. Auch mit der University Alberta gibt es zwei strategische Kooperationen.


Quelle: www.youtube.com/watch?v=C092nbKbW2E

XPhyto hat zudem seine Marktposition in Deutschland mit der Übernahme von Vektor Pharma deutlich verbessert. Der Betäubungsmittel-Spezialist verfügt unter anderem über eine Einfuhrgenehmigung für Cannabis womit lange Wartezeiten für die Erteilung der erforderlichen Lizenzen und Zertifizierungen entfallen. Die Genehmigungen, über die Vektor Pharma verfügt, umfassen Zulassungen im Zusammenhang mit konventionellen und cannabisbasierten verschreibungspflichtigen Medikamenten. Der Kaufpreis von rund 1,3 Mio. Euro könnte sich als echtes Schnäppchen erweisen und dürfte XPhyto jede Menge Zeit und Geld sparen.

Auf dem Markt für Cannabisgetränke dürfte XPhyto zu einem wertvollen Partner hiesige Brauereien avancieren. Dank der Kooperation mit der TU München und dem Sitz der Tochtergesellschaft in Bayern könnten beispielsweise Oettinger, Augustiner und Erdinger eine Zusammenarbeit mit XPhyto Therapeutics Corp. (WKN: A2PPTN) anstreben. Was dies für den Aktienkurs bedeuten könnte, lesen Sie hier: https://bit.ly/2Zsmhy7



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