Coca-Cola mit 3,69 % Dividendenrendite: 3 Gründe, warum die Aktie der beste Aristokrat sein könnte!

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
01.07.2020, 08:22  |  447   |   |   

Dividendenaristokraten können für Foolishe Einkommensinvestoren durchaus eine clevere Wahl sein. Häufig stecken hinter den jeweiligen Aktien etablierte Geschäftsmodelle. Oder auch zeitlose, markenstarke Klassiker. Eben etablierte Unternehmen, die über reichlich defensive Klasse verfügen. Zumindest, wenn das Geschäftsmodell intakt ist.

Ein superspannender Dividendenaristokrat in diesem Sinne könnte durchaus die Aktie von Coca-Cola (WKN: 850663) sein. Tatsächlich gibt es sogar drei Gründe, warum die Anteilsscheine des US-amerikanischen Getränkeherstellers jetzt womöglich der Beste der adeligen Ausschütter sein könnte.

Welche Gründe das sind? Eine überaus Foolishe Frage von dir. Fangen wir im Folgenden mit zwei nicht dividendenspezifischen Gründen an, ehe wir natürlich auch auf diese Vorzüge eingehen. Denn auch hier bildet Coca-Cola im Endeffekt eine Klasse für sich.

1. Die günstige Bewertung

Ein erster Grund, weshalb die Aktie von Coca-Cola genau jetzt eine spannende Wahl, vielleicht sogar die beste, sein könnte, hängt mit der fundamentalen Bewertung zusammen. Bereits ein Blick auf den Kurs offenbart: Die Anteilsscheine werden noch immer wie im Crash-Modus bewertet.

Derzeit notiert die Aktie auf einem Aktienkursniveau von 39,45 Euro (29.06.2020, maßgeblich für alle Kurse). Seit dem Crash-Tief bei lediglich 34,50 Euro hat die Aktie lediglich 14,3 % an Wert hinzugewonnen. Damit zählt Coca-Cola gewiss eher zu den durchwachseneren Performern.

Das lässt sich aber auch mit Blick auf einige Fundamentaldaten feststellen: Bei einem 2019er-Gewinn je Aktie in Höhe von 2,09 US-Dollar und dem aktuellen Kursniveau beläuft sich das Kurs-Gewinn-Verhältnis lediglich auf 21,2. Für eine so markenstarke Aktie ein durchaus preiswertes Bewertungsmaß. Zumal auch die adelige Dividendenrendite bei momentanen quartalsweisen Dividenden in Höhe von 0,41 US-Dollar bei 3,69 % liegt. Das könnte durchaus interessant sein. Auch wenn es einige Gründe dafür geben mag.

2. Die Chance auf den Turnaround

Coca-Cola hat in Zeiten des Coronavirus einige operative Schwierigkeiten. Was ist in den letzten Wochen und Monaten passiert? Viele Restaurants, Bars, Discotheken und so weiter hatten zu. Viele Veranstaltungen sind ausgefallen. Das hat zu einem signifikanten Absatzeinbruch bei den Unternehmenskunden geführt.

Das wiederum hat sich in den Zahlen für das erste Quartal gezeigt: Die Umsätze sind hier um 2 % eingebrochen. Das Nettoergebnis hingegen um 2 %. Womöglich erst ein kleiner Vorgeschmack auf ein durchwachsenes zweites Quartal? Ja, möglich. Denn immerhin hat das Coronavirus hier schlimmere Auswirkungen gezeigt.

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