Ölpreise fallen - WTI-Rohöl unter 39 USD

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Nachrichtenquelle: Shareribs
26.10.2020, 15:53  |  235   |   
London 26.10.2020 - Die Ölpreise liegen zum Wochenauftakt weiter unter Druck. Der scharfe Anstieg der Infektionszahlen und die deutliche Ausweitung der Fördermengen in Libyen belasten. Selbst die beginnende Heizsaison reicht nicht für höhere Preise.

Die OPEC+ Staaten haben seit Beginn der Pandemie die Fördermengen deutlich reduziert. Neben den freiwilligen Kürzungen sorgte auch die geringe Produktion Libyen für Unterstützung. Dies ändert sich nun.

Libyen hat kürzlich die Förderung wieder ausgeweitet und produzierte rund 520.000 Barrel/Tag. Nun teilte die National Oil Corp mit, dass die Produktion im El Feel-Feld wieder gestartet werde. Binnen weniger Wochen könnte die Produktion wieder auf 1,0 Mio. Barrel pro Tag steigen.

Dies setzt die OPEC+ Staaten unter Druck, da diese bislang planen, die Fördermengen ab Januar wieder steigern zu wollen. Gegenwärtig werden die Fördermengen um 7,7 Mio. Barrel/Tag reduziert, ab Januar sollen es noch 5,8 Mio. Barrel/Tag sein. Angesichts der hohen Infektionszahlen und der Maßnahmen zur Eindämmung könnte die Nachfrage wieder stärker beeinträchtigt werden.

Der russische Präsident Putin hat bereits in der vergangenen Woche durchblicken lassen, dass Russland zu einer Anpassung der gegenwärtigen zeitlichen Planungen bereit sei.

In den USA hat Baker Hughes mitgeteilt, dass die Zahl der laufenden Förderanlagen im Land in der vergangenen Woche um sechs auf 211 angestiegen ist. Dies war der sechste Wochenanstieg in Folge.

Das Fass Brent-Rohöl verliert 2,6 Prozent auf 40,69 USD, für WTI-Rohöl geht es um 2,8 Prozent auf 38,75 USD/Barrel nach unten.



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