dpa-AFX Überblick KONJUNKTUR vom 30.11.2020 - 17.00 Uhr - Seite 2

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
30.11.2020, 17:05  |  119   |   |   

Italien: Verbraucherpreise sinken weniger stark

ROM - In Italien hat sich die Abwärtstendenz der Inflation im November weiter abgeschwächt. Die nach europäischer Methode berechneten Verbraucherpreise (HVPI) seien gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,3 Prozent gesunken, teilte das Statistikamt Istat am Montag in Rom nach einer ersten Schätzung mit. Im Oktober hatte die Inflationsrate noch bei minus 0,6 Prozent und im September bei minus 1,0 Prozent gelegen.

Spanien: Inflation weiter stark negativ

MADRID - Die Inflation in Spanien ist nach wie vor stark negativ. Die nach europäischen Standards gemessenen Verbraucherpreise seien im November gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,9 Prozent gefallen, teilte die spanische Statistikbehörde INE am Montag in Madrid mit. Damit entspricht die Inflationsrate dem Wert im Vormonat. Analysten hatten mit einer Rate von minus 0,8 Prozent gerechnet.

IWF fürchtet um wirtschaftliche Erholung im Euroraum

BRÜSSEL/WASHINGTON - Der Internationale Währungsfonds befürchtet wegen der zweiten Corona-Welle in der Eurozone für Anfang 2021 weniger Aufschwung als noch im Oktober erhofft. Dies gelte, wenn die Dynamik der Pandemie sich nicht deutlich ändere, heißt es in einer am Montag veröffentlichten IWF-Analyse.

Opec sieht erst allmähliche Erholung des Ölmarkts 2021

WIEN - Das Ölkartell Opec geht davon aus, dass sich die Nachfrage nach dem Rohstoff 2021 erst allmählich wieder erholt. Die schwierige Lage auf dem Ölmarkt 2020 werde sich zumindest im ersten Quartal 2021 fortsetzen, sagte der algerische Energieminister Abdelmadjid Attar am Montag zum Auftakt des Halbjahrestreffens des Kartells. Konkrete Schritte deutete er erwartungsgemäß noch nicht an. Am Dienstag folgt ein Treffen der 13 Opec-Mitglieder mit ihren zehn Kooperationspartnern wie Russland (Opec+). Der Einbruch der Weltwirtschaft durch die Coronakrise hatte in diesem Jahr die Ölpreise massiv unter Druck gesetzt.

China: Staatliche Stimmungsindikatoren legen weiter zu

PEKING - In China deuten wichtige Daten auf eine weitere kräftige Erholung der Wirtschaft hin. So stieg die Stimmung der Einkaufsmanager bei den großen und vom Staat dominierten Unternehmen im November auf den höchsten Stand seit September 2017 - und auch bei den Dienstleistern besserte sich die Lage weiter. Der staatliche Einkaufsmanagerindex für die Industrie legte auf 52,1 (Oktober: 51,4) Punkte zu, wie die Regierung am Montag in Peking mitteilte. Von Bloomberg befragte Volkswirte hatten mit einem Wert von 51,5 Punkten gerechnet.


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