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HINTERGRUND Börsen und Kryptohandelsplätze wollen mehr als nur Coins anbieten

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
03.05.2021, 19:05  |  130   |   |   

FRANKFURT (dpa-AFX) - Für Kryptowährungen und ihre Handelsplätze standen die Zeichen noch nie so gut wie derzeit: Infolge von Corona-Beschränkungen und auf der Suche nach dem Nervenkitzel zu Hause investieren Privatanleger verstärkt in riskantere Assets und haben dabei auch so genannte Coins für sich entdeckt - doch die Börsen für die vergleichsweise junge Anlageklasse wollen inzwischen mehr und ihr Geschäft auch auf andere Optionen wie Aktien ausbauen. Sie setzen dabei auf das gestiegene Interesse jüngerer Anleger, die sich derzeit getrieben von hohen Kursgewinnen bei einigen US-Tech-Werten zunehmend für Aktien interessieren.

Wie bei den Digitalwährungen spekulieren Privatanleger auf besonders hohe Gewinne binnen kürzester Zeit. Vor allem junge Erwachsene scheinen sich für Kryptowährungen und die oft dahinter stehende Blockchain-Technologie zu interessieren. "Keiner meiner Studenten interessiert sich noch für Aktien, die reden alle nur über Kryptowährungen", sagt Philipp Sandner, Leiter des Blockchain-Centers an der Frankfurt School of Finance. Das Institut beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Blockchain-Technologie auf Unternehmen und die Wirtschaft.

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Der Platzhirsch Bitcoin zum Beispiel hat eine bemerkenswerte Wertsteigerung hinter sich. Seit dem Corona-Tief Mitte März 2020 hat sich der Wert eines Bitcoins in etwa verfünfzehnfacht. Bei dem anfangs als Scherz erdachten Dogecoin ist die Entwicklung noch steiler: War ein Dogecoin Mitte Januar noch etwa 0,72 Euro-Cent - also weniger als ein einziger Cent - wert, schnellte der Kurs auf zuletzt mehr als 30 Cent hoch. Getrieben wurde der Kurs dabei vor allem durch Äußerungen von Tesla-Chef Elon Musk und Spekulationen.

An dem deutlich gestiegenen Handelsvolumen wollen auch Kryptobörsen und -handelsplätze mitverdienen - so wie etwa die BSDEX, hinter der die Baden-Württembergische Wertpapierbörse steckt. Für den Geschäftsführer des technischen Betreibers der Börse Stuttgart Digital Exchange (BSDEX), Max von Wallenberg, sind Kryptowährungen längst keine reine Spekulation mehr. "Kryptowährungen sind neben Aktien oder ETF auch eine Anlageklasse, die sich aktuell immer weiter etabliert."

Derzeit bietet die BSDEX Endkunden und institutionellen Investoren den Handel von vier Coins an, bis zum Jahresende sollen es doppelt so viele sein. Zum Vergleich: Auf der zuletzt durch seinen spektakulären Börsengang in die Schlagzeilen geratene Kryptobörse Coinbase mit Sitz in San Francisco sind derzeit 56 verschiedene Coins handelbar.


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