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Skepsis der Einkaufsmanager passt zum DAX

Gestern standen die Barometer für die Stimmung der Einkaufsmanager auf dem Programm. Analysten rechneten für Deutschland mit leichten Rückgängen. Und die Erwartungen wurden erfüllt.

Gestern standen die Barometer für die Stimmung der Einkaufsmanager auf dem Programm. Analysten rechneten für Deutschland mit leichten Rückgängen. Und die Erwartungen wurden erfüllt. Allerdings gab es dabei auch eine Überraschung.

Bereitet die Fed die Märkte auf den Liquiditätsentzug vor?

Doch bevor ich dazu komme, möchte ich noch kurz auf eine aktuelle Wortmeldung des US-Währungshüters Christopher Waller eingehen. Denn dieser sieht Spielraum für den Abbau der krisenbedingt aufgepumpten Bilanz der Notenbank Federal Reserve (Fed). Es gebe keinen Grund, das mittlerweile auf 8 Billionen Dollar angewachsene Portfolio auf einem so hohen Niveau zu belassen, sagte der Fed-Direktor gestern. Man könne die Bilanz quasi auf natürliche Weise schrumpfen lassen, indem auslaufende Papiere nicht mehr ersetzt würden. Dies sei bei einem Großteil der von der Fed gehaltenen Vermögenswerte in den kommenden Jahren problemlos möglich.

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Ich möchte nun nicht ausführlich kommentieren, was diese Aussagen konkret bedeuten können. Stattdessen verweise ich dazu auf die Börse-Intern vom Donnerstag dieser Woche, in der ich bereits geschrieben habe, dass diverse Notenbankbeobachter derzeit davon ausgehen, „dass die Anleihekäufe der Fed bis Juni / Juli 2022 auf null zurückgefahren werden und im direkten Anschluss ein erneuter Liquiditätsentzug beginnt“. Und mit den Worten von Christopher Waller nimmt dieses Szenario und damit auch das langfristige Szenario für den DAX weiter Form an.

Nur noch so viel dazu: Womöglich traf Waller diese Aussagen nicht zufällig. Vielleicht war dies wieder ein Testballon der Notenbank, um zu sehen, wie die Märkte darauf reagieren. Und vielleicht bereitet die Fed die Märkte damit nun schon langsam auf den Liquiditätsentzug vor. Schließlich haben die Börsen die Aussagen recht gelassen vernommen.

Deutsche Wirtschaft verliert weiter deutlich an Schwung

Nun zurück zu den Einkaufsmanagerdaten: Diese passen auch zum aktuellen Verlauf und somit zumindest zum kurzfristigen Szenario des DAX (siehe vorgestrige Börse-Intern). Denn die deutsche Wirtschaft hat im Oktober weiter an Schwung verloren. Der Einkaufsmanagerindex für die gesamte Privatwirtschaft, also Industrie und Dienstleistung zusammen, fiel um 3,5 Punkte auf 52,0 Zähler, wie IHS Markit heute zu seiner monatlichen Umfrage unter Hunderten Unternehmen mitteilte.

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Gastautor: Sven Weisenhaus
23.10.2021, 10:13  |  1435   |   |   

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