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2 Monsteraktien für 2022, die praktisch Geld drucken

Wichtige Punkte

  • AbbVie wird trotz des bevorstehenden Auslaufens des Humira-Patents weiterhin einen soliden Cashflow aufweisen.
  • Das Werbegeschäft von Meta wird auch in den kommenden Jahren ein Goldesel sein.

Seit März 2009 haben Wachstumsaktien einen sehr starken Aufschwung erlebt, der vor allem auf die leichte Verfügbarkeit von billigem Kapital dank eines extrem niedrigen Zinsniveaus zurückzuführen ist. In den letzten Monaten des Jahres 2021 und Anfang 2022 scheinen viele Wachstumsaktien jedoch ihren Glanz verloren zu haben. Die unerwartet hohe Inflation, das Wiederauftreten von COVID-19-Fällen, die die weltweite wirtschaftliche Erholung bremsen, der anhaltende Arbeitskräftemangel und eine unwirksame Politik scheinen die Stimmung der Anleger zu trüben.

Anstatt ihr Geld in spekulative Unternehmen zu stecken, besinnen sich die Anleger nun auf die Grundlagen und entscheiden sich für sicherere Anlagen – Unternehmen mit stabilen Geschäftsmodellen und soliden Cashflows. Vor diesem Hintergrund könnten sich AbbVie (WKN: A1J84E) und Meta Platforms (WKN: A1JWVX) als attraktive Investments für Kleinanleger erweisen. Hier ist der Grund dafür.

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1. AbbVie

Die Aktien des führenden Biopharmaunternehmens AbbVie sind im Jahr 2021 um gut 26 % gestiegen, dennoch ist das Unternehmen mit dem 9,7-Fachen des voraussichtlichen Gewinns vernünftig bewertet. Das Unternehmen hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2021 fast 17 Mrd. US-Dollar an freiem Cashflow erwirtschaftet und verfügte am Ende des dritten Quartals, das am 30. September 2021 endete, über einen Bargeldbestand von 12 Mrd. US-Dollar. Das Unternehmen gehört zur angesehenen Liste der Dividendenaristokraten (Unternehmen, die ihre Dividendenausschüttung seit mindestens 25 Jahren jährlich erhöht haben). Es zahlt eine solide Dividendenrendite von 4,18 % und liegt damit weit über der durchschnittlichen Rendite der Arzneimittelhersteller von 2,87 %.

Die Chancen, dass AbbVie auch in den kommenden Jahren Geld ausschütten wird, sind hoch. Die Anleger sind nach wie vor besorgt über die Wachstumsaussichten des Unternehmens, weil der Patentschutz für das führende Immunologie-Medikament Humira ausläuft – in der EU hat es den Patentschutz bereits verloren und in den USA wird er 2023 auslaufen. Angesichts der Umsatzentwicklung des Medikaments auf den internationalen Märkten nach Ablauf des Patents ist es jedoch unwahrscheinlich, dass die Umsätze des Medikaments in den USA über Nacht auf Null sinken, selbst wenn die Konkurrenz durch Biosimilars groß ist. Der Rückgang der Humira-Umsätze in den USA wird wahrscheinlich viel langsamer verlaufen als bei niedermolekularen Medikamenten nach Ablauf des Patents. Auch könnten Patienten während der Pandemie eher zögern, auf Biosimilars umzusteigen, da dies zusätzliche Arztbesuche und Labortests bedeuten würde. AbbVie geht davon aus, dass sich das bei Humira im Jahr 2023 negativ auf die Gesamteinnahmen des Unternehmens auswirken wird, rechnet aber auch mit einer Umkehr zu einem moderaten Umsatzwachstum im Jahr 2024.

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The Motley Fool GmbH – Disclaimer für Anlageempfehlungen

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Diese Seiten wurden zuletzt am 18. Apr 2017 aktualisiert.

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Nachrichtenquelle: The Motley Fool
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