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Börsengang der Onlineplattform Engel & Völkers Digital Invest: Frisches Geld für die nächste Wachstumsphase

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Zwei Ziele verfolgt Engel & Völkers Digital Invest mit dem anstehenden Börsengang der Online-Investmentplattform. Diese erläutert Vorstand Marc Laubenheimer im Interview mit unserer Redaktion.

Das Unternehmen ist auf einem dynamischen Wachstumskurs, setzt dabei aber zugleich auf Qualität. Die Nachfrage nach Investmentmöglichkeiten ist hoch, Projekte sind oftmals innerhalb weniger Minuten finanziert. Dabei gelangen nur solche Projekte auf die Plattform, von deren Erfolg Laubenheimer und seine Mannschaft vollständig überzeugt sind. Mittelfristig setzt der IPO-Kandidat auf ein nachhaltiges Umsatzwachstum im mittleren zweistelligen Bereich.

Gezeichnet werden können die Aktien von Engel & Völkers Digital Invest bis zum 27. April. Die Erstnotiz erfolgt am 3. Mai im Segment Scale der Frankfurter Börse.

Engel & Völkers Digital Invest dürfte noch nicht allen Investoren etwas sagen. Was machen Sie?

Laubenheimer:
 Wir bringen mit unserer Online-Investmentplattform kapitalsuchende Immobilienunternehmen mit Investoren zusammen. So eröffnen wir auch privaten Anlegern exklusiven Zugang zu einer Vielzahl an Immobilieninvestments, die sonst nur großen institutionellen Investoren vorbehalten sind. Wir sehen uns als Qualitätsführer im Bereich digitale Immobilieninvestments. Seit unserem Start im Jahr 2017 haben wir einen Track Record mit einem Finanzierungsvolumen von über 170 Millionen Euro aufgebaut, ohne dabei Ausfälle hinnehmen zu müssen. Dabei investieren wir ‚Seite an Seite‘ mit unseren Anlegern. Das heißt, bei uns werden die Investitionsmöglichkeiten nicht nur vermittelt. Es handelt sich vielmehr um Projekte, in die wir selbst und unsere institutionellen Partner umfangreich investieren.

Wie viele Investoren nutzen Ihre Plattform und wie viel wird investiert?

Laubenheimer: Wir haben in den vergangenen Jahren eine Online-Investment-Community mit derzeit mehr als 13.000 Nutzern aufgebaut. Unsere Projekte sind oftmals innerhalb weniger Minuten finanziert. Dies ist zu einem großen Teil auf die hohe Qualität der finanzierten Immobilienprojekte und die starke Identifikation mit der Marke zurückzuführen. Die Mindestanlagesumme beträgt bei uns 100 Euro, um eine niedrige Einstiegshürde zu haben. Im vergangenen Jahr stiegen die durchschnittlichen Investitionen pro Projekt um 34 Prozent unter den bereits bestehenden Investoren. Das verleiht unserer Wachstumsstory weitere Dynamik.

Wie ist Ihre Verbindung zu Engel & Völkers?

Laubenheimer: Wir sind Lizenzpartner der Engel & Völkers Marken GmbH & Co. KG und somit Teil des globalen Netzwerks von Engel & Völkers. Die Marke „Engel & Völkers“ bietet eine sehr hohe Markenbekanntheit, ein positives Image auf dem Markt für digitale Immobilieninvestitionen und ein Netzwerk von Maklern in vielen Ländern. Sie steht für den Qualitätsanspruch, den wir täglich mit unserer Arbeit verfolgen.

Welche Immobilien sind für Sie interessant? Welche Projekte eignen sich für die Plattform?

Laubenheimer: Bei den Assetklassen sind wir im Prinzip offen. Unser Schwerpunkt liegt auf den Top-7-Investitionsstandorten in Deutschland. Wichtig ist uns die Qualität des Projektes. Auf unsere Plattform gelangt kein Projekt, von dessen Erfolg wir nicht überzeugt sind. Jedes von uns finanzierte Immobilienprojekt hat einen umfangreichen internen sowie externen Due-Dilligence-Prozess durchlaufen und wird so auf Herz und Nieren geprüft. Dabei arbeiten wir mit erfahrenen Experten wie Wirtschaftsprüfern, Immobiliengutachter und Beratungsunternehmen zusammen. Eine gewissenhafte und dezidierte Prüfung ist in unserem eigenen Interesse, denn wir selbst beteiligen uns in der Regel ebenfalls maßgeblich an den Projekten, die wir unseren Anlegern anbieten.

Wie viele Projekte werden Ihnen angeboten, wie viele nehmen Sie letztlich an?

Laubenheimer: Wir sind insgesamt sehr wählerisch und konservativ in der Projektauswahl. Wir finanzieren nur einen Bruchteil der angefragten Projekte, denn wir wollen unseren Anlegern auf der Plattform nur Projekte präsentieren, von denen wir voll überzeugt sind. Um das Projekt angemessen beurteilen zu können, führen wir zunächst eine umfangreiche Vorprüfung durch. Bei einem positiven Ergebnis steigen wir gemeinsam mit externen Partnern in die rechtliche und technische Due Diligence ein.

Sie haben eine Ausfallrate von 0 Prozent. Wie schafft man das?

Laubenheimer: Alles beginnt mit der Auswahl der richtigen Projekte. Wie bereits gesagt, durchläuft jedes Immobilienprojekt eine detaillierte Due-Diligence-Prüfung bevor eine Finanzierung vertraglich vereinbart wird. Hier arbeiten wir mit externen, branchenführenden Experten wie Wirtschaftsprüfern, Immobiliengutachtern und Beratungsunternehmen zusammen. Trotzdem gehört zu unserem Geschäft auch ein gewisses Risiko.

Wie soll sich das Unternehmen in den kommenden fünf Jahren entwickeln?

Laubenheimer: Wir wollen unseren dynamischen Wachstumskurs fortsetzen. Allerdings werden wir dabei nicht von unserem hohen Qualitätsanspruch abrücken. Wir werden die Mittel aus dem Börsengang dafür nutzen, um unser Produktangebot auszubauen, technologische Innovationen voranzutreiben und neue Märkte zu erschließen. Wir haben unseren Umsatz im Jahr 2021 um etwa 41 Prozent gesteigert. Mittel- bis langfristig wollen wir ein nachhaltiges Umsatzwachstum im mittleren zweistelligen Bereich erzielen. Mit einem Finanzierungsvolumen von 55 Millionen Euro haben wir im vergangenen Jahr bereits die Gewinnschwelle erreicht und streben mittel- bis langfristig eine EBITDA-Marge von 20 Prozent an.

Ihr Börsengang fällt mit bis zu 7 Millionen Euro eher klein aus. Warum suchen Sie nicht nach anderen Wegen der Finanzierung?

Laubenheimer: Der Börsengang ist für uns ein erster, aber überaus wichtiger Schritt an den Kapitalmarkt. Wir erreichen damit gleichzeitig zwei Ziele: Wir nehmen Wachstumskapital auf und erhöhen unseren Bekanntheitsgrad. Beides unterstützt unseren dynamischen Wachstumskurs. Wir freuen uns, dass das Scale Segment an der Frankfurter Börse insbesondere kleineren und stark wachsenden Unternehmen die Chance eines Börsengangs eröffnet. Wir werden die Mittel gezielt einsetzen, um das starke geplante Wachstum zu finanzieren und wir laden Investoren ein, an unserem Wachstumskurs zu partizipieren.

Es könnten künftig Kapitalerhöhungen möglich sein, um das weitere Wachstum zu fördern?

Laubenheimer: Ja, das ist durchaus möglich. Mit den Mitteln des Börsengangs können wir die nächste Wachstumsphase gut finanzieren. Falls sich für uns künftig attraktive Opportunitäten ergeben, die weitere Kapitalerhöhungen sinnvoll erscheinen lassen, werden wir diese nur vornehmen, wenn sie auch aus der Perspektive unserer Aktionärinnen und Aktionäre sinnvoll erscheinen. Schließlich sitzen wir im selben Boot. Unser Credo „Investieren – Seite an Seite“ ist kein Selbstzweck.

Welche Investoren sind für Ihren Börsengang relevant und wie können Anleger zeichnen?

Laubenheimer: Mit einem Mix von privaten und institutionellen Investoren haben wir uns zu einem der wachstumsstärksten digitalen Anbieter von Immobilienfinanzierungen entwickelt. Diesen Ansatz wollen wir weiterverfolgen. So gehört es zu den erklärten Zielen des Börsengangs, die Verbindung zwischen Engel & Völkers Digital Invest und unseren Anlegern weiter zu stärken. Privatanleger können noch bis zum 27. April eine Order – also eine Zeichnung der Aktie – über ihre depotführende Bank und dem Zeichnungstool Direct Place der Deutschen Börse durchführen. Nach Ablauf der Frist werden die Aktien zugeteilt und können ab dem ersten Handelstag an der Börse frei gehandelt werden. Sollte eine Aktienzeichnung bei der Depotbank nicht möglich sein, empfehlen wir ein Gespräch mit dem Kundenbetreuer der jeweiligen Bank.

Dieses Interview ist eine Kooperation von wallstreet:online mit der Redaktion von www.4investors.de.



Nachrichtenquelle: 4investors
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Börsengang der Onlineplattform Engel & Völkers Digital Invest: Frisches Geld für die nächste Wachstumsphase Zwei Ziele verfolgt Engel & Völkers Digital Invest mit dem anstehenden Börsengang der Online-Investmentplattform. Diese erläutert Vorstand Marc Laubenheimer im Interview mit unserer Redaktion.

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