checkAd

Wirtschaft Bundesrechnungshof befürchtet Staatsversagen

Bonn (dts Nachrichtenagentur) - Der Bundesrechnungshof hat in einem neuen Bericht davor gewarnt, dass der Bund angesichts steigender Ausgaben seine Aufgaben nicht mehr vollumfänglich wahrnehmen könne. Schon heute sei die Handlungsfähigkeit der Bundesregierung eingeschränkt: Ein Großteil des Haushalts, rund 90 Prozent, sei "versteinert", also fest verplant, heißt es im Rechnungshof-Bericht, aus dem die "Bild" (Donnerstagausgabe) zitiert.

Künftig werde der Spielraum für den Bund noch drastisch schrumpfen. "Mit fortschreitender Versteinerung wächst die Gefahr, dass der Staat seine Handlungsfähigkeit verliert und künftige Herausforderungen oder gar schwere exogene Schocks womöglich nicht mehr bewältigen kann", heißt es im Bericht. Grund für die Haushaltsschieflage sei vor allem die Alterung der Gesellschaft.

Bis 2040 würden alleine die Ausgaben für altersbedingte Vorhaben auf jährlich 282 Milliarden Euro steigen, schreibt die Behörde in ihrem Bericht. "Der finanzielle Spielraum, um unvorhergesehene Ereignisse abfedern zu können, hat sich spürbar reduziert. In den kommenden Jahrzehnten werden die demografiebedingten Ausgaben erheblich ansteigen und damit zu einer wachsenden Herausforderung für die Tragfähigkeit der Staatsfinanzen."





0 Kommentare
Nachrichtenagentur: Redaktion dts
 |  3782   |   |   

Schreibe Deinen Kommentar

Disclaimer

Wirtschaft Bundesrechnungshof befürchtet Staatsversagen Der Bundesrechnungshof hat in einem neuen Bericht davor gewarnt, dass der Bund angesichts steigender Ausgaben seine Aufgaben nicht mehr vollumfänglich wahrnehmen könne. Schon heute sei die Handlungsfähigkeit der …

Nachrichten des Autors

764 Leser
428 Leser
408 Leser
336 Leser
316 Leser
1336 Leser
1140 Leser
1004 Leser
1000 Leser
960 Leser
7364 Leser
1704 Leser
1688 Leser
1596 Leser
1576 Leser
16650 Leser
8854 Leser
7364 Leser
6806 Leser
3781 Leser