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    Aktien Asien/Pazifik  197  0 Kommentare Nikkei setzt Rekordlauf fort - Chinas Börsen schwach

    Für Sie zusammengefasst
    • Nikkei 225 erreicht Rekordhoch von fast 40.000 Punkten
    • Asiatische Börsen zeigen Vorsicht, einige Märkte schwächeln
    • Inflationsdaten aus USA, Japan und Europa sowie US-Notenbanker im Fokus

    TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI/SYDNEY (dpa-AFX) - Der japanische Nikkei 225 ist am Montag auf ein Rekordhoch geklettert. Er nähert sich beständig der Marke von 40 000 Punkten. Alles in allem aber herrschte an den asiatischen Börsen eher Vorsicht, einige Aktienmärkte schwächelten. So etwa die in China, wo die wichtigsten Indizes der jüngst von der Hoffnung auf Konjunkturmaßnahmen der Regierung angeheizten Erholung Tribut zollten.

    Zudem stehen in dieser Woche viel beachtete Inflationsdaten aus den USA, aber auch aus Japan und Europa an und obendrein werden sich noch einige US-Notenbanker der Fed äußern. Wahrscheinlich werden sie einem weiterhin behutsamen geldpolitischen Vorgehen das Wort reden, da zahlreiche US-Daten nach wie vor von einer sehr robusten Wirtschaft in den Vereinigten Staaten zeugen. Außerdem stehen wichtige chinesische Konjunkturdaten auf der Agenda.

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    Getragen von Pharma- und Gesundheitswerten setzte der Nikkei 225 seinen Rekordlauf fort und schloss 0,35 Prozent höher mit 39 233,71 Punkten. Zudem legten Aktien japanischer Handelshäuser zu. Sie profitierten davon, dass US-Starinvestor Warren Buffett in seinem jährlichen Aktionärsbrief schrieb, diese Unternehmen würden eine deutlich Investoren-freundlichere Politik verfolgten als dies in den USA der Fall sei. Am Dienstag dürften in Japan dann die Verbraucherpreise für den Monat Januar in den Fokus rücken.

    In Hongkong sank der Hang-Seng-Index zuletzt hingegen um 0,7 Prozent auf 16 615,50 Zähler. In Festland-China büßte der CSI 300 mit großen Werten der Handelsplätze in Shanghai und Shenzhen 1,0 Prozent auf 3453,36 Punkte ein. Was China betrifft, herrscht Sorge, nachdem am Freitag die Ratingagentur Moody's elf chinesischen Unternehmen ihre Kredit-Ratings aberkannt hatte.

    Am Markt werde nun abgewartet, ob die Regierung in China weitere Konjunkturmaßnahmen ergreifen wird, hieß es. Denn: Laut der Nachrichtenagentur Xinhua an diesem Montag hat Präsident Xi Jinping die Regierungsbehörden aufgefordert, die Dynamik der wirtschaftlichen Erholungstrends zu verstärken. Dies folgt einem Aufruf von Xi am Freitag. Da hatte er gefordert, den Verkauf traditioneller Konsumgüter, darunter Autos und Haushaltsgeräte, anzukurbeln. Entsprechend werden für China im Wochenverlauf vor allem die Stimmungsdaten der Einkaufsmanager in den Blick rücken.

    Der Aktienmarkt in Australien zeigte sich moderat im Plus. Der S&P/ASX 200 schloss 0,1 Prozent höher mit 7652,8 Punkten./ck/mis




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