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Anlegerverlag: Daimler: Kriegen die Bullen jetzt die Kurve?
Foto: Bloomberg, Saxo Bank

Anlegerverlag Daimler: Kriegen die Bullen jetzt die Kurve?

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
10.02.2017, 12:30  |  833   |   |   

Aktien kauft man nahe an der Trendlinie, denn da sind sie am „billigsten“, außerdem lässt sich der Stoppkurs eng unter eben solche Trendlinien legen. So die Faustregel. Daimler (ISIN DE0007100000) wäre jetzt in einer solchen Situation. Zugreifen?

Nur, wenn man bereit ist, von eben auf gleich wieder aus der Aktie herauszufliegen, weil die bullishe Seite ihre Chance doch nicht nutzen kann. Denn ob das gelingt, ist zur Stunde noch offen. Ansonsten wäre man besser dran, wenn man noch ein wenig warten würde, bis die Aktie nicht nur die entscheidende Unterstützung verteidigt, sondern auch die aktuell umkämpften Widerstände bezwungen hat. Sehen wir hin:

 

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Daimler hatte auf der unteren Begrenzung des im Dezember bestätigten mittelfristigen Aufwärtstrendkanals aufgesetzt und hing dort mehrere Tage fest. Dass die bullishe Seite den Touchdown auf diese Linie bei 66 Euro, die durch die Zwischenhochs vom Oktober/November noch zusätzlich an Bedeutung gewinnt, nicht umgehend für Käufe nutzte und Daimler so dynamisch nach oben federte, ist schon mal nicht gerade ermutigend. Doch gestern zog der Kurs leicht an und eröffnete heute im Plus. Gut. Aber:

Das Plus ist zur Mittagszeit erst einmal wieder dahin. Da muss mehr kommen, ansonsten kann die Aktie blitzschnell doch noch unter 66 Euro fallen und damit leicht bis 60 Euro durchgereicht werden. Die Stimmung scheint noch nicht genug gefestigt, um genug Käufer zu mobilisieren, die dies durch die Rückeroberung der Widerstände bei 67,80/68,50 Euro vom Tisch bekommen wollen – und das trotz einer in der überverkauften Zone eindrehenden Stochastik (unten im Chart), die der bullishen Seite Rückenwind geben würde.

Da sollte Vorsicht die Mutter der Porzellankiste bleiben. Wir würden hier besser erst dann wieder einsteigen oder bei bestehenden Positionen zukaufen, wenn Daimler die vorgenannten Widerstände überwinden und mit einem Schlusskurs über 70 Euro die Kurslücke vom Monatsbeginn schließen und die 20-Tage-Linie zurückerobern konnte. Der Stoppkurs wäre jetzt bei 65,50, nach Closings über 70 Euro bei 67 Euro sinnvoll platziert.

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