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Warum Cannabis eine ernsthafte Bedrohung für die Alkohol- und Zigarettenindustrie ist

Gastautor: Marc Davis
06.06.2017, 09:42  |  36214   |   |   

Die Legalisierung von Cannabis ist immer öfter Thema in der westlichen Welt. Nach vielen Jahren des Verbots wird der Geist endlich aus der Flasche gelassen. Langsam aber sicher entdecken die Leute die zahlreichen therapeutischen Vorteile, die Cannabis für unseren Körper mit sich bringt - und zwar ohne schädliche Nebenwirkungen.

Gleichzeitig hat sich Cannabis als Freizeitdroge für Erwachsene (von manchen gern auch als "Lifestyle-Cannabis" bezeichnet) als harmlos erwiesen, vor allem, wenn man es mit anderen Freizeitdrogen, wie Alkohol oder Zigaretten vergleicht. Die wichtigste psychologische Wirkung von Cannabis ist, dass es den Menschen hilft, sich zu entspannen und ihre Laune zu verbessern. Es kann die Menschen tatsächlich glücklich machen.

Im Gegenteil zu Zigaretten müssen wir hierbei jedoch keine schlimmen Krankheiten, wie Krebs oder Herzprobleme befürchten. Im Vergleich zu Alkohol tragen wir zudem keine Leberschäden davon. Ein Kater bleibt uns ebenfalls erspart.

Es gibt aber immer noch Gegner, die sich mit aller Macht gegen die weltweite Cannabis-Revolution stemmen. Wer jetzt denkt, dass das die großen religiösen und konservativen Organisationen sind, der irrt. Vielmehr handelt es sich hierbei um die Alkohol- und Tabakindustrie, die Angst hat, dass eine rechtmäßige Cannabisbranche ihr eines Tages ein großes Stück vom Kuchen wegnehmen könnte. 

Aus diesem Grund waren es auch "Big Alcohol" und "Big Toacco", die jahrelang im Stillen jene Aktivitäten finanziert haben, die in der Gesamtbetrachtung als äußerst effektive Anti-Cannabis-Propaganda-Kampagne bezeichnet werden können. Dabei konnten sie die ganze Zeit lang komplett autonom und ohne jegliche politische Einflussnahme agieren - weil sie nämlich selbst sehr viel Einfluss besitzen.

In all den Jahren sind Millionen Menschen weltweit dem Krebs oder den Folgen ihres Alkoholismus zum Opfer gefallen. Zusätzlich wurden auch noch die Steuerzahler zur Kasse gebeten, um die Gesundheitssysteme der industrialisierten Länder am Laufen zu halten. Cannabis hat indes noch niemanden getötet. Tatsächlich ist bisher noch keiner gestorben, nur weil er Marihuana konsumiert hat. Die Droge ruft auch keine lebensbedrohlichen Krankheiten hervor. 

Zudem ist Cannabis auch nicht giftig - nicht einmal in großen Mengen. Es führt auch nicht zum Krebs (im Gegenteil - Tierversuche in den USA haben gezeigt, dass die Pflanze sogar helfen kann, Krebs zu besiegen). Wie harmlos ist Cannabis? Nun, es ist schon mal so harmlos, dass es von Natur aus in unserem Körper vorkommt. Ihr habt richtig gehört: Der menschliche Körper produziert chemische Botenstoffe, die Cannabinoide genannt werden. Diese Stoffe helfen uns, unsere Körperfunktionen, wie das Gedächtnis den Stoffwechsel und den Schlafrhythmus aufrecht zu erhalten.  

Wie "Big Alcohol" und "Big Tobacco" gegen die Cannabisindustrie Stimmung machen

Big Alcohol und Big Tobacco haben also jede Menge Gründe, die Leute vom Cannabis-Konsum abzuhalten, der ja eigentlich sicherer ist, als ihre umstrittenen Produkte. Für sie steht viel auf dem Spiel. Insgesamt ist die Alkoholindustrie derzeit um die 1,2 Billionen Dollar wert. Bei der Tabak-Industrie handelt es sich zudem um ein Oligopol, in dem jährlich 800 Milliarden Dollar umgesetzt werden. 

Im Rahmen diverser Übernahmen und gegenseitiger Beteiligungen bündeln die beiden Zweige gerade ihre Kräfte. Auf diese Weise sichern sie sich ihren Zugriff auf das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte. Zusammen kontrollieren sie momentan einen Zwei-Billionen-Dollar-Markt. Demgegenüber beliefen sich die weltweiten Einnahmen aus legalem Marihuana im letzten Jahr auf 7,3 Milliarden Dollar, wie das Marktforschungsinstitut New Frontier Data herausfand (das meiste Geld wurde in den USA umgesetzt, obwohl es dort sowie auch im Großteil der westlichen Welt noch immer illegal ist).

Das ist immer noch ein großer Batzen, wenn man es mit anderen Branchen vergleicht, die auch von freiwilligen Kaufentscheidungen der Leute abhängen (die offensichtlichen Ausnahmen sind hierbei natürlich die Alkohol- und Tabakindustrie). Der kombinierte Cannabismarkt, bei dem es also um Marihuana als Freizeitdroge und als Medizinprodukt geht, wird Analysten zufolge in den nächsten Jahren noch auf 50 Milliarden Dollar wachsen. Selbst dann sind das nur zwei Prozent des zusammengerechneten Volumens aus der Alkohol- und Tabakbbranche.

Wie Cannabis schnell populär werden kann

Bisher ist Cannabis noch keine ernsthafte Bedrohung für den globalen Freizeitdrogenmarkt. Das wird sich aber ändern. Und zwar schneller, als die meisten es sich vorstellen.

Warum?

Das hängt vor allem mit der Entwicklung zusammen, wie Cannabis überhaut konsumiert wird. Die Leute müssen sich heute nicht mehr in eine dunkle Gasse zurückziehen, um sich da einen stinkenden Joint reinzuziehen. Stattdessen gibt es Erfindungen wie den "Vape Pen", ein sogenannter "Vaporizer" oder auch Verdampfer, der den Genuss von Cannabis viel einfacher, sauberer und angenehmer macht. Daneben kann man Cannabis heute auch in Form von Ölen oder Nahrungsergänzungsmitteln zu sich nehmen.

Bei diesen neuen Konsummöglichkeiten muss keiner erst einmal husten, ausspucken oder Halsschmerzen befürchten. Es entstehen auch keine störenden Rauchwolken, wodurch sich der Geruch auch nicht in der Kleidung festsetzt.

Ich habe zum Beispiel erst letzte Woche in Las Vegas überall Leute mit diesen Vape Pens herumlaufen sehen. Auch Menschen, die ein hohes Maß an Bildung und Einkommen ausstrahlten, nutzten die Dinger in Restaurants, Poolbars und sogar in den Kasinos. Offengestanden war ich ziemlich schockiert, weil Cannabis in den Kasinos von Las Vegas eigentlich noch verboten ist. Dennoch hat sich niemand an dem illegalen Konsum gestört. Und zwar deswegen, weil so ein Vaporizer nur einen ganz leichten Dampf ausstößt, der nicht nach Cannabis riecht. 

Was ich damit sagen will: Diese neuen Wege, Cannabis zu konsumieren, lassen natürlich auch die Nachfrage in den USA und Kanada in die Höhe schießen. 

Deutschland wird der nächste Kandidat werden.

Zunächst wird man sich in Deutschland mit Cannabis als ungiftige pflanzliche Medizin anfreunden, die keine Nebenwirkungen hat aber dennoch effektiv ist. Danach wird Cannabis auch Einzug in den Markt für Freizeitdrogen halten, sobald sich die Gesetzeslage ein wenig gelockert hat.

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Warum Kanada die "Bundesliga" der Cannabis Aktien bereit hält

Ich erkläre euch jetzt, warum es sehr sinnvoll ist, in erstklassige kanadische Cannabisaktien zu investieren.

Stellt es euch einfach wie die Bundesliga der Cannabis-Anlage vor. Bedenkt, dass diese aufstrebenden Titel schon jetzt mit hunderten Millionen Dollar bewertet sind. Das hängt damit zusammen, dass sie von etablierten Unternehmen mit professionellen Managementspitzen stammen. Diese Manager haben es geschafft, Kapitalspritzen im Wert von rund 700 Millionen Dollar von kanadischen Investmentbanken an Land zu ziehen. Es gibt auch andere kanadische und US-amerikansische Cannabis-Aktien, von denen man aber die Finger lassen sollte. 

Mann muss sich daneben vor Augen führen, dass US-amerikansische Cannabis-Produzenten bisher nicht an die Börse gehen dürfen. Die, die an der Börse notiert sind, sind lediglich insofern mit der Branche verwandt, als dass sie die oben vorgestellten Vaporizer herstellen oder Social Media Plattformen für Cannabis-Nutzer aufbauen. Sie bauen aber kein eigenes Cannabis an und verkaufen es. Weiterhin haben US-Firmen auch keine anderen Möglichkeiten, sich umfangreichere Finanzierungen vom Markt zu beschaffen. Einfach nur deswegen, weil sie noch illegal sind.

Das verschafft den größten und technologisch fortschrittlichsten Cannabisproduzenten von Kanada natürlich einen gewaltigen Wettbewerbsvorteil. Diese börsennotierten Unternehmen sind derzeit damit beschäftigt, ihre Produktion so schnell wie möglich hochzufahren, um bald Weltmarktführer im industriellen Anbau von medizinischen Marihuana zu werden. 

Wer hier als Privatinvestor sein Geld anlegt, der hat die Chance auf außergewöhnlich hohe Renditen. Die besten der kanadischen Cannabis-Unternehmen bieten genau das. Ich verfolge sie alle. Es handelt sich dabei um Unternehmen, die sich auf bestem Wege befinden, aus der Legalisierung von Cannabis als Freizeitdroge Profit zu schlagen. Im nächsten Jahr ist es soweit - 2018 entsteht eine völlig neue und legale Industrie, die in kurzer Zeit um die fünf Milliarden Dollar pro Jahr einfahren wird.  

In diesem Jahr werden die Firmen noch von ihren umfangreichen Investitionen aus dem Vorjahr ausgebremst, die auf die Bilanz drücken. 2016 haben sich viele Produzenten dazu entschlossen, hunderte Millionen Dollar in ihre Anbau- und Vertriebs-Infrastruktur zu stecken. Aktuell befinden sie sich daher noch in einer Korrekturphase - auch, weil jene, die sich an den Investitionen aus dem letzten Jahr beteiligt haben, jetzt erstmal ihre Gewinne mitnehmen. Danach warten sie an der Seitenlinie auf die nächste große Rally.

Diese wird allerdings mit einiger Wahrscheinlichkeit nicht vor dem Herbst eintreten. Erst dann wird erwartet, dass die kanadische Regierung weitere Gesetze für die Unternehmen erlassen wird, die ihr Cannabis dann im nächsten Sommer legal an die Konsumenten verkaufen dürfen. Das bedeutet, dass es für informierte deutsche Anleger noch immer sehr gute Investmentmöglichkeiten gibt und dass es sie auch noch den gesamten Sommer über geben wird. Hierbei muss man nichts überstürzen!

Macht euch erst einmal in aller Ruhe schlau und findet mehr über die kanadische Bundesliga der Cannabis-Papiere heraus. Dazu müsst ihr einfach nur weiterhin meine Artikel hier auf wallstreet:online lesen.  Diese Unternehmen sind derzeit tonangebend bei der globalen Verbreitung einer finanziell und technlogisch gut ausgestatteten Industrie, die das weltbeste medizinische Qualitäts-Marihuana hervorbringt. 

Einige Firmen befinden sich schon jetzt auf Exansionskurs in Richtung Deutschland, indem sie entweder Apotheken beliefern oder Anbaufabriken errichten. Es ist eine riesige Entwicklung!

Auf diesem Weg wird Deutschland der größte und beste Cannabis-Produzent in ganz Europa. All das mit der Anleitung durch Kanadas erfolgreichste börsennotierte Cannabis-Produzenten, denen eine florierende Zukunft vorbestimmt ist.

In meinen kommenden Artikeln bei wallstreet:online werde ich auf die einzelnen Unternehmen zu sprechen kommen.  


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Hallo Marc Davis,ich werde mit großem Interesse ihre weiteren Berichte zum Kanadischem Cannabis-Markt lesen.Ich bin seit Dez.2015 bei einem Produzenten von Medizinischem Marihuana investiert (bisher 1xx% plus).LG.

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