Wirtschaft / Finanzen JSR-Wochenrückblick KW 31-2017

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Gastautor: Jörg Schulte
07.08.2017, 05:01  |  3382   |   

Insgesamt sieht der IWF die Eurozone vor einem deutlichen Wirtschaftsaufschwung.


 

Der DAX konnte sich in der vergangenen Woche wieder stabilisieren. So konnte er nach den Verlusten der Vorwochen in der abgelaufenen Handelswoche rund 1,1 % zulegen und auf 12.297 Punkte steigen. Der schwache US-Dollar scheint die amerikanischen Börsen weiter zu stützen. Denn auch der Dow Jones konnte in der vergangenen Handelswoche weitere rund 1,2 % hinzugewinnen und bei 22.093 Punkten den Handel am Freitag beenden.

Die europäischen Börsen scheint der derzeit zu Stärke tendierende Euro noch nicht zur Last zu fallen, da die Konjunkturdaten der Eurozone fast durchweg positiv ausfallen. Allen voran sticht Spanien hervor. Wie den Medien zu entnehmen ist, hat Spaniens BIP wieder das Niveau von vor der Euro-Krise erreicht. Dass es bei uns in Deutschland wirtschaftlich rund läuft, haben wir bereits des Öfteren kommentiert. Aber auch Frankreich macht unter der Marcon Politik scheinbar gute Fortschritte. Einziger Wermutstropfen ist noch Italien, deren Daten besser sein könnten.

Insgesamt sieht der IWF die Eurozone vor einem deutlichen Wirtschaftsaufschwung. Demzufolge erhöhte der Fond auch die Wachstumsraten auf 1,9 % für das laufende Jahr und 1,7 % für das kommende Jahr. Begründet wurde die Anhebung mit einer stärkeren Inlandsnachfrage. Für die USA wurde für das laufende Jahr die Wachstumsrate auf 2,3 % und das kommende Jahr auf 2,1 % etwas nach unten revidiert. Weltweit gesehen beließ der Internationale Währungsfond aber die Wachstumsannahme bei 3,5 %.

Gold hielt in der vergangenen Handelswoche im Einklang mit einem schwachen US-Dollar seine Siebenwochenhochs, bis es am Freitag zu einem Rücksetzer kam. Nach der Veröffentlichung der Zahlen zum US-Arbeitsmarkt für den Monat Juli, die besser ausfielen als vom Markt erwartet, drehte der US-Dollar nach oben und riss Gold um knapp 0,8 % und Silber um rund 2,1 % runter. Auf Wochenbasis verlor Gold somit rund 1 % und Silber rund 2,7 %.

Wesentlich besser lief es bei den Industriemetallen, die teils kräftig zulegen konnten. Platin konnte in der abgelaufenen Handelswoche rund 3,3 % auf rund 966,- USD pro Unze zulegen. Zink schaffte im gleichen Zeitraum ein Plus von rund 0,9 % auf 2.810,- USD pro Tonne. Mit einem weiteren Anstieg um 0,5 % auf 6.373 USD pro Tonne konnte sich der Kupferpreis mittlerweile auf das Niveau vom 19. Mai 2015 hieven.

Wie in den Märkten war ebenfalls Bewegung in den Unternehmen über die wir berichten. Deshalb hier der Rückblick auf die interessantesten Berichte der Redaktion aus der vergangenen Woche.


Osisko-Aktionäre billigen Übernahme des Orion-Portfolios

Durch die Übernahme sollen die Edelmetallerträge bis 2023 jährlichen auf über 140.000 Unzen Goldäquivalent steigen.

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Fission Uraniums Step-Out-Bohrung trifft auf bisher mächtigste Vererzung

Innerhalb eines hochgradigen Abschnitts wurde sogar Radioaktivität von mehr als 65.535 cps gemessen.

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Treasury Metals groß angelegtes Explorationsprogramm hat begonnen! Das könnte spannend werden!

Zudem stehen auch noch Ergebnisse von 5.000 Bohrmetern aus!

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Endeavour Silver legt Zahlen für das 2. Quartal vor und senkt die Produktionsziele

Die Gesamtproduktion der Gesellschaft für 2017 sollte sich dementsprechend ebenfalls verringern und nun voraussichtlich bei 8,5 bis 9,0 Mio. Unzen Silberäquivalent liegen.

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Osisko Gold Royalties erhöht nach erfolgreichem Quartal die Dividende

Neben dem ‚Royalty‘-Kerngeschäft konnte Osisko im Berichtszeitraum auch auf dem Gebiet der Firmenbeteiligungen Erfolge verbuchen.

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Neue ‚DFS’ verbessert Altona Minings Verhandlungsposition deutlich

Betriebswirtschaftliche Kennzahlen von ‚Conclurry’ nochmals deutlich verbessert!

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U.S. Gold Corp. - Ein aufsteigender Rohstoffstern in Nevada!

Die Mineralisierung des weiter fortgeschrittenen ‚Copper King‘-Projekts ist seitlich und in der Tiefe noch offen und verfügt bereits über eine historische Ressource von 1.879.000 Goldäquivalent-Unzen.

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Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte


 


 

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