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Nahrungsmittelunternehmen als konservative Aktienanlage

Gastautor: Wolfgang Zinn
16.08.2017, 13:28  |  732   |   

Steigende Weltbevölkerung, schrumpfende Agrarflächen und Mangelernährung: Diese drei Punkte beschreiben prägnant die Kernthemen, die die Nahrungsmittelbranche bestimmen. Der unabhängige Vermögensverwalter Grossbötzl, Schmitz & Partner aus Düsseldorf hat in diesem Kontext bereits vor 22 Jahren den Fonds OP Food ins Leben gerufen, der sich ausschließlich auf Investitionen in Unternehmen fokussiert, die durch ihre strategische Ausrichtung vom steigenden Volumen der Nahrungsmittelbranche, von der stark zunehmenden Nachfrage aufgrund steigender Bevölkerungszahlen und den tendenziell steigenden Lebensmittelpreisen profitieren. Er distanziert sich jedoch explizit von Spekulationen auf Grundnahrungsmittel wie Mais oder Getreide und deren zukünftige Ernteerträge.

Aller Voraussicht nach, wird die Weltbevölkerung bis zum Jahr 2050 um weitere 30 Prozent auf 9,5 Milliarden Menschen wachsen. Das wird die Nachfrage nach Lebensmitteln unweigerlich vorantreiben. Doch nicht nur die Größe der Nachfrage wird zunehmen, auch verschieben die Menschen ihr Konsumverhalten immer weiter zu Gunsten qualitativ höherwertiger Lebensmittel. Damit gehen vor allem höhere Margen bei den produzierenden Nahrungsmittelunternehmen einher. Hinzukommt, dass sich seit vielen Jahren die Schere zwischen Nahrungsmittelnachfrage und den zum Anbau zur Verfügung stehenden Agrarflächen ausweitet. Die weltweit pro Kopf verfügbare Fläche für den Lebensmittelanbau hat sich in den vergangenen 50 Jahren halbiert. Tendenziell sind Nahrungsmittelhersteller von diesen globalen Trends begünstigt. Dies beruht beispielsweise auf der Entwicklung von Functional Food, d.h. Nahrung mit Ergänzungsmitteln um einer Mangelernährung vorzubeugen, auf dem kontinuierlich wachsenden Markt für Milchprodukte in Asien, auf dem weltweit stetig steigenden Pro-Kopf-Verbrauch von Fleisch oder aber auf einer aussichtsreichen Positionierung in dem Wachstumsmarkt schlechthin – Spezialnahrung für Senioren, Kranke und Säuglinge. Selbst höhere Rohstoffpreise haben nahezu keinerlei Einfluss auf die Margen der Lebensmittelhersteller. Ihre Preissetzungsmacht und die Tatsache, dass die Bevölkerung ihre Nachfrage nach Lebensmitteln nie zu Lasten anderer Konsumgüter reduzieren würde, unterstützen die zukünftigen Gewinnerwartungen. Der Nahrungsmittelmarkt umfasst ein jährliches Volumen von circa 5 Billionen Dollar. Hierbei behaupten sich vor allem große Unternehmen wie beispielsweise Nestlé, aber auch jene, die eine besondere Nische für sich entdeckt haben und im Stillen zum Weltmarktführer aufsteigen konnten, wie zum Beispiel Viscofan mit der Produktion von Wurstpellen.

Eine Anlage in den Megatrend `Demographischer Wandel´ über Nahrungsmittelaktien ist im OP Food (WKN 848665) seit Jahren sehr erfolgreich umgesetzt worden. Im Jahre 1995 wurde er als der erste Fonds seiner Art ins Leben gerufen und spezialisierte sich dabei von Anfang an auf besonders substanzstarke Unternehmen. Grossbötzl, Schmitz & Partner investiert daher vornehmlich in Firmen, die für die beschriebene Entwicklung exzellent aufgestellt sind und die dem steigenden Wettbewerb souverän und mit soliden Unternehmenszahlen begegnen können. Grundsätzlich gilt die Nahrungsmittelbranche als stark konjunkturresistent und geprägt von einem zunehmenden Konzentrationsprozess bei den Unternehmen. Anleger die in ein globales Aktienportfolio mit konservativer Ausrichtung investieren wollen und damit von einer sich wandelnden Welt und einer sich ändernder Demographie profitieren möchten, sind mit dem OP Food ideal aufgestellt.

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