DAX+0,07 % EUR/USD+0,17 % Gold+0,15 % Öl (Brent)-0,10 %

Deutschland und Frankreich für längere Grenzkontrollen in Europa

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
13.10.2017, 11:09  |  754   |   |   

LUXEMBURG (dpa-AFX) - Deutschland und Frankreich haben den Vorschlag der EU-Kommission für längerfristige Grenzkontrollen im eigentlich kontrollfreien Schengenraum begrüßt. "Der Vorschlag stellt uns zufrieden", sagte der französische Innenminister Gerard Collomb am Freitag beim Treffen der EU-Innenminister in Luxemburg. "Wir begrüßen das im Grundsatz, auch wenn in den Details sicher noch einiges zu verhandeln sein wird", ergänzte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU).

Die EU-Kommission hatte jüngst vorgeschlagen, angesichts gestiegener Terrorgefahren in Europa Kontrollen von bis zu drei Jahren zu ermöglichen. Momentan beträgt die Frist sechs Monate, kann aber verlängert werden. Länder wie Frankreich, die seit den Anschlägen in Paris vom November 2015 kontrollieren, mussten dies bislang aber immer wieder neu begründen.

Die Brüsseler Behörde verlangt, dass es künftig strengere Auflagen geben soll. Grenzkontrollen sind derzeit unter bestimmten Bedingungen möglich. So kontrollieren aktuell Deutschland sowie Frankreich, Norwegen, Österreich, Dänemark und Schweden ihre Grenzen. Die meisten von ihnen begründen das aber nicht mit Terrorgefahr, sondern mit mangelndem Schutz der EU-Außengrenzen./asa/DP/men

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Kommentare

das brauche ich nicht, die Polizei kennt die Schlupflöcher selbst. Die haben nur offiziell keinen "Auftrag" diese zu schließen, bzw. kein ausreichendes Personal dagegen vorzugehen, deshalb wird weiterhin so getan als sei alles "in Butter". Der Bürger muss sich "keine Sorgen" machen, der Staat hat alles im Griff, träumt weiter.
Albagubrath, du must denen mal einen Tip geben, wenn du die Schlupflöcher kennst. Kommen eigentlich immer noch die berüchtigten Menschenschlangen wie 2015?
Ja super, kontrolliert wird nur an einigen, wenigen Grenzübergängen. In der Zwischenzeit latschen tausende illegale über die grüne Grenze, was für eine Farce.

Disclaimer

Weitere Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel