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Anlegerverlag Deutsche Bank: Geht die Super-Rallye auch am Montag weiter?

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
17.11.2017, 10:16  |  1234   |   |   

Es ist eine Mauerblümchen-Rallye. Erst die so lange geschmähte VW-Aktie, jetzt die der Deutschen Bank (ISIN: DE0005140008), die seit Mai im Abwärtstrend war und jetzt wie ein Phönix aus der Asche steigt. Und das, ebenso wie bei VW, nicht zögerlich und behutsam, sondern wie eine Rakete. Wer hier auf der Long-Seite dabei ist, kann zufrieden sein. Aber sollte man sich nicht trotzdem sicherheitshalber die Frage nach dem „Warum“ stellen?

Agiert man rein auf charttechnischer Ebene und als kurzfristiger Trader, ist das natürlich nicht zwingend. Long gehen, Long bleiben, Stop Loss nachziehen – passt. Wer jedoch ein wenig mehr in Richtung Investment tendiert, sollte sich schon überlegen, ob er diese Rallye nicht enger als gewöhnlich absichert und/oder ob man da noch auf den Zug aufspringen sollte. Denn die Argumente, die für Nachhaltigkeit bei dieser Rallye sprechen, sind im Vergleich zur Dynamik des Anstiegs eher dünn:

 

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Fusionsphantasie. Nur, weil der Großinvestor Cerberus sich jetzt auch etwas mehr bei der Deutschen Bank eingekauft hat und das im Sommer bei der Commerzbank getan hat, schließen einige daraus, dass man dort Lunte gerochen habe, dass die CoBank nicht von anderen Banken übernommen würde – was ja der Bund als dahingehend entscheidender Anteilseigner auch permanent dementiert hatte – sondern mit der Deutschen Bank zusammengehen könnte. Ein Gedanke, der angesichts der jahrelangen Restrukturierungsprogramme der beiden Banken ein wenig schräg wirkt. Denn dann müsste man gleich wieder von vorne anfangen. Und sonst?

Sonst bleibt nichts. Die Quartalsbilanz der „Deutschen“ war eher unauffällig, hatte die Aktie nicht bewegen können. Was wiederum den Gedanken aufkommen lässt, dass es der heutige Verfalltermin an der Terminbörse sein könnte, der zusätzlich dazu geführt hat, dass die Käufe die Bären vor sich her treiben. Was neben der Wackligkeit des Fusionsarguments ein zusätzliches Element wäre, um auf der Hut zu sein, denn der Sog-Effekt des Verfalltermins endet mit ihm selbst – also heute Abend. Fazit:

Da ist Vorsicht angezeigt, den Sprung auf diesen dahinrasenden Zug sollte man sich besser genau überlegen … und für Trader wäre zu überlegen, ob man sich nicht mit einem Stop Loss knapp unter der derzeit bei 15,45 Euro verlaufenden 200-Tage-Linie eng absichern sollte.

 

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