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Plusvisionen-Analyse ProSieben - Neue Hoffnungen nach Chefwechsel

Gastautor: Wolfgang Raum
20.11.2017, 17:00  |  358   |   |   

Ebeling wird ProSiebenSat1 überraschend nach der Bilanzpressekonferenz am 22. Februar 2018 verlassen. Fundamental sieht Plusvisionen Potenzial. Denn das KGV und die Dividenden-Rendite sind attraktive Argumente für die Aktie. Und vielleicht macht Ebelings Abgang tatsächlich den Weg für eine Neuausrichtung frei, die dem Kapitalmarkt besser gefällt als die Ebeling-Strategie.

TV-Sender haben heute sicherlich Hochkonjunktur. Denn das überraschende Scheitern der Jamaika-Gespräche sorgt für viele laufende TV-Geräte. Doch leider, zumindest aus Sicht der TV-Sender, informiert sich die jüngere Generation längst über das weltweite Netz. Das Absitzen vorm TV-Gerät gehört selbst in solch politisch wichtigen Momenten eher zur Seltenheit.

Genau unter dieser Abwanderung leiten die TV-Sender, weshalb insbesondere ProSiebenSat1 schon geraume Zeit ins Digitalgeschäft investiert. Unter Vorstandschef Thomas Ebeling erwarb der Sender eine ganze Reihe an Internet-Gesellschaften, die fleißig und kostengünstig TV-Werbung im klassischen TV platzieren können. So gehören beispielswiese Verivox, Brille24, MyDays, weg.de, moebel.de oder Amorelie.de zum Imperium. Allerdings brachen die klassischen Werbeeinnahmen so stark weg, dass das Neugeschäft dies noch nicht kompensieren kann. Und genau deshalb rutschte die ProSieben-Aktie (PSM777) immer weiter ab.

Nun zog zumindest der Chef die Notbremse. Ebeling wird den Medienkonzern überraschend nach der Bilanzpressekonferenz am 22. Februar 2018 verlassen. Und schon kamen neue Spekulationen in das angeschlagene Papier. So nannte ein Analyst das US-Fernsehnetzwerk NBCUniversal als möglichen Interessenten. Und eine Analystin der Commerzbank sieht zudem nach dem Kurseinbruch durchaus Chancen auf eine Erholung und schrieb Kaufen auf ihre neue Studie drauf.

Eine Einschätzung zur Aktie lesen Sie direkt auf plusvisionen.de (hier klicken).

Auch ein Bonus-Zertifikat mit Cap kann eine gute Idee sein. Unser Favorit kommt von der Citi (CY87Z3). Das Papier bringt maximal 9,4 Prozent (16,3 Prozent p.a.), wenn die bei 20 Euro (Abstand: 23 Prozent) platzierte Barriere bis zum Laufzeitende im Juni 2018 hält. Im Falle eines Schwellenbruchs kommt es im kommenden Sommer zu einem Barausgleich, Anleger erhalten den dann gültigen Gegenwert der Aktie ausbezahlt.

 

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ProSiebenSat1, Aktie, Chart

 

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