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Pressemeldung: J.P. Morgan AM: Aktiver Mehrertrag wird immer wichtiger
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Pressemeldung J.P. Morgan AM: Aktiver Mehrertrag wird immer wichtiger

Nachrichtenquelle: Asset Standard
02.02.2018, 00:00  |  576   |   |   

Die Experten von J.P. Morgan identifizieren fünf Technologien, die den größten Beitrag zur Entwicklung in den kommenden Jahren leisten werden.

Laut der aktuellen „Long Term Capital Market Assumptions“ (LTCMA) wird die künftige technologische Entwicklung die langfristigen Wachstumserwartungen der großen Volkswirtschaften in den kommenden zehn bis fünfzehn Jahren um mindestens 100 Basispunkte erhöhen. Die Experten von J.P. Morgan Asset Management identifizierten in diesem Zusammenhang fünf Technologien, die den größten Beitrag zur Entwicklung in den kommenden Jahren leisten werden.

Technologie ermöglicht langfristig stärkeres Wachstum

• Auf Sicht von 15 Jahren können die großen Volkswirtschaften rund ein Prozent mehr wachsen 

• Disruptive Technologien steigern Produktivität, verändern aber auch Beschäftigung 

• Fünf Investmentthemen für die Zukunft

Frankfurt, 01. Februar 2018 – Der technologische Wandel kann in den großen Volkswirtschaften für langfristig höhere Wachstumsraten sorgen, so der langfristige Kapitalmarktausblick „Long Term Capital Market Assumptions“ (kurz: LTCMA) von J.P. Morgan Asset Management. Die Experten gehen davon aus, dass künftige technologische Entwicklungen die langfristigen Wachstumserwartungen in den größten Volkswirtschaften für die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre um zusätzliches potenzielles Wachstum von mindestens 100 Basispunkten erhöhen. Besonders profitieren sollten dabei Volkswirtschaften mit einem besonders hohen Anteil älterer Menschen, wie beispielsweise Japan, da diesen in der Vergangenheit aufgrund ihrer demografischen Struktur schwächere Wachstumsperspektiven attestiert wurden. Der technologische Fortschritt schwäche diese Nachteile jedoch ab. Investoren können sich schon heute auf die zukünftigen technologischen Veränderungen einstellen – dazu haben die Experten von J.P. Morgan Asset Management fünf Investmentthemen identifiziert.


Grafik: Produktivitätssteigerung durch technologischen Fortschritt


Produktivitätssteigerung und veränderte Beschäftigungsverhältnisse durch technologischen Fortschritt


Mit zunehmender Rechenleistung und verbesserter Verfügbarkeit von Daten werde künstliche Intelligenz zum Schlüssel, um bisherige Abläufe effizienter zu gestalten und somit Wachstum zu erzielen. Allerdings seien mit dem technologischen Wandel auch negative Nebeneffekte verbunden, wobei sich diese disruptiven Effekte begrenzen lassen. „Die Geschichte zeigt, dass technologischer Fortschritt zwar einerseits Jobs überflüssig macht, zugleich aber häufig neue, qualifiziertere Beschäftigungsverhältnisse schafft“, erläutert Christoph Bergweiler, Leiter J.P. Morgan Asset Management in Deutschland, Österreich, Zentral- und Osteuropa sowie Griechenland. „Damit Volks­wirtschaften von Zukunftstechnologien profitieren können, wird es entscheidend sein, dass Regierungen Strategien wie steuerliche Anreize für Investitionen in die menschliche Arbeitskraft umsetzen, um kurzzeitige negative Folgen abzufedern und der Bevölkerung dabei zu helfen, den technologischen Wandel anzunehmen. Auch gilt es, die Kaufkraft der Konsumenten durch Umverteilung wirtschaftlicher Erträge zu erhalten“, betont Bergweiler.

So könne der technologische Wandel auch deshalb für größeres Wachstum sorgen, da er wenig produktive Bereiche effektiver mache und zugleich für einen Trend hin zu produktiveren Beschäftigungsverhältnissen sorgen kann. Entscheidend dafür sei allerdings, dass die Qualifikation der Arbeitnehmer mit der Geschwindigkeit des technologischen Wandels Schritt halte. So werde Aus- und Weiterbildung eine zentrale Rolle dabei spielen, die negativen Folgen des technologischen Wandels zu beherrschen und von positiven Effekten profitieren zu können.


Grafik: Die Reaktion der Regierung wird von entscheidender Bedeutung sein


„Bereits in der Vergangenheit haben technologische Neuerungen zahlreiche Beschäftigungsverhältnisse obsolet gemacht, ohne dass die Bedeutung menschlicher Arbeitskraft abgenommen habe. Im Gegenteil seien durch neue Technologien oftmals neue Jobs entstanden. Der Schlüssel, um den negativen Folgen des technologischen Wandels zu begegnen, liege daher darin, Arbeiter und Angestellte dahingehend zu schulen, künftig Technologie produktiv nutzen zu können. In Zukunft geht es nicht darum, ob Menschen die Arbeitswelt bestimmen oder Maschinen. Es geht darum, dass beide so gut wie möglich zusammenarbeiten“, so Bergweiler.

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