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EU-Parlament macht Druck Energiewende: EU-Parlament macht Druck

Gastautor: Martin Brosy
26.02.2018, 21:06  |  747   |   |   

Energiepolitik wird schon lange nicht mehr im kleinen Rahmen diskutiert. Vielmehr hat es dieser Bereich geschafft, auf höchster Ebene, im EU-Parlament, thematisiert zu werden. Das Ergebnis: Die Politiker im Parlament erhöhen einmal mehr den Druck. In einer Abstimmung wurde dementsprechend festgelegt, dass der Energieverbrauch in der EU bis zum Jahre 2030 um 35 Prozent gesenkt werden soll. Als Ausgangspunkt fungiert hier der Verbrauchswert aus dem Jahre 1990.

Doch die Beschlüsse des EU-Parlaments gehen noch weiter. So soll der Anteil der erneuerbaren Energien -mit Hinblick auf den EU-weiten Vergleich- auf 35 Prozent angehoben werden. 

Die Vorschläge bzw. die Beschlüsse kamen sicherlich für viele Menschen überraschend. Immerhin sind die nun anberaumten Ziele erheblich ambitionierter als es die ehemals getätigten Vorschläge vermuten ließen. 
Windräder auf Feld
Erneuerbare Energien und der Energieverbrauch der Menschen stehen schon länger im Fokus politischer Entscheidungen. Mit dem neuen Beschluss des EU-Parlaments sollen die Weichen für einen noch umweltbewussteren Umgang gestellt werden. Bildquelle: OFC Pictures – 397688029 / Shutterstock.com

Weitere Vorhaben und Hintergründe

Neben den erwähnten Zielen rückte im Zuge der Abstimmung auch wieder die Diskussion über die Verwendung von Palmöl in den Fokus. Dieses soll in Zukunft im Zusammenhang mit Biokraftstoffen verboten werden. 

Die Beschlüsse wurden im Zuge einer Abstimmung um das neue EU-Gesetzespaket getroffen. Hierbei geht es um die Ziele im Bereich der Energie, die bis 2030 in der EU fixiert werden sollen. 

Wie genau der Gesetzestext nun aussehen soll, entscheiden separate Verhandlungen, die zwischen Parlamentsvertretern und den EU-Mitgliedstaaten geführt werden. 
Bereits zum Ende des Jahres 2016 wurde ein Einsparen von Energie -damals in Höhe von 30 Prozent- geplant. Im Jahre 2020 müssen die Richtlinien erneuert werden. Die Grundlage wurde mit den Beschlüssen des EU-Parlaments gelegt. 

Energie und Privathaushalte – ein nicht zu unterschätzendes Einsparpotenzial

Das Einsparen von Energie ist sowohl mit Hinblick auf umweltpolitische Aspekte, jedoch auch in finanzieller Hinsicht von Belang. So macht der Stromverbrauch 20% des gesamtdeutschen Energiebedarfs aus. In vielen Haushalten flatterten Anfang des Jahres wieder Stromnachzahlungen ins Haus. Hier lohnt sich ein Vergleich oder Wechsel des Stromanbieters.

Fakt ist: Leider zahlen viele Haushalte immer noch zu viel Geld für ihren Strom. Die hohen Kosten bzw. eine zu hohe Nachzahlung lässt sich damit nicht immer zwangsläufig mit einem zu hohen Verbrauch, sondern vielmehr mit einem zu hohen Preis begründen. Am unkompliziertesten ist es hier, Preise und Konditionen der einzelnen Anbieter unkompliziert online zu vergleichen. Die Zeiten, in denen Verbraucher Kataloge wälzen und Preise manuell vergleichen mussten, sind vorbei. 

Heute besteht eine maximale Auswahl zwischen vielen verschiedenen Stromunternehmern, die sich nach weitere Kriterien bequem filtern und eingrenzen lässt. 

Was macht einen guten Stromanbieter aus?

Immer mehr Unternehmen haben es in der heutigen Zeit geschafft, sich in der Branche einen Namen zu machen. Doch woran erkennt der Verbraucher eigentlich einen guten Stromanbieter? Wichtig ist, dass das jeweilige Unternehmen zum Verbraucher passt und Leistungen bietet, die seinen persönlichen Vorstellungen entsprechen. Ergänzt wird dieses „Gesamtpaket“ dann im Idealfall noch durch weitere Extras, wie beispielsweise:

  • ein „Willkommenspaket“ (in Form von beispielsweise einem Gratismonat oder einem Guthaben)
  • einen gut erreichbaren Kundenservice
  • den Verleih sogenannter Stromzähler, auf deren Basis es möglich ist, „Stromfresser“ im eigenen Haushalt zu erkennen. 

Generell lohnt es sich immer auch, vergleichsweise jungen Unternehmen am Markt eine Chance zu geben. Diese warten oft mit ebenso überzeugenden Angeboten auf wie die -unter Umständen etwas bekanntere- Konkurrenz. Trotz des durchaus vorhandenen Einsparpotenzials ist es oft die Bequemlichkeit der Verbraucher, die einem Wechsel entgegensteht. Ein Entschluss, der das Haushaltsbudget stark belasten kann. 

Wie kann der eigene Stromverbrauch optimiert werden?

„Optimiert“ bedeutet in diesem Falle natürlich „vergünstigt“. Der aktuelle Beschluss des EU-Parlaments zeigt hierbei einmal mehr, wie aktuell das Thema „Stromverbrauch“ auch in umweltpolitischer Hinsicht ist. Wer daher seinem Geldbeutel UND der Umwelt etwas Gutes tun möchte, sollte sich im ersten Schritt im Kleinen, also in seinem eigenen Haushalt, umsehen. 

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