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Bitcoin verliert binnen einer Woche ein Viertel seines Werts

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
09.03.2018, 10:05  |  2381   |   |   

FRANKFURT (dpa-AFX) - Angesichts zunehmender Regulierungen durch Behörden weltweit geraten Kryptowährungen immer mehr unter Druck. Der Wert einer Einheit der bekanntesten Digitalwährung Bitcoin fiel am Freitag auf führenden Handelsplattformen wie Bitstamp unter 9000 US-Dollar. Allein diese Woche hat der Bitcoin damit gut ein Viertel seines Wertes verloren. Auch andere Kryptowährungen wie Ripple oder Litecoin gaben deutlich nach.

Ein hartes Vorgehen von Behörden in Japan und den USA gegen Krypto-Börsen sorgt für einen Abwärtssog. Japanische Finanzaufseher wiesen am Donnerstag zwei Handelsplätze an, für einen Monat den Betrieb einzustellen. Weitere Börsen belegten sie mit Strafen. Zudem forderten sie die große Krypto-Börse Coincheck auf, ihr Vorgehen gegen Geldwäsche zu verschärfen. Hinzu kommt, dass die Handelsplattform Binance wegen eines Hackerangriffs vorübergehend den Handel einstellen musste.

Außerdem nimmt die US-Börsenaufsicht SEC Krypto-Börsen an die kurze Leine. Um Investoren zu schützen und Betrug sowie Manipulationen zu vermeiden, müssten Krypto-Börsen künftig unter bestimmten Umständen eine Registrierung bei der SEC oder eine genehmigte Ausnahme einholen, hieß es am Mittwoch. Vor allem sogenannte Initial Coin Offerings (ICOs) dürften darunter fallen. Bei diesen "digitalen Börsengängen" sammeln Unternehmen Geld bei Investoren ein, die meist in Kryptowährungen zahlen.

Am Freitag warnte Chinas Notenbankchef Zhou Xiaochuan vor Gefahren durch Spekulationen mit Krypto-Währungen. Man prüfe aber, inwieweit man sich selbst die dahinter stehende Technologie zunutze machen könne./tos/bgf/jha/

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Kommentare

Wenn ich diesen Schwachsinn lese könnte ich mich übergeben die USA, Japan wollen hart gegen Kryptobörsen vorgehen. China warnt vor Spekulationen seit wann sind den diese Schwankungen nur mal den Chart ansehen, seit der Einführung der Futures, die sollten die starken Schwankungen
verhindern geht es täglich einige hundert Dollar auf und ab. Goldman Sachs will Futures verkaufen hält aber selbst nichts von den Coins, da müssen wohl Verkäufer eingestellt worden sein die einem Eskimo Kühlschränke verkaufen sehr beruhigent.
Regulieren blödsinn das wollen doch keine Hedge-Fonds spätestens wenn man feststellt das man durch Manipulation der Kurse auch mit Coins Geld verdienen kann steigen die Banken auch ein.
Klar wollen die Online Börsen verbieten möchten selbst daran verdienen ist doch klar. So bald die Banken einsteigen wird es unangenehm für die Kryto Anleger dann werden Kaufempfehlungen ausgesprochen die von den Banken und Hedge-Fonds nieder gebrügelt werden, dann heißt es die sind halt volatil. Aber immer schön die Leute verarschen der Anleger muß geschützt werden wer schützt den uns vor den Banken. Gibt es dann wieder eine Banken-Krise wars der böse Bitcoin und der Staat muß wieder helfen.
Ich verstehe die gekünstelte Aufregeung einiger immer noch nicht.
Vermutlich (?) sind es immer genau die, die nicht den Mumm/ die Neugier/ das Geld hatten, rechtzeitig eine Weile mit dem "Zug" mitzufahren... dazu bedurfte es nämlich nicht zwingend des "Wal seins", es reichte schon "Delphin" ;-)
Übrigens: Was "illegitim" (man beachte das zweite "L") wäre, wäre gesetzeswidrig, demnach also nicht einfach nur Grauzone, sondern verboten. Und schon hat sich die Maus am Faden verschluckt...
Digitale Tauschcodes à la Bitcoin sind ilegitim, rein privat generiertes Falschgeld sozusagen - da beißt die Maus keinen Faden ab!

Ein anonymisiertes, irrsinnig energieverschwenderisches Schneeballsystem, ausgedacht für die kriminelle Unterwelt, um Schwarzgeld zu waschen und Steuern zu hinterziehen - zu mehr taugt das einfach mal nicht - ausser zum irrsinnigen Zocken eventuell!

Rund 100 "Wale" sitzen auf 50-60% aller Tauschcodes, legen die Füße hoch und leisten rein garnnichts, ausser gezielt zu pushen und zu maniulieren um irgendwann die erhoffte Ernte in 3-stelligen Milliardenbeträgen in echtem Fiatgeld zu ernten - um das geht es, um sonst rein GARNICHTS!
Regulierung von Bitcoin? Ja sicher ! Damit wird er endlich den FIAT Währungen gleichgestellt und seine Wertigkeit steigt als Zahlungsmittel. Mal sehen ob Kryptowährungen nicht die bessere Währung am Ende sind. Er tritt damit mit in direkte Konkurrenz zu FIAT.

https://www.finanzen.net/nachricht/devisen/34-groesster-fehler-ueberhaupt-34-wirtschaftsprofessor-den-bitcoin-zu-regulieren-waere-gefaehrlich-6014108

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